Milankovich-Zyklen

04/07/2009 - 20:02 von Markus Gronotte | Report spam
Guten Abend zusammen,

"Der Orbit der Erde um die Sonne ist eine Ellipse. Die Exzentrizitàt
gibt an, wie stark die ellipsenförmige Umlaufbahn von einer
kreisförmigen Bahn abweicht. Die Form der Umlaufbahn der Erde variiert
von nahezu kreisförmig (geringe Exzentrizitàt von 0,005) bis leicht
elliptisch (hohe Exzentrizitàt von 0,058). Im Mittel betràgt die
Exzentrizitàt 0,028. Die Hauptkomponente dieser Abweichung tritt in
einer Periode von 413.000 Jahren (Variation der Exzentrizitàt um ± 0,012)
auf. Zurzeit variiert die Sonnenentfernung im Jahresverlauf um 3,4 %,
dies entspricht einer Variation der Einstrahlung um 6,9 %. Bei minimal
exzentrischer Erdbahn betràgt die Strahlungsànderung nur etwa 2 %, im
Maximum dagegen über 23 %. Ursache dieser Variationen sind Störungen
der Erdbahn durch die anderen Planeten des Sonnensystems, in erster
Linie jedoch durch Jupiter und Saturn."
http://de.wikipedia.org/wiki/Milank...%87-Zyklen

Für eine Temperaturànderung von 8 Grad in den großen Eiszeiten,
die aus Eisbohrkernen rekonstruiert wurde, würde man nach meiner
Klimatheorie (www.markusgronotte.de) eine Energieànderung
von etwa 12 % benötigen.

Ist dieser Absorptionsunterschied mit den Milankovich-Zyklen
erklàrbar, wenn einmal die Südhalbkugel mit mehr Wasseroberflàche
mehr Energie im Maximum abbekommt, als wenn das Strahlungsmaximum
da ist, wenn die Südhalbkugel mehr abgewandt ist?

Was meint ihr dazu? Ich habe leider keine Idee, wie man das berechnen
könnte. Man müsste irgendwie den Absorptionsgrad von Wasser mit Land
vergleichen und dann über eine Kugel oder einen Halbbogen integrieren.


Gruß,

Markus
 

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#1 Hans Crauel
04/07/2009 - 22:34 | Warnen spam
Markus Gronotte schrieb
[Milankovich-Zyklen]

Für eine Temperaturànderung von 8 Grad in den großen Eiszeiten,
die aus Eisbohrkernen rekonstruiert wurde, würde man nach meiner
Klimatheorie (www.markusgronotte.de) eine Energieànderung
von etwa 12 % benötigen.

Ist dieser Absorptionsunterschied mit den Milankovich-Zyklen
erklàrbar, wenn einmal die Südhalbkugel mit mehr Wasseroberflàche
mehr Energie im Maximum abbekommt, als wenn das Strahlungsmaximum
da ist, wenn die Südhalbkugel mehr abgewandt ist?



Die Milankovich-Zyklen sind bei deterministischer Modellierung zu
schwach, um Eiszeiten oder allgemeinere Klimadynamik zu erklàren.
Es gibt Ansàtze, die Phànomene mithilfe von `stochastischer Resonanz'
zu erklàren. Diese bewirkt, grob gesprochen, dass die relativ
schwachen Milankovich-Schwankungen durch (Hintergrund-) Rauschen
passender Intensitàt wesentlich verstàrkt werden, siehe
<http://de.wikipedia.org/wiki/Stocha...sonanz> für einen
Einstieg und, etwas weitergehend, z.B. "Stochastic Climate Models",
Peter Imkeller und Jin-Song von Storch (Hrsg), Birkàuser, Basel 2001.

Was meint ihr dazu? Ich habe leider keine Idee, wie man das berechnen
könnte. Man müsste irgendwie den Absorptionsgrad von Wasser mit Land
vergleichen und dann über eine Kugel oder einen Halbbogen integrieren.



Mit einfachen Rechnungen wird das wohl kaum gehen. Zudem ist
jedes Klima-Modell nur eine Annàherung, von der mindestens
derzeit nicht hinreichend sicher entschieden werden kann, wie
gut sie ist. Für zuverlàssige Statistiken sind bislang noch
nicht ausreichend viele Universen beobachtet worden.

Hans Crauel

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