Monopolare HGÜ

06/07/2012 - 13:20 von Franz Bachler | Report spam
Hallo Leute,

wenn ich mir das Beispiel ansehe:

http://de.wikipedia.org/wiki/Baltic_Cable#Prinzip

was mich wundert, wenn man solche Leistungen durch
das Erdreich oder das Meerwasser schickt, dass da
keine starken Verluste durch Elektrolyse der Mineralien
bzw. des Seewassers auftreten.

Bei "normalen" Drehstromnetzen kann ich mir die
Erdung des Neutralleiters eher vorstellen; da fließt
nur ein relativer geringer Strom (im Idealfall sind
alle 3 Phasen gleich stark belastet)

Grüße
Franz

Franz Bachler
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#1 Uwe Hercksen
06/07/2012 - 13:51 | Warnen spam
Franz Bachler schrieb:

http://de.wikipedia.org/wiki/Baltic_Cable#Prinzip

was mich wundert, wenn man solche Leistungen durch
das Erdreich oder das Meerwasser schickt, dass da
keine starken Verluste durch Elektrolyse der Mineralien
bzw. des Seewassers auftreten.



Hallo,

tja, für die Elektrolyse ist nicht die transportierte Leistung
maßgeblich, sondern der fliessende Strom durch die Elektroden und der
ist wegen der hohen Spannung gar nicht so groß. Der Spannungsabfall für
die Elektrolyse ist verglichen mit der Betriebsspannung ziemlich klein,
daher ist auch die dadurch verlorene Leistung klein. Die
Übertragungsleistung ist 600 MW, der Strom dabei nur 1340 A, da für die
Elektrolyse nur einige Volt benötigt werden ist die dabei verlorene
Leistung nur einige kW, weit weniger als ein Prozent.

Bye

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