Microsoft macht ernst

05/02/2016 - 19:37 von Axel Pötzinger | Report spam
Wie man
http://www.handelsblatt.com/technik...25966.html
dort lesen kann, beginnt Winzigweich damit, Windows10 mehr oder weniger
zwangsweise zu installieren.

Die Installationspakete, die jetzt schon im Hintergrund, OHNE den
Anwender zu fragen, heruntergeladen werden, und die Festplatte voll
klatschen, werden künftig, OHNE dass dies der Anwender so recht
mitbekommt, dazu verwendet, das vorhandene W7 oder W8.1 automatisch auf
W10 upzudaten.
Von all den anderen Dingen, die bisher schon unter W10 zwangsweise
liefen, möchte ich gar nicht sprechen.

Zwar hat die Verbraucherzentrale MS, ob solcher Verhaltensweisen,
abgemahnt, doch ist zu vermuten, dass MS dies erstmal aussitzen wird.
Ein Konzern mit fast unendlicher Markt- und Finanzmacht, hat keine Eile
darin, gesetzlichen Bestimmungen zu entsprechen, wenn diese doch biegsam
erscheinen.

Die Tatsache, dass ein derart installiertes System (bis Mitte des Jahres
kostenlos) nicht mehr zu gebrauchen ist, wenn danach Wesentliches am PC
kaputt geht, und sich der Anwender in dem Fall dann ein W10 kaufen MUSS,
weil die bisherige, kostenlose Version an die Hardware gebunden war, die
wird natürlich nach wie vor nirgendwo von Winzigweich breit getreten.

Alternative: Entwender man sorgt dafür, bei Windows7/8.1 zu bleiben oder
man geht weg von Windows. Letzteres habe ich jetzt getan, durch Wechsel
zu Ubuntu

Offenbar gibt es immer mehr Leute, die nicht bereit sind, den Braten zu
schlucken. Wie schrieb jetzt jemand in einem Leserbrief: "Die vielen
Berichte über die Unzulànglichkeiten von Windows10 und notwendige
Herumfrickelei an diesem neuen System, sowie Update-Terror, erleichtern
mir den Entschluss, nach Windows7 kein Betriebssystem mehr bei Microsoft
zu kaufen. Es ist unfassbar, welche Entmündigung des Users Microsoft
hier betreibt".
Dem schließe ich mich voll und ganz an.

Servus
Axel
 

Lesen sie die antworten

#1 Detlef Meißner
05/02/2016 - 20:00 | Warnen spam
Am 05.02.2016 um 19:37 schrieb Axel Pötzinger:
Wie man
http://www.handelsblatt.com/technik...25966.html
dort lesen kann, beginnt Winzigweich damit, Windows10 mehr oder weniger
zwangsweise zu installieren.

Die Installationspakete, die jetzt schon im Hintergrund, OHNE den
Anwender zu fragen, heruntergeladen werden, und die Festplatte voll
klatschen, werden künftig, OHNE dass dies der Anwender so recht
mitbekommt, dazu verwendet, das vorhandene W7 oder W8.1 automatisch auf
W10 upzudaten.



Das ist zwar so nicht ganz richtig, aber wer allem zustimmt und das
automatische Update gewàhlt hat, wird sich bald wundern.

Die Tatsache, dass ein derart installiertes System (bis Mitte des Jahres
kostenlos) nicht mehr zu gebrauchen ist, wenn danach Wesentliches am PC
kaputt geht, und sich der Anwender in dem Fall dann ein W10 kaufen MUSS,
weil die bisherige, kostenlose Version an die Hardware gebunden war, die
wird natürlich nach wie vor nirgendwo von Winzigweich breit getreten.



Nun, wir werden sehen, was dann passiert.

Alternative: Entwender man sorgt dafür, bei Windows7/8.1 zu bleiben oder
man geht weg von Windows. Letzteres habe ich jetzt getan, durch Wechsel
zu Ubuntu



Es ist gut möglich, dass der Leidensdruck im Sommer so groß ist, dass
eine _spürbare_ Anzahl von Usern wechselt.

Offenbar gibt es immer mehr Leute, die nicht bereit sind, den Braten zu
schlucken. Wie schrieb jetzt jemand in einem Leserbrief: "Die vielen
Berichte über die Unzulànglichkeiten von Windows10 und notwendige
Herumfrickelei an diesem neuen System, sowie Update-Terror, erleichtern
mir den Entschluss, nach Windows7 kein Betriebssystem mehr bei Microsoft
zu kaufen. Es ist unfassbar, welche Entmündigung des Users Microsoft
hier betreibt".
Dem schließe ich mich voll und ganz an.



Nun, der gemeine User ist sehr leidensfàhig. Und wenn der Rechner schon
einige Jàhrchen alt ist, dann muss eben ein neuer (von Aldi) her. Ist ja
schließlich immer noch billiger als ein Smartphone der In-Klasse.

Detlef

Ähnliche fragen