mke2fs und tune2fs

28/08/2014 - 11:23 von Rudolf Göldner | Report spam
Hallo,

in der Zeitschrift linux-user (04.2014) gab es einen Artikel, wie man
Flash-Speicher bei Nutzung unter linux einrichten soll. Dabei wurde
vorgeschlagen, das Journaling bei ext4-Partitionen abzuschalten.

Um es vorweg zu nehmen, ich habe nicht vor, so etwas zu machen.
Was mich jedoch stutzig machte war, dass dazu vorgeschlagen wurde,
mke2fs zu nehmen:
mke2fs -t -0 ^has_journal /dev/"Partition"

Ist das korrekt, oder müsste dafür nicht tune2fs verwendet werden?

Grüße
Rudolf
 

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#1 Juergen Ilse
28/08/2014 - 12:22 | Warnen spam
Hallo,

Rudolf Göldner wrote:
in der Zeitschrift linux-user (04.2014) gab es einen Artikel, wie man
Flash-Speicher bei Nutzung unter linux einrichten soll. Dabei wurde
vorgeschlagen, das Journaling bei ext4-Partitionen abzuschalten.

Um es vorweg zu nehmen, ich habe nicht vor, so etwas zu machen.
Was mich jedoch stutzig machte war, dass dazu vorgeschlagen wurde,
mke2fs zu nehmen:
mke2fs -t -0 ^has_journal /dev/"Partition"

Ist das korrekt, oder müsste dafür nicht tune2fs verwendet werden?



Die Zeile ist korrekt, wenn man ein neues Filesystem anlegen moechte.
Statt das Filesystem anzulegen und anschliessend mit tune2fs zu modifi-
zieren, kann man es auch gleich mit den benoetigten Eigenschaften an-
legen. Letzteres tut diese Zeile. Falls bereits ein Filesystem exis-
tiert und man den Inhalt erhalten moechte, ist es natuerlich *nicht*
sinnvoll, das Filesystem neu anlegen zu wollen, in dem Fall ist die
Verwendung von tune2fs zum nachtraeglichen aendern der Eigenschaften
angebracht.

Tschuess,
Juergen Ilse ()
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.

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