Money2000V8 mit SEPA-Standard tod?

28/07/2010 - 13:21 von Mark Lewins | Report spam
hallo

ich fürchte damit wird dann die bawag gruppe/easybank auch die
unterstützung für money2000v8 einstellen, nachdem money keine iban/bic
verarbeiten kann und nur bei inlandsüberweisungen mit den 11 stelligen
kontonummern und 5 stelligen bankleitzahlen funktoniert.
eu-standardüberweisungen (sepa überweisungen) muss man jetzt schon über
die online plattform der bank vorgeben. echt schade - vor allem zumal es
in österreich keine andere alternative gibt, welche money unterstützt
wird. scheint, als wàre es für die money "online" funktion 13 jahre nach
der implementierung das todesurteil. wàre wirklich schade!

bg aus österreich!
mark


Quelle: orf.at/help

Für EU-Bankkunden werden globale Kontonummern Pflicht
Bankkunden in Europa müssen sich bei Überweisungen schon bald auf
internationale Kontonummern und Bankleitzahlen umstellen. Auch im
innerstaatlichen Zahlungsverkehr sollen die alten, nationalen Nummern ab
spàtestens 2013 nicht mehr gelten. Die EU-Kommission will im Herbst
einen entsprechenden Vorschlag für ein gesetzliches Ultimatum machen.
Verbraucherschützer warnen bereits vor einem Chaos bei der Umstellung


Brüssel will Europas Banken und Kunden nun ein Enddatum zum Umstieg auf
das europàische Zahlungsverkehrssystem Sepa setzen. Dann würden nur noch
die internationalen Formate IBAN (Kontonummer) und BIC (Bankleitzahl)
gelten. Bei Überweisungen ins Ausland sind diese heute schon Pflicht.
Das EU-Projekt Sepa (Single European Payments Area) soll Geldtransfers
in ganz Europa schneller und billiger machen: es hebt jegliche
Auslandsgebühren auf.

Die meisten europàischen Banken bieten seit 2008 freiwillig
Sepa-Überweisungen und seit 2009 Sepa-Lastschriften an. Da aber viele
Bankkunden weiter die alten Standards benutzen, gibt es teure
Parallelstrukturen. Die EU-Verordnung soll laut Entwurf ein Jahr nach
Verabschiedung für Überweisungen verbindlich werden und zwei Jahre
danach für Lastschriften. Dem Vorschlag von EU-Binnenkommissar Michel
Barnier müssen die 27 Mitgliedsstaaten und das Europaparlament zustimmen.


Verbraucherschützen befürchten Chaos
Verbraucherschützer befürchten ein Chaos bei der geplanten Umstellung
der Kontonummern auf EU-Standard. Die neuen Zahlenkolonnen würden die
Konsumenten überfordern, meint etwa der Bankenexperte Frank-Christian
Pauli vom deutschen Bundesverband der Verbraucherzentralen. So habe die
IBAN (International Bank Account Number) 22 Stellen, die BIC (Bank
Identification Code) 11.
 

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#1 Mark Lewins
29/07/2010 - 09:06 | Warnen spam
Am 28.07.2010 13:21, schrieb Mark Lewins:
hallo

ich fürchte damit wird dann die bawag gruppe/easybank auch die
unterstützung für money2000v8 einstellen, nachdem money keine iban/bic
verarbeiten kann und nur bei inlandsüberweisungen mit den 11 stelligen
kontonummern und 5 stelligen bankleitzahlen funktoniert.
eu-standardüberweisungen (sepa überweisungen) muss man jetzt schon über
die online plattform der bank vorgeben. echt schade - vor allem zumal es
in österreich keine andere alternative gibt, welche money unterstützt
wird. scheint, als wàre es für die money "online" funktion 13 jahre nach
der implementierung das todesurteil. wàre wirklich schade!

bg aus österreich!
mark



Hab soeben mit der Easybank gesprochen - dort überlegt man gerade wie
man weiter vorgeht. Die Chancen für eine Money Nachfolgelösung im BAWAG
Konzern stehen 30:70. Die User-Anzahl im Verhàltnis zu den
Online-Zugriffen über die Homepage bewegt sich im einstelligen Bereich -
allerdings ist der "Harte" Kern der User schon seit Jahren stabil. Man
meint leider, dass die Lizenzgebühren, der Support, die Serverlösungen
für eine Handvoll Pesonen sehr kostspielig ist. Angedacht sind viele
Dinge, wie OFX Umsatz Download etc. Eine Entscheidung ist noch nicht
getroffen. Die Mehrheit der User benützt Money auch nicht für den
tàglichen Umsatzdownload und Überweisungen, sondern làdt gerade 1-2x im
Monat die Umsàtze herunter. Schaut also nach diesem Gespràch mit der
Easybank/BAWAG nicht gut aus..

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