Mond in 33000km Entfernung

20/08/2010 - 22:04 von Ernst Schmidb | Report spam
Der Mond ist aus Trümmern nach einem Impakt entstanden. Wenn er sich im
geostationàren Orbit, oder etwas unterhalb zusammengeballt hàtte, das
wàre ein grandioser Anblick. Und außerdem wàre diese Mondbahn stabil,
weil keine Gezeitenkràfte wirken, wenn sich auch noch eine gebundene
Rotation eingestellt hàtte.
Ist sowas möglich, oder widerspricht doch ein Effekt?

Gruß Ernst
 

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#1 Ernst Schmidb
23/08/2010 - 16:48 | Warnen spam
Ernst Schmidb wrote:
Der Mond ist aus Trümmern nach einem Impakt entstanden. Wenn er sich im
geostationàren Orbit, oder etwas unterhalb zusammengeballt hàtte, das
wàre ein grandioser Anblick. Und außerdem wàre diese Mondbahn stabil,
weil keine Gezeitenkràfte wirken, wenn sich auch noch eine gebundene
Rotation eingestellt hàtte.
Ist sowas möglich, oder widerspricht doch ein Effekt?

Gruß Ernst



Hallo,
hier hat niemand geantwortet, so habe ich weiter nachgedacht und
recherchiert.
Was ich oben beschrieben habe wàre eine doppelt gebundene Rotation, die
es im Sonnensystem nur zwischen Pluto und seinem Mond Charon gibt. Dort
ist sie auch stabil, weil beide Körper starr sind und damit keine
Gezeitenreibung auftritt.
Ein Mond im geostationàren Orbit wàre aber starken Gezeitenkràften
ausgesetzt, vor allem durch die Gezeitenwirkung der Sonne. Entweder
würde dieser Mond unterhalb der übrigens 35000km Abstand von der
Erdoberflàche geraten und dann auf die Erde stürzen oder außerhalb und
sich dann stetig von der Erde entfernen. Letzteres war wohl der Fall.
In Wikipedia steht übrigens:"Nach aktuellen Simulationen bildete sich
der Mond in einer Entfernung von rund drei bis fünf Erdradien, also in
einer Höhe zwischen 20.000 und 30.000 km." Das war allerdings in den
"wilden Zeiten" der Planetenbildung.

Gruß Ernst

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