Forums Neueste Beiträge
 

MSI 785GM-E51: Full-HD-Video unter Linux?

04/11/2009 - 08:20 von Andreas Borutta | Report spam
Moin,

das Mainboard MSI 785GM-E51 wurde in einem Vergleichstest der
aktuellen c't (Heft 23/2009, S. 148ff) positiv bewertet und ist in der
engeren Wahl.
Ich dachte an die CPU Athlon II X2 240e, 2.8 GHz.
Dazu 2x2GB DDR3 PC3-10600.


Wenn ich es richtig verstehe, ist für ein ruckelfreies Darstellen von
HD-Videos (1080p) ein Zusammenspiel von Grafik-Treiber-Unterstützung
und geeigneter Anwendungssoftware nötig.

Laut c't soll die Onboard-Grafik "785" des Boards unter Windows für
einen ruckelfreien Betrieb geeignet sein.

Ich werde jedoch auf dem Rechner Linux (Kubuntu 9.10) aufsetzen.

Betreibt jemand von Euch das genannte Board und kann berichten, ob
ruckelfreies HD-Video möglich ist?

Danke für Euren Rat.

Andreas



**********************************************************


Hintergrundinformationen:

Mein Ziel ist die Zusammenstellung eines Systems mit folgenden
Merkmalen:

* OS Linux Kubuntu 9.10 (64bit)
* geringer Energieverbrauch
* perfekt funktionierender S3 (ACPI-Modus "Suspend to RAM")
* ruckelfreies Full-HD (1080p)
* Unterstützung einer Auflösung von 2560x1600 (spàter möchte ich mal
einen 30-Zöller anschaffen), also DUAL-LINK-DVI
* keine besondere Eignung für Gamer (ich spiele nicht)
* virtuelle Maschine soll flott laufen
* grundsàtzlich ist es mir sympathisch, wenn keine Grafikkarte
gesteckt werden muss. Ein Must-Have ist es jedoch nicht, wenn gute
Argumente dagegen sprechen.


Falls ihr die oben genannte CPU als zu schwach für die Ziele anseht,
lasst es mich bitte wissen.
Wenn nötig, wàhle ich eben eine Vier-Kern-CPU wie z.B.
Athlon II X4 605e, 2.3 Ghz

Ich hatte mal eine Empfehlung gelesen, dass es bei der Nutzung einer
virtuellen Maschine erhebliche Performance-Vorteile bringen soll, wenn
man statt zwei, lieber vier Kerne zur Verfügung hat.
Das habe ich noch nicht verifiziert. Es leuchtet mir bisher nicht ein,
denn ich beabsichtige nicht, auf dem Wirtsystem etwas "erledigen zu
lassen" wàhrend ich im Gastsystem bin.

Und natürlich steht auch die Frage im Raum, ob man für den Mehrbetrag,
der bei einer Vier-Kern-CPU gegenüber einer mit zwei Kernen fàllig
wird, diesen Betrag lieber in mehr RAM steckt.

Der Mehrbetrag für 605e gegenüber 240e betràgt z.B. 70EUR.

Als virtuelle Maschine habe ich VirtualBox vorgesehen. Wenn starke
Argumente für VMware sprechen, würde ich auch die einsetzen.


Eine weitere offene Frage bei der Komponentenauswahl will ich nicht
verschweigen:

Mir wurde in einem Forum von einem Mitarbeiter eines
Uni-Rechenzentrums dringend von ATI-Grafik unter Linux abgeraten.
Zu diesem Thema kann man viel Kontroverses lesen.
Ich habe mir noch keine abschließende Meinung gebildet.

Grundsàtzlich ist jedoch auch ein Intel-System eine Option.
Wenn ich starke Argumente kenne.

Wenn ich es richtig verstehe, gibt es jedoch keine Intel-Boards mit
geeigneter Onboard-Grafik.
Ein Beispielsystem könnte dann lauten:
MB: MSI P55-CD53
CPU: i5-750
Grafikkarte: nVidia G210
Ob so ein System überhaupt mit dem von AMD in der Leistung und im
Stromverbrauch sinnvoll vergleichbar ist, kann ich nicht sagen.


**************************************************************


x'post2 de.comp.hardware.cpu+mainboard.amd,
de.comp.os.unix.linux.misc, de.comp.hardware.cpu+mainboard.intel
f'up2 de.comp.hardware.cpu+mainboard.amd
http://borumat.de
 

Lesen sie die antworten

#1 Henning Paul
04/11/2009 - 09:03 | Warnen spam
Andreas Borutta wrote:

das Mainboard MSI 785GM-E51 wurde in einem Vergleichstest der
aktuellen c't (Heft 23/2009, S. 148ff) positiv bewertet und ist in der
engeren Wahl.
Ich dachte an die CPU Athlon II X2 240e, 2.8 GHz.
Dazu 2x2GB DDR3 PC3-10600.


Wenn ich es richtig verstehe, ist für ein ruckelfreies Darstellen von
HD-Videos (1080p) ein Zusammenspiel von Grafik-Treiber-Unterstützung
und geeigneter Anwendungssoftware nötig.

Laut c't soll die Onboard-Grafik "785" des Boards unter Windows für
einen ruckelfreien Betrieb geeignet sein.



Für HD-Beschleunigung unter Linux führt mWn. zur Zeit kein Weg an
Nvidia-Grafik mit dem Closed-Source-Treiber vorbei (das darf dann aber
auch onboard 8xxx-er sein). Und dann muss man noch xine oder mplayer
mit VDPAU-Unterstützung übersetzen (BTDTWFM).

Dein Prozessor sollte die Decodierung je nach verwendetem Codec aber
eventuell auch (gerade so) unbeschleunigt reissen.

Gruß
Henning

Ähnliche fragen