MSA1500 in gemischter Umgebung (Windows/Linux)

17/04/2008 - 13:37 von Christoph Federer | Report spam
Hallo,

wir setzen im Betrieb ein HP Storageworks MSA1500 ein. Zur Zeit dient das
SAN nur als Datenspeicher für den Fileserver (unter Windows Server 2003).
Nun möchten wir es aber auch als Datenspeicher für diverse virtuelle
Maschinen einsetzen, die auf einem HP DL380 G5 unter VMware laufen sollen
(Gastbetriebssysteme sind hauptsàchlich Win XP und Win Server 2003).
Als Host-Betriebssystem würden wir gerne ein Linux einsetzen.

Nun meine Fragen:
1. Anscheinend gibt es bei der Verwendung eines MSA1500 in gemischter
Umgebung einige Limitierungen, ich habe nur noch nicht verstanden, welche
und ob sie für unsere Einsatzzwecke relevant sind. Kann das einer von euch
genauer beschreiben?
2. Für Server und MSA gibt HP an, dass RedHat Enterprise Linux und Novell
Suse-Linux dafür zertifiziert sind. Welche Distribution wàre besser
geeignet, bzw. gibt es auch positive Erfahrungen mit anderen
Linux-Distributionen (z.B. Debian oder Ubuntu)?
3. In Hinblick auf Punkt 2 wàre auch interessant, ob die benötigten Treiber
frei sind oder binàr.

Grüße
Christoph

Ich bin ein Wikipedianer - http://de.wikipedia.org (Fedi)
 

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#1 Sven Hartge
17/04/2008 - 17:05 | Warnen spam
Christoph Federer wrote:

wir setzen im Betrieb ein HP Storageworks MSA1500 ein. Zur Zeit dient das
SAN nur als Datenspeicher für den Fileserver (unter Windows Server 2003).
Nun möchten wir es aber auch als Datenspeicher für diverse virtuelle
Maschinen einsetzen, die auf einem HP DL380 G5 unter VMware laufen sollen
(Gastbetriebssysteme sind hauptsàchlich Win XP und Win Server 2003).
Als Host-Betriebssystem würden wir gerne ein Linux einsetzen.

Nun meine Fragen:

2. Für Server und MSA gibt HP an, dass RedHat Enterprise Linux und Novell
Suse-Linux dafür zertifiziert sind. Welche Distribution wàre besser
geeignet, bzw. gibt es auch positive Erfahrungen mit anderen
Linux-Distributionen (z.B. Debian oder Ubuntu)?



"Zertifiziert" ist ein Modewort. Wenn etwas nicht zertifiziert ist,
heisst das nicht, dass es nicht funktioniert. Nur, dass du im
Zweifelsfalle von HP keinen Support für den Host-OS bekommst.

3. In Hinblick auf Punkt 2 wàre auch interessant, ob die benötigten Treiber
frei sind oder binàr.



Für bekannten FC-Karten von Qlogic sind die Treiber im Kernel enthalten.
Die MSA selbst braucht keine Treiber, da sie als FC-Storage transparent
ist.



Sven Hartge -- professioneller Unix-Geek
Meine Gedanken im Netz: http://www.svenhartge.de/

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