Menicon hilft Starbucks dabei, Kaffeesatz in Viehfutter umzuwandeln, um die Milch für die nächste Tasse zu gewinnen

08/05/2014 - 08:26 von Business Wire

Menicon hilft Starbucks dabei, Kaffeesatz in Viehfutter umzuwandeln, um die Milch für die nächste Tasse zu gewinnenDank visionärer Chemie bedeutet ein Berg Bohnen jetzt auch eine umweltfreundlichere Tasse Kaffee.

Menicon Co., Ltd. gilt international als Japans führender Kontaktlinsenhersteller. Aber es kommt selten vor, dass die Welt einen Einblick in die wissenschaftliche Expertise erhält, die die Grundlage für die herausragende Position von Menicon ist. Also aufgepasst: Menicon hat Starbucks Coffee bei der Entwicklung bahnbrechender Fermentierungstechnologie geholfen, mit der der Kaffeesatz von Starbucks-Filialen im Raum Tokio in Futter für die Kühe umgewandelt werden soll, die die Milch produzieren, die dann in Ihren Milchkaffee kommt.

Starbucks hat sich nach einer besseren Verwendungsmöglichkeit für die Berge von Bohnen umgesehen, die jeden Tag in ganz Japan in den Filialen des Unternehmens als Pflanzenkompost anfallen. Obwohl Kompost ja eine einwandfreie umweltfreundliche Lösung ist, für die sich Starbucks im Raum Osaka auch entschieden hat, bleiben bei der Kompostierung von Kaffeesatz (auch als „bean cake“ oder „Bohnenkuchen“ bekannt) erhebliche Mengen an Nährstoffen ungenutzt. Und wie viel eleganter ist es, den Satz zu Futter für die Kühe zu machen, die die Milch geben, die dann in den Starbucks-Kaffee kommt? Das erste Problem war die Tatsache, dass es hierfür keine Technologie gab.

Und hier trat Menicon auf den Plan. Als Nebenprodukt der Materialforschung für neue Kontaktlinsen hatten Forscher von Menicon seit 2011 mit neuen Fermentierungstechnologien experimentiert, die neue Verwendungsmöglichkeiten für Reisstroh (das in Japan im Überfluss vorhanden ist) erschließen sollten. Eine von den Forschern entwickelte Technik für die Milchsäuregärung erwies sich als genau das Richtige für den Bohnenkuchen. Also entwickelte Menicon in gemeinsamer Arbeit mit der Abteilung Veterinärmedizin an der Azabu-Universität ein Viehfutter (geeignet für lange Lagerung), nach dessen Gabe die Kühe Milch mit einem geringeren Gehalt an somatischen Zellen geben – einer der wichtigsten Qualitätsindikatoren bei Milchprodukten.

Das zweite Problem war: Wie kann man den Bohnenkuchen von 1000 landesweiten Filialen abholen? Bei der Logistik mussten Hygiene, Regelmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit bedacht werden. Und Letzteres bedeutete, dass innerhalb des Radius einer kurzen LKW-Fahrt genügend Material verfügbar sein muss, um eine eigene Produktionslinie zu betreiben. Das Transportieren von feuchtem Kaffeesatz mit dem LKW durch das halbe Land bringt schließlich keine ökologischen Vorteile.

Daher war die enorme Konzentration von Starbucks-Filialen im Raum Tokio von entscheidender Bedeutung für die Lösung. In den Kühlfahrzeugen, die jede Filiale mit gekühlten Produkten beliefern, wurden spezielle Lagerflächen eingerichtet. Da die LKWs sowieso leer in die Starbucks-Vertriebszentren zurückfahren, können sie den Bohnenkuchen zurücktransportieren (ohne dass der CO2-Ausstoß signifikant höher wird) und ihn an ein paar Orten sammeln, von denen aus der Recycler ihn auf ökonomische Weise zu einer Anlage in den Außenbezirken von Tokio fahren kann.

Das Ergebnis: Ein Teil der Milch, die in Japan zu Getränken von Starbucks serviert wird, kommt jetzt von Kühen, die mit Kaffee gefüttert worden sind. Und im Jahr 2013 beantragten Menicon und Starbucks gemeinsam mit Sanyu Plant Service Co., Ltd. ein Patent für das Verfahren, nach dem dieses mit Milchsäure vergorene Futter hergestellt wird.

Für Menicon stellt dies einen wichtigen Schritt hin zur Umsetzung einer Unternehmensvision dar, die man seit dem Jahr 2009 verfolgt: zu „einem weltweit agierenden Unternehmen zu werden, das menschen-, tier- und umweltfreundlich ist.“

Über Menicon

Menicon Co. Ltd. mit Hauptsitz in der japanischen Stadt Nagoya und Vertretungen in über 80 Ländern ist das weltweit einzige Unternehmen für Kontaktlinsen, das sich um jeden Aspekt der Produktion selbst kümmert, von der Materialentwicklung und dem Konstruktionsdesign bis hin zur Herstellung von Kontaktlinsen und Pflegemitteln. Weitere Informationen finden Sie auf menicon.com, oder wenden Sie sich an Yoko Kido: presscontact@menicon-net.co.jp

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Contacts :

Menicon Co. Ltd.
Yoko Kido, +81-52-935-1187
Geschäftsführerin
PR/ Sekretariat & Abt. Mäzenat
presscontact@menicon-net.co.jp


Source(s) : Menicon Co., Ltd.

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