Mischerfrage

04/04/2013 - 18:30 von Olaf Kaluza | Report spam
Da sich mein aktuelles Winterprojekt so langsam der Fertigstellung
naehert und der Winter noch anhaelt, kam mir eine brilliante Idee die
ich mal hier zur Diskussion stellen wollte. :)


Jeder coole ET-Ing traeumt ja von einem Differenztastakopf, aber sowas
hab ich nur in der Firma. <seufz, seufz> Aldiweil man halt davon arm
wird.

Eine schnelle Recherche im Internet ergab: Das baut man nicht mal eben
so.

Also dachte ich mir das muesste doch auch mit einem ganz normalen
Tastkopf genauso gehen wenn er nur potentialfrei waere.

Da kam mir folgende Idee:

Man nehme ein Eingangssignal, sagen wir mal Bandbreite 20Mhz.

Das mischt man mit einem Mischer auf z.b 200Mhz (FM) und uebertraegt
das optisch mit einem Lichtwellenleiter. Dann runtermischen, rein in
den Oszi und alles ist gut.

Ist die Idee gut?

Laesst sich das bezueglich der Bandbreite, Rauschabstand (50db?) und
linearitaet mit einem ueblichen Mischer machen? NE612?

Gibt es gaengige gut erhaeltliche Bandpaesse fuer 20Mhz?

Sonst etwas wichtiges an das ich noch nicht gedacht habe?


Olaf
 

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#1 Joerg
04/04/2013 - 19:11 | Warnen spam
Olaf Kaluza wrote:
Da sich mein aktuelles Winterprojekt so langsam der Fertigstellung
naehert und der Winter noch anhaelt, kam mir eine brilliante Idee die
ich mal hier zur Diskussion stellen wollte. :)




Global Warming :-)


Jeder coole ET-Ing traeumt ja von einem Differenztastakopf, aber sowas
hab ich nur in der Firma. <seufz, seufz> Aldiweil man halt davon arm
wird.

Eine schnelle Recherche im Internet ergab: Das baut man nicht mal eben
so.




So isses.


Also dachte ich mir das muesste doch auch mit einem ganz normalen
Tastkopf genauso gehen wenn er nur potentialfrei waere.

Da kam mir folgende Idee:

Man nehme ein Eingangssignal, sagen wir mal Bandbreite 20Mhz.

Das mischt man mit einem Mischer auf z.b 200Mhz (FM) und uebertraegt
das optisch mit einem Lichtwellenleiter. Dann runtermischen, rein in
den Oszi und alles ist gut.

Ist die Idee gut?

Laesst sich das bezueglich der Bandbreite, Rauschabstand (50db?) und
linearitaet mit einem ueblichen Mischer machen? NE612?




SA612? Sollte auch mit diesem Methusalem-Chip gehen. Aber wozu?

Ich habe oefter mit solchen Uebertragungen zu tun und da zerhacke ich
das normalerweise mit einem Traeger oberhalb der hoechsten
Signalfrequenz. 60-80MHz wuerde hier ganz gut passen. Auf der anderen
Seite wird das per Synchronabtaster wieder zurueckgewandelt. Der
Abtaster klemmt bei jeder "Low" Phase den Nullpunkt und dadurch stimmt
danach auch die Amplitude. Bei langen Kabeln oder Lichtleitern kann man
noch einen Pilotton mitschicken um die Verluste auszuwetzen. Bei Koax
natuerlich frequenzgewichtet.


Gibt es gaengige gut erhaeltliche Bandpaesse fuer 20Mhz?




Nur im GHz Bereich, woanders fehlt dafuer der Markt. Du brauchtest auch
was mehr Bandbreite.


Sonst etwas wichtiges an das ich noch nicht gedacht habe?




Es muesste noch Saft vom Scope zur isolierten Seite uebertragen werden
wenn man nicht staendig Akkus laden oder Batterien wechseln moechte.
Sollte nicht unbedingt im Passband geschehen. Am besten geht das mit der
Abtastfrequenz, wird z.B. bei EKG Geraeten oft gemacht. Jedenfalls
solange man die EMV schafft.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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