Messbereich stauchen

27/08/2007 - 18:28 von kosst amojan | Report spam
Moin,

Mir liegt hier ein àlteres analogmultimeter vor
mit den Messbereichen DC 10V bei 20,3 KOhm
und DC 50V bei 100kOhm. Den Messwiderstand des
MM hab ich mit nem anderen Digital-MM gemessen.

Jetzt möchte ich gerne dieses Multimeter
ins Auto an die 12V bzw. 14,4 V anschließen.

Technisch gesehen soll das Multimeter
bei realen 14,4V dann 10V anzeigen.

Nun gehe ich mal davon aus dass ein Analog-MM
Stromgesteuert ist. Sprich bei realen 14,4V muss
der gleiche Strom fließen wie vorher bei den 10V
Sehe ich das soweit richtig?

Dann sàhe die Rechnung wohl so aus:
I=U/RV/20,3kOhm = 0,4926 mA

Das ganze dann mit
R=U/I,4V/0,4926mA = 29,232 kOhm.

Also müsste man 29,232 kOhm - 20,3 kOhm also 8,9 kOhm
in Serie hàngen.

Klappt das so?

Nehmen wir an ich würde 10k nehmen weil sonst kein
passender Widerstand daist.

Wàre dann Vollausschlag mit folgender Formel berechnet?
U=R*I0,3kOhm*0,4926mA = 14,926 V
 

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#1 Joerg
27/08/2007 - 18:40 | Warnen spam
Hallo Markus,


Mir liegt hier ein àlteres analogmultimeter vor
mit den Messbereichen DC 10V bei 20,3 KOhm
und DC 50V bei 100kOhm. Den Messwiderstand des
MM hab ich mit nem anderen Digital-MM gemessen.

Jetzt möchte ich gerne dieses Multimeter
ins Auto an die 12V bzw. 14,4 V anschließen.

Technisch gesehen soll das Multimeter
bei realen 14,4V dann 10V anzeigen.

Nun gehe ich mal davon aus dass ein Analog-MM
Stromgesteuert ist. Sprich bei realen 14,4V muss
der gleiche Strom fließen wie vorher bei den 10V
Sehe ich das soweit richtig?




De-fakto ja. Bis auf aktive Varianten. Roehrenvoltmeter koennen zum
Beispiel einen immens hohen Eingangswiderstand aufweisen und das
Instrument sitzt dann z.B. zwischen den Kathoden der Doppeltriode. Wo
selbiges natuerlich wieder stromgesteuert ist, aber das merkt man am
Eingang nicht.

Dann gibt es noch Exoten wie Spiegelgalvanometer, doch die sieht man
wohl nur im Physikunterricht.


Dann sàhe die Rechnung wohl so aus:
I=U/RV/20,3kOhm = 0,4926 mA

Das ganze dann mit
R=U/I,4V/0,4926mA = 29,232 kOhm.

Also müsste man 29,232 kOhm - 20,3 kOhm also 8,9 kOhm
in Serie hàngen.

Klappt das so?

Nehmen wir an ich würde 10k nehmen weil sonst kein
passender Widerstand daist.

Wàre dann Vollausschlag mit folgender Formel berechnet?
U=R*I0,3kOhm*0,4926mA = 14,926 V




Koennte man wohl von ausgehen :-)

Ich dachte, Du haettest mal E-Technik studiert. Wurde das alles nicht im
ersten Semester behandelt? SCNR ...

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com

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