Minimum-Detektor für Uds-Messung

14/01/2008 - 22:55 von Stefan Huebner | Report spam
Hallo zusammen,

im Zusammenhang mit den Messungen an einem Schaltregler mit fiesem
Charakter (anderes Posting) habe ich heute mal kurz über die
Möglichkeiten sinniert, einfach und genau den Spannungsabfall an einem
leitenden MOSFET zu messen.
Eine einfache Desaturierungs-Erkennung habe ich schon öfter für
MOSFETs und IGBTs realisiert, schnelle Hochvolt-Diode und schon war
die Erkennung einfach. Aber wenn es nun darum geht, zB auf ein mV
genau zu messen, fàllt die Diode (ohne weitere Maßnahmen zumindest)
flach.
Eine Idee wàre eine S&H, gesteuert durch die Gateansteuerung oder über
den Abfall der Drainspannung getriggert oder was auch immer, dann
hàtte man einen Mittelwert des Geschenens.
Oder einen Peak-Detektor, der auf das Minimum achtet, logisch, gibt
die bestmögliche Spannung.
Am liebsten wàre mir inzwischen fast schon ein Schalter, ebenfalls
durch Gatespannung oder durch das dU/dt zwischen Drain und Source
gesteuert, der das Oszillographieren der D-S-Spannung zumindest
vereinfachen würde.

Nicht falsch verstehen - ich möchte keine fertige Lösung pràsentiert
bekommen, sondern das Problem und die Möglichkeiten ein wenig
andiskutieren.
 

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#1 Joerg
14/01/2008 - 23:15 | Warnen spam
Stefan Huebner wrote:
Hallo zusammen,

im Zusammenhang mit den Messungen an einem Schaltregler mit fiesem
Charakter (anderes Posting) habe ich heute mal kurz über die
Möglichkeiten sinniert, einfach und genau den Spannungsabfall an einem
leitenden MOSFET zu messen.
Eine einfache Desaturierungs-Erkennung habe ich schon öfter für
MOSFETs und IGBTs realisiert, schnelle Hochvolt-Diode und schon war
die Erkennung einfach. Aber wenn es nun darum geht, zB auf ein mV
genau zu messen, fàllt die Diode (ohne weitere Maßnahmen zumindest)
flach.
Eine Idee wàre eine S&H, gesteuert durch die Gateansteuerung oder über
den Abfall der Drainspannung getriggert oder was auch immer, dann
hàtte man einen Mittelwert des Geschenens.
Oder einen Peak-Detektor, der auf das Minimum achtet, logisch, gibt
die bestmögliche Spannung.
Am liebsten wàre mir inzwischen fast schon ein Schalter, ebenfalls
durch Gatespannung oder durch das dU/dt zwischen Drain und Source
gesteuert, der das Oszillographieren der D-S-Spannung zumindest
vereinfachen würde.

Nicht falsch verstehen - ich möchte keine fertige Lösung pràsentiert
bekommen, sondern das Problem und die Möglichkeiten ein wenig
andiskutieren.




Nur zum messen? Massefreie Versorgung, Scope Ground an Vin (nach dem
Siebkondensator), Spitze an Abgangsseite des FET. Vorsicht, das Scope
muss die Abschaltspitzen auch abkoennen.

Alternativ einen schnellen Opamp als Differenzverstaerker dranhaengen.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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