Mitstreiter gesucht für Wikipedia: Treibhauseffekt

14/06/2008 - 11:31 von Michael Logies | Report spam
Hallo,

ich habe versucht, die Position eines theoretischen Physikers
(Professor Gerlich, Braunschweig, Schwerpunkt Quantenphysik) zum
Treibhauseffekt in Wikipedia einzubringen.
Ich laufe da aber gegen Wànde. Die Diskussion (mit den zitierten
Quellen) beginnt hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Treibhauseffekt#Ist_Treibhauseffekt_unter_Physikern_anerkannt.3F

Vielleicht hat ja hier jemand Lust, sich in der Wikipedia-Diskussion
fundiert pro oder kontra Gerlichs Thesen bzw. ihre Relevanz für die
Wikipedia zu àußern.

Eine Weiterleitung dieser Bitte auf andere Physikforen wàre mir
willkommen.

Danke!

Michael Logies (www.logies.de, logies@web.de)
 

Lesen sie die antworten

#1 Ralf Kusmierz
14/06/2008 - 19:19 | Warnen spam
X-No-Archive: Yes

begin quoting, Michael Logies schrieb:

ich habe versucht, die Position eines theoretischen Physikers
(Professor Gerlich, Braunschweig, Schwerpunkt Quantenphysik) zum
Treibhauseffekt in Wikipedia einzubringen.
Ich laufe da aber gegen Wànde.



Zu recht.

Vielleicht hat ja hier jemand Lust, sich in der Wikipedia-Diskussion
fundiert pro oder kontra Gerlichs Thesen bzw. ihre Relevanz für die
Wikipedia zu àußern.



Warum sollte jemand Unsinnsthesen kommentieren?

Physikalischer Sachverhalt in Kürze:

Die Erde muß global und mittelfristig in einem Strahlungsgleichgewicht
stehen, d. h. sie muß genauso viel Energie wieder in den Weltraum
abstrahlen, wie sie von der Sonne empfàngt. Die Solarkonstante betràgt
1,37 kW/m^2, die Albedo der Erde ca. 30 %, also muß die Erde von außen
gesehen eine mittlere Strahlungsleistung von

P_rad = (1/4)*0,3*1,37 kW/m^2 = 103 W/m^2

aufweisen - das entspricht einer ziemlich niedrigen Temperatur eines
Planck-Strahlers. Tatsàchlich ist die empirische Bodentemperatur
deutlich höher - wie kommt das?

Erklàrung:
Ein großer Teil des einfallenden Sonnenlichts wird von der festen
Erdoberflàche bzw. der Meeresoberflàche absorbiert, weil die
Atmosphàre im Sichtbaren ziemlich transparent ist (Durchlàssigkeit
wohl so ca. 70 %). Die infrarote Abstrahlung dieser Flàchen, die sie
aufgrund ihrer Temperatur haben, wird aber nicht in gleicher Weise in
den Weltraum abgegeben, sondern zu einem großem Teil in der teilweise
IR-opaken Atmosphàre absorbiert, hauptsàchlich an den sog.
"Treibhausgasen" (insbesondere Wasserdampf sowie einige Spurengase,
darunter CO2 und CH4). Dadurch bildet die Atmosphàre einen
Wàrmewiderstand zwischen der festen Oberflàche und dem freien
Weltraum, an dem der Leistungsstrom von ca. 60-70 W/m^2 (im Mittel -
ist breiten-, wetter-, tageszeit- und saisonabhàngig sehr variabel)
einen Temperaturgradienten ausbildet.

Damit also die absorbierte Energie diejenige Höhenschicht der
Atmosphàre erreichen kann, für die aufgrund ihrer Temperatur das o. a.
Strahlungsgleichgewicht erreicht wird, muß die Bodentemperatur
deutlich höher sein. Dieser "Strahlungskonvektionswiderstand" hàngt
nun von der Konzentration der Treibhausgase ab - die Atmosphàre wird
um so schlechter "infrarotleitend", je höher die
Treibhausgaskonzentration ist, und um so höher steigen auch die
mittleren Oberflàchentemperaturen.

Und welches Problem haben Du und andere nun mit diesem simplen
Sachverhalt?


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

Ähnliche fragen