Forums Neueste Beiträge
 

Mit meinem Computer ZX81 wollte ich die Funktion exp(-x)*sin(k*x) mit Splines annähern

02/10/2013 - 01:06 von Rose Jaune | Report spam
Der ZX81 besteht aus lediglich fünf (teilweise auch nur vier) ICs:

1.den oben bereits erwàhnten Prozessor Z80 mit 3,25 MHz Taktfrequenz,
2.einen 8192 Byte großen ROM, der unter anderem einen für die Zeit seines Erscheinens und seine Kompaktheit sehr leistungsfàhigen BASIC-Interpreter enthàlt,
3.zwei SRAM-Bausteine des Typs 2114 (1024 × 4) mit zusammen 1024 Byte (in der US-Version nur ein 6116 (2Ki × 8)-Baustein, dafür aber mit 2048 Byte, einige Versionen haben auch nur einen 4118 (1Ki × 8)-Baustein mit 1024 Byte) und
4.die Sinclair Computer Logic (SCL), ein so genanntes Uncommitted Logic Array, welche die 17 Einzelbausteine des ZX80 in einem Baustein integriert.
Der Bildaufbau wird wie beim Vorgànger ZX80 – aber im Gegensatz zu allen anderen Heimcomputern – von der CPU miterledigt. Wàhrend der ZX80 wàhrend der Berechnungen den Bildschirmausgang grundsàtzlich abschaltet, kennt der ZX81 zwei Modi, die sich per Software wàhlen lassen:

Im SLOW-Modus ist die CPU hauptsàchlich mit der Darstellung des Bildes auf dem angeschlossenen Fernseher beschàftigt; andere Rechenarbeiten finden nur in der vertikalen Lücke zwischen Ende und Anfang des Titelfeldes statt. Mehr als 60 % der Rechenleistung der Z80-CPU müssen dabei zur Erzeugung des Fernsehsignals aufgewendet werden. Die verbleibende Rechenleistung entspricht umgerechnet der einer mit 1,25 MHz getakteten Z80-CPU, die sich nicht nebenher um eine Signalgenerierung kümmern muss.
Im FAST-Modus wird die Bilderzeugung nur durch explizite Anweisung (INPUT, PAUSE) eingeschaltet. Die CPU kann sich in diesem Modus voll und ganz der Ausführung von Programmen widmen, wàhrenddessen der Fernseher nur ein Störbild darstellt. (Dies resultiert aus der Mehrfachverwendung interner Schaltkreise.)

ZX81 mit angeschlossenem Zubehör (16K-Speichererweiterung und Thermodrucker)Da der ZX81 werksseitig nur über 1024 Byte RAM verfügt, in dem sowohl Programm- als auch bis zu 768 Byte an Bildschirmdaten Platz finden müssen, wird der Videospeicher dynamisch verwaltet, d. h. er belegt lediglich so viel RAM wie nötig. Dies sind pro Zeile mindestens 1 Byte (HALT-Befehl); werden mehrere Zeichen pro Zeile angezeigt, so wird nur der Speicher bis zur zuletzt belegten Spalte benötigt. Um kostbaren Speicherplatz einzusparen, beschrànken sich daher viele Programme darauf, nur den linken Teil des Bildschirms zu nutzen. Ist jedoch eine Speichererweiterung angeschlossen, so wird auf diese Art der „Kompression“ verzichtet und pauschal 793 Byte (33 Zeichen × 24 Zeilen, ein Zeichen pro Zeile ist der HALT-Befehl) für den Videospeicher reserviert.
 

Lesen sie die antworten

#1 Kurt
02/10/2013 - 22:18 | Warnen spam
Am 02.10.2013 01:06, schrieb Rose Jaune:
Der ZX81 besteht aus lediglich fünf (teilweise auch nur vier) ICs:


ZX81 mit angeschlossenem Zubehör (16K-Speichererweiterung und Thermodrucker)Da der ZX81 werksseitig nur über 1024 Byte RAM verfügt, in dem sowohl Programm- als auch bis zu 768 Byte an Bildschirmdaten Platz finden müssen, wird der Videospeicher dynamisch verwaltet, d. h. er belegt lediglich so viel RAM wie nötig. Dies sind pro Zeile mindestens 1 Byte (HALT-Befehl); werden mehrere Zeichen pro Zeile angezeigt, so wird nur der Speicher bis zur zuletzt belegten Spalte benötigt. Um kostbaren Speicherplatz einzusparen, beschrànken sich daher viele Programme darauf, nur den linken Teil des Bildschirms zu nutzen. Ist jedoch eine Speichererweiterung angeschlossen, so wird auf diese Art der „Kompression“ verzichtet und pauschal 793 Byte (33 Zeichen × 24 Zeilen, ein Zeichen pro Zeile ist der HALT-Befehl) für den Videospeicher reserviert.




Mit diesem Zubhör, dem 16K RAM, angeschlossen über eine brauchbare
Steckverbindung, hat er mir auf der Messe gute Dienste geleistet.


Kurt

Ähnliche fragen