Mobilfunkbranche unterstützt GSMA Embedded SIM-Spezifikation, um von dem Internet der Dinge und seinem prognostizierten Marktwert in Höhe von 1,1 Billionen US-Dollar profitieren zu können

07/10/2015 - 17:51 von Business Wire

Mobilfunkbranche unterstützt GSMA Embedded SIM-Spezifikation, um von dem Internet der Dinge und seinem prognostizierten Marktwert in Höhe von 1,1 Billionen US-Dollar profitieren zu könnenIndosat, Tele2 und Telefónica | Vivo sind jüngste Betreiber, die kommerzielle Lösungen veröffentlichen – 75 Prozent der globalen M2M-Verbindungen gemäß GSMA Embedded SIM-Spezifikation.

Die GSMA gab heute bekannt, dass Indosat, Tele2 und Telefónica | Vivo die jüngsten Mobilfunkbetreiber sind, die kommerzielle Lösungen gemäß GSMA Embedded SIM-Spezifikation für die Remote-Bereitstellung über das Mobilfunknetz (OTA) von M2M-Geräten (Machine-to-Machine), wie beispielsweise intelligente Zähler oder vernetzte Fahrzeuge, einführen. Die Embedded SIM-Spezifikation wird nun von 23 Mobilfunkbetreibern unterstützt, darunter Mitglieder der Global M2M Association (GMA) und der M2M World Alliance sowie 11 Betreiber weltweit, die bereits entsprechende kommerzielle Lösungen eingeführt haben.¹ Die Akzeptanz einer einzigen, gemeinsamen und kompatiblen Spezifikation wird Fragmentierungen reduzieren helfen und die Branche unterstützen, von dem schnell wachsenden IdD-Markt (Internet der Dinge), dessen Wert bis zum Jahr 2020 auf 1,1 Billionen US-Dollar geschätzt wird, zu profitieren².

„In der Tat befürwortet die gesamte Branche diesen globalen Standard, der die Mobilfunkbetreiber in die Lage versetzt, skalierbare, zuverlässige und sichere Konnektivität für eine Vielzahl unterschiedlicher Dienste bereitzustellen. Hierzu zählen unter anderem intelligente Zähler, Verkehrsampeln und Gebäudealarmanlagen”, so Alex Sinclair, Acting Director General und Chief Technology Officer der GSMA. „Aufgrund der bereits heute zur Verfügung stehenden Lösungen ermutigen wir weitere Betreiber und Ökosystemakteure, die Spezifikation anzunehmen, um die großartigen Marktchancen zu kapitalisieren, die durch das Internet der Dinge entstehen werden.”

Untersuchungen von GSMA Intelligence belegen, dass nahezu 75 Prozent³ der globalen M2M-Verbindungen nun von Mobilfunkbetreibern bedient werden, welche die GSMA Lösung implementieren oder sich dieser Lösung verpflichten. Dies unterstreicht die Dynamik, die von dieser Spezifikation ausgeht. Das Analysehaus Machina Research hat zudem Untersuchungen veröffentlicht, die bestätigen, dass Embedded SIM-Verbindungen bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 25 Prozent der Embedded-Anteile an den mobilen Bruttozugängen erreichen werden4.

Interoperabilität und aktualisierte Test-Spezifikationen

Die jüngste Version der GSMA Embedded SIM-Spezifikation umfasst eine Funktion unter der Bezeichnung „Profile Interoperability“, die Betreiber in die Lage versetzt, ein SIM-Profil zu erstellen, das anschließend für jede konforme eUICC (Embedded Universal Integrated Circuit Card) unabhängig von ihrer Herkunft heruntergeladen werden kann. Diese Funktion wird die Betreiber in die Lage versetzen, problemlos die Verbindung zu einer großen Zahl von M2M-Geräten herzustellen und somit den Markt zu erschließen, Fragmentierungen zu reduzieren und zusätzliche kommerzielle Flexibilität für OEM-Hersteller und M2M-Diensteanbieter zu ermöglichen. Die GSMA hat zudem neue Test-Spezifikationen veröffentlicht, um zu gewährleisten, dass Produkte über die korrekten Sicherheitsniveaus verfügen und die GSMA Embedded SIM-Spezifikation erfüllen.

GSMA Embedded SIM auf Mobile 360 Series-Konferenzen

Das Connected Living Programme der GSMA wird im Rahmen der Veranstaltungen der GSMA Mobile 360 Series vertreten sein, die im vierten Quartal 2015 in Kapstadt, Dubai, Atlanta und Brüssel stattfinden werden. Im Rahmen von Workshops, Podiumsdiskussionen und Keynote-Präsentationen wird das Connected Living Team die Akzeptanz der GSMA Embedded SIM-Spezifikation, die Installation von Low-Power- und Wide-Area-Netzwerken sowie die Entwicklung der IdD-Sicherheit erörtern. Weitere Informationen über die Mobile 360 Series finden Sie unter www.mobile360series.com/.

Weitere Informationen über Embedded SIM der GSMA finden Sie unter http://www.gsma.com/connectedliving/connected-living-mobilising-the-internet-of-things/.

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Hinweise an Redakteure

1. Betreiber, die kommerzielle Lösungen eingeführt haben: AT&T, Bell Canada, Etisalat, Indosat, NTT Docomo, Orange, Tele2, Telefonica | Vivo, Telefonica Group, Teliasonera und Vodafone

2. Machina Research (https://machinaresearch.com/)

3. Laut GSMA Intelligence bestehen im 2. Quartal 2015 273 Millionen mobile M2M-Verbindungen für alle gemäß GSMA Embedded SIM-Spezifikation operierenden Betreiber. Dies entspricht 75 % aller mobilen M2M-Verbindungen weltweit.

4. Machina Research (https://machinaresearch.com/)

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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