Mit CP/M konnten die Physiker 1000 Messergebnisse auf einer einzigen Diskette speichern

12/11/2013 - 11:11 von Peter Prestige | Report spam
Da kann man sehen was Newton und Co um 1800 handschriftlich geleistet haben.

Ein Schwachpunkt von CP/M war, dass es kein einheitliches Diskettenformat für 5¼"-Disketten gab. Das einzige „offizielle“ (IBM-Industriestandard)-Format war ein 8-Zoll-Format, sodass nach dem weitgehenden Verschwinden der unhandlichen 8-Zoll-Laufwerke der Austausch von Disketten zwischen CP/M-Rechnern verschiedener Hersteller sehr schwierig bis unmöglich wurde. Auch die Bildschirm- und Druckersteuerung war in CP/M-Systemen nicht einheitlich (CP/M war ursprünglich für bildschirmlose, Fernschreiber-basierte Systeme (TTY) entwickelt worden), weswegen man vor der ersten Nutzung eines kommerziellen Programms diesem oft den verwendeten Bildschirm und Drucker mitteilen musste – und darauf hoffen, dass das Programm die entsprechenden Modelle auch kannte. Spàtere Systeme, auf denen CP/M lief, emulierten hàufig weitverbreitete Bildschirmtypen, damit möglichst viel Software unveràndert darauf eingesetzt werden konnte.
 

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#1 Kurt
12/11/2013 - 22:45 | Warnen spam
Am 12.11.2013 11:11, schrieb Peter Prestige:
Da kann man sehen was Newton und Co um 1800 handschriftlich geleistet haben.

Ein Schwachpunkt von CP/M war, dass es kein einheitliches Diskettenformat für 5¼"-Disketten gab. Das einzige „offizielle“ (IBM-Industriestandard)-Format war ein 8-Zoll-Format, sodass nach dem weitgehenden Verschwinden der unhandlichen 8-Zoll-Laufwerke der Austausch von Disketten zwischen CP/M-Rechnern verschiedener Hersteller sehr schwierig bis unmöglich wurde. Auch die Bildschirm- und Druckersteuerung war in CP/M-Systemen nicht einheitlich (CP/M war ursprünglich für bildschirmlose, Fernschreiber-basierte Systeme (TTY) entwickelt worden), weswegen man vor der ersten Nutzung eines kommerziellen Programms diesem oft den verwendeten Bildschirm und Drucker mitteilen musste – und darauf hoffen, dass das Programm die entsprechenden Modelle auch kannte. Spàtere Systeme, auf denen CP/M lief, emulierten hàufig weitverbreitete Bildschirmtypen, damit möglichst viel Software unveràndert darauf eingesetzt werden konnte.




Immerhin konnte der Kaypro 10 171 kBit auf einer 5/4 speichern.
Das war genug um den Z80_Assemlercode einer Industriemaschine in
mehreren Versionen darauf unterzubringen.
(damsls reichten 2k um die Maschine mit 16 Regelkreisen samt
soll/istwertanzeige und nem Nadeldrucker (Einbau und schmal, und mit
Uhr!) zu betreiben.


Kurt

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