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Modem-Zwang (nicht das IAD) bei Alice?

04/08/2009 - 12:10 von Christian Müller | Report spam
Hallo Group,

verlangt Alice, dass der gelieferte Modem (hier dieses
weiße Geràt mit dem roten Alice-Aufkleber, kein WLAN,
(eingeschrànkte? Oberflàche), Typ 1111) verwendet wird
oder ginge auch eine betagte FritzBox5050?
Beim durchforsten erster Informationen habe ich gelesen,
dass Hansenet sich die Fernwartungsoption freihàlt.
Im Fehlerfall ist es natürlich unschön, wenn direkt
gesagt wird, dass da ja nicht die gelieferte Hardware werkelt.

Es soll ein POTS-ISDN-Anschluss geschaltet werden.
Wie hoch die Datenrate sein wird, ist noch nicht klar.
Zuvor war an dem Anschluss, an den nun Alice soll, ein
analoger TCom-Anschluss geschaltet. Die FritzBox syncte
mit 6MBaud. Ich vermute, dass das ehrliche 6MBaud sind.
Diese Datenrate würde auch reichen.

Der weiße Alice-Modem hat recht wenige Einstellmöglichkeiten.
Eine Übersicht über die Leitungsdaten habe ich nicht gefunden.
Daher sollte die FritzBox als Modem/Router herhalten, zumal
sie auch VoIP (trotz POTS) abwickelt.

Wenn jemand einen Trick kennt, den weißen Modem so zu
konfigurieren, dass er von der FritzBox gesteuert den
Verbindungsaufbau macht, dann ginge das natürlich auch.
Allerdings sollte der Trick reversibel sein:-)


Gruß Christian
 

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#1 Michael Landenberger
04/08/2009 - 13:29 | Warnen spam
"Christian Müller" schrieb:

verlangt Alice, dass der gelieferte Modem (hier dieses
weiße Geràt mit dem roten Alice-Aufkleber, kein WLAN,
(eingeschrànkte? Oberflàche), Typ 1111) verwendet wird
oder ginge auch eine betagte FritzBox5050?



An NGN-Anschlüssen verlangt Hansenet den Einsatz des mitgelieferten
Modems. An konventionellen Anschlüssen kann man dagegen beliebige
Hardware anschließen, also auch die Fritzbox. Sie sollte allerdings
ADSL2+-fàhig sein, sonst wird die Bandbreite auf 8 MBit/s begrenzt.

Beim durchforsten erster Informationen habe ich gelesen,
dass Hansenet sich die Fernwartungsoption freihàlt.
Im Fehlerfall ist es natürlich unschön, wenn direkt
gesagt wird, dass da ja nicht die gelieferte Hardware werkelt.



Im Fehlerfall (und nur dann!) verlangt der Hansenet-Support, dass die
Alice-Hardware angeschlossen wird. Naja, dann schließt man die halt an,
wartet bis die Störung behoben ist, und klemmt dann wieder seine eigene
Hardware an. Dagegen hat Hansenet nichts, sie leisten nur keinen
Support dafür.

Die Fernwartung ist eigentlich auch nur bei NGN-Anschlüssen relevant.
Da macht Hansenet ab und zu mal ein Firmware-Update über die
DSL-Leitung.

Es soll ein POTS-ISDN-Anschluss geschaltet werden.



Also ist das 1111 wohl ein konventionelles Modem (ich hab da leider ein
bisschen den Überblick verloren ;-)). Das kannst du wie gesagt durch
andere DSL-Hardware ersetzen. Du musst das Alice-Modem allerdings bei
Vertragsende zurückgeben, daher musst du es gut aufbewahren und darfst
es nicht verkaufen/verschenken/wegwerfen etc.

Wie hoch die Datenrate sein wird, ist noch nicht klar.
Zuvor war an dem Anschluss, an den nun Alice soll, ein
analoger TCom-Anschluss geschaltet. Die FritzBox syncte
mit 6MBaud. Ich vermute, dass das ehrliche 6MBaud sind.
Diese Datenrate würde auch reichen.



Hansenet garantiert 5 MBit/s. Vermutlich werden es aber deutlich mehr,
denn aus einer Leitung, an der das fixed rate DSL der Telekom 6 MBit/s
schafft, kitzelt das rate adaptive DSL von Hansenet mindestens das
Doppelte raus. Es kommt allerdings gelegentlich vor, dass die maximal
mögliche Bandbreite nicht von Anfang an anliegt, da Hansenet zuerst
einmal eine geringere Bandbreite schaltet, um die Leitung zu prüfen.
Wenn es keine Störungen gibt und die Leitungswerte gut genug sind, wird
dann nach einigen Tagen hochgeschaltet. Manchmal wird das versàumt.
Dann muss man den Support bemühen und die Hochschaltung beauftragen.

Wenn jemand einen Trick kennt, den weißen Modem so zu
konfigurieren, dass er von der FritzBox gesteuert den
Verbindungsaufbau macht, dann ginge das natürlich auch.
Allerdings sollte der Trick reversibel sein:-)



Man kann Fritzboxen so konfigurieren, dass sie mit einem externen Modem
zusammenarbeiten. In diesem Fall wird ein LAN-Anschluss zum
WAN-Anschluss umfunktioniert und das externe Modem daran angeschlossen.
Es geht also ein LAN-Port verloren. Je nachdem, wieviele LAN-Ports die
Box hat und wieviele PCs man vernetzen möchte, könnte das zum Problem
werden. Aber ich würde in deinem Fall das Alice-Modem erst gar nicht
verwenden, sondern die Fritzbox direkt an den Splitter anschließen.

Gruß

Michael

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