Mess-System: Modular-System. Pro und contra.

03/04/2015 - 13:06 von Martin Klaiber | Report spam
Ich möchte mir ein paar für mich angepasste Messmodule bauen, bzw.
habe schon ein paar als fliegende Aufbauten und stehe nun vor der
Frage, wie ich sie "verpacke".

Im Wesentlichen geht es um die Frage, ob jedes Geràt ein eigenes
Gehàuse mit eigenem Netzteil erhalten soll oder ob ich sie modular
als Einschub für einen Baugruppentràger (19-Zoll-System) ausführe.

Ein paar leere Baugruppentràger habe ich noch, daher stelle ich mir
die Frage.

Für eigene Gehàuse spràche m.E., dass man alle Geràte unabhànging
voneinander einsetzen kann.

Was spricht für ein Modularsystem? Weniger Verkabelung? Einsparung
mehrerer Netzteile/Gehàuse? Weniger Platzbedarf?

Früher waren Modularsysteme ja verbreiteter. Ich denke dabei an so
Sachen wie Tektronixs TM-500-System oder Hamegs 8000er-Serie.

Heutzutage sind sie nicht mehr so gebràuchlich. Woran liegt das?

Ein paar Anbieter gibt es aber noch, z.B. bmc mit seinem USB-System:

<http://www.bmc.de/usb-compact-racks...20-320>

Wann ist so ein Modular-System besser und wann separate Geràte?

Danke und Gruß
Martin
 

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#1 MaWin
03/04/2015 - 13:28 | Warnen spam
"Martin Klaiber" schrieb im Newsbeitrag
news:

Ein paar Anbieter gibt es aber noch, z.B. bmc mit seinem USB-System:



Auch http://www.ni.com/white-paper/14094/de/#toc5

Eigentlich sollten Module billiger herstellbar sein, zumal auf
standardisierte gehàusesysteme zurückgegriffen werden kann.

Aber die Hersteller dachten, daß sie mit der Backplane einen Kunden
gefangen hàtten und dem nun als Monopolanbieter mehr Geld für
einfachere Bausteine abknöpfen könnten. Das hat natürlich nicht
funktioniert. So ist aus Gier der Anbieter und absichtlicher
Nicht-Standardisierung der Backplane ein Markt ruiniert worden.


MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

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