Mikroskopische Beschreibung des Halleffektes

05/07/2010 - 10:38 von Kai-Uwe Stallmeyer | Report spam
Hallo zusammen,

etwas ab von meinem üblichen Feld stehe ich vor der Frage, wie die
Elektronenleitung in einem Kristall (nehmen wir zunàchst mal nur im
Leitungsband an) mikroskopisch aussieht.

Makroskopisch sehe ich eine begrenzte Geschwindigkeit der Elektronen.
Ich kann also einfach Bewegungsgleichungen aufstelle mit geeignetem
Reibungsterm und eine Bahn der Elektronen berechnen (Hall-Spannung
erstmal vernachlàssigt).
Das wàre dann makroskopisch eine Bahn, die in Richtung des E-Feldes
startet und dann auf eine gerade Bahn in der Ebene senkrecht zum B-Feld
geht.

Nun erinnere ich mich allerdings an meine Vertiefung der
Experimentalphysik und daran, da mal so etwas wie das Drudemodell
gelernt zu haben. Elektronen werden also zunàchst frei beschleunigt
(ohne Reibung), stoßen und fangen dann von vorn an. Das sieht dann im
Mittel aus wie beschleunigte Bewegung mit Reibung.
Die Trajektorie (auch die ausgemittelte) scheint mir dann aber anders
auszusehen, und zwar flacher abhàngig von der freien Weglànge im
Kristall. Da der Tangentialvektor in E-Feld-Rcihtung startet, würde ich
denken, dass die Ablenkung mit "Freie Weglànge gegen 0" abenfalls
verschwindet (so àhnlich wie stàndige Messung bei Quantenzenoeffekt das
Kippen des Zustandsvektors beliebig verhindern).
Insgesamt also weniger Auslenkung des "Strahls"

Und zu guter letzt erinnere ich mich, dass das Drude-Modell ein
zinemlich simples ist und alles doch sowieso viel komplizierter. Da kann
ich aber auf nichts mehr zurückgreifen, das ist mir bisher nciht
untergekommen.

Hat jemand Ideen und Hinweise?
 

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#1 Dufthold Messmer
05/07/2010 - 11:28 | Warnen spam
On 5 Jul., 10:38, Kai-Uwe Stallmeyer <no-mail-
wrote:
Hallo zusammen,

etwas ab von meinem üblichen Feld stehe ich vor der Frage, wie die
Elektronenleitung in einem Kristall (nehmen wir zunàchst mal nur im
Leitungsband an) mikroskopisch aussieht.

Makroskopisch sehe ich eine begrenzte Geschwindigkeit der Elektronen.
Ich kann also einfach Bewegungsgleichungen aufstelle mit geeignetem
Reibungsterm und eine Bahn der Elektronen berechnen (Hall-Spannung
erstmal vernachlàssigt).
Das wàre dann makroskopisch eine Bahn, die in Richtung des E-Feldes
startet und dann auf eine gerade Bahn in der Ebene senkrecht zum B-Feld
geht.

Nun erinnere ich mich allerdings an meine Vertiefung der
Experimentalphysik und daran, da mal so etwas wie das Drudemodell
gelernt zu haben. Elektronen werden also zunàchst frei beschleunigt
(ohne Reibung), stoßen und fangen dann von vorn an. Das sieht dann im
Mittel aus wie beschleunigte Bewegung mit Reibung.
Die Trajektorie (auch die ausgemittelte) scheint mir dann aber anders
auszusehen, und zwar flacher abhàngig von der freien Weglànge im
Kristall. Da der Tangentialvektor in E-Feld-Rcihtung startet, würde ich
denken, dass die Ablenkung mit "Freie Weglànge gegen 0" abenfalls
verschwindet (so àhnlich wie stàndige Messung bei Quantenzenoeffekt das
Kippen des Zustandsvektors beliebig verhindern).
Insgesamt also weniger Auslenkung des "Strahls"

Und zu guter letzt erinnere ich mich, dass das Drude-Modell ein
zinemlich simples ist und alles doch sowieso viel komplizierter. Da kann
ich aber auf nichts mehr zurückgreifen, das ist mir bisher nciht
untergekommen.

Hat jemand Ideen und Hinweise?



Jetzt hör mal zu, Profilloser Kai-Uwe :


An den Collidern wird gearbeitet :

Vorhersagen der Theorie Ñ Als für Experimentatoren nützliches
supersymmetrisch es Szenarioerweistsich supersymmetrisch es Szenario
erweist sich mSUGRA(ist aber nicht das einzige) Ñ ...

http://www.uni-bonn.de/~etoerne/teaching/collider-seminar-ss08/kazmierowski.pdf


Und weil mir 3 Türken die Nase gebrochen haben ( 3 gegen 1 ) bin ich
zwar immer noch super, aber nicht mehr symmetrisch !

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