Mutterbrett-Reparatur

16/12/2013 - 13:10 von Holger | Report spam
Liebe Leute,

beim Auseinanderbau eines meiner Rechner habe ich mir das
ASRock-Mainboard mal etwas genauer angesehen. Drei schwangere Elkos, die
ich noch austauschen konnte. Dann: Die USB-Buchsen hatten keine 5 Volt
mehr. Das habe ich mit einem Kupferlackdraht nachgefàdelt. Dann: Am
Prozessor ist das Board wegen des Anpreßdrucks durch den Kühler etwas
ausgebeult. Board funktioniert aber noch.

Die Sache mit dem Kupferlackdraht halte ich für eine Notlösung. Gerne
würde ich wissen, wo genau der vorangegangene Kurzschluß die
5-Volt-Leitung gekillt hat. Ich vermute, eine SMD-Sicherung könnte der
Übeltàter sein. Ich fand aber nichts, keine Spuren der Zerstörung, gar
nichts. Frage also: Einfach so lassen?

Viele Grüße, Holger
 

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#1 Markus Faust
16/12/2013 - 14:21 | Warnen spam
Am 16.12.2013 13:10 schrieb Holger:
Die Sache mit dem Kupferlackdraht halte ich für eine Notlösung. Gerne
würde ich wissen, wo genau der vorangegangene Kurzschluß die
5-Volt-Leitung gekillt hat. Ich vermute, eine SMD-Sicherung könnte der
Übeltàter sein. Ich fand aber nichts, keine Spuren der Zerstörung, gar
nichts.



Als erstes: Jumper prüfen, bei manchen Boards kann man die Versorgung
umjumpern zwischen Hauptnetzteil und Standby-Netzteil.

In der Preisklasse, in der sich ASRock typischerweise bewegt, würde ich
bestenfalls Polyswitches erwarten, typische Bauformen:

http://www.westfloridacomponents.co...11x250.jpg
http://www.westfloridacomponents.co...C110-2.jpg
http://www.westfloridacomponents.co...20Fuse.jpg
(Links bitte evtl. zusammenbasteln)

Ich hatte auch schon Boards, wo gar keine Sicherungen drauf waren
(vertraut der Hersteller auf chinesische USB-Kabel zur Strombegrenzung?!).

Theoretisch kann man das natürlich auch elektronisch lösen, scheint aber
leider nicht so verbreitet zu sein.

Frage also: Einfach so lassen?



Irgendeine Art Sicherung ist schon sinnvoll, PC-Netzteile sind recht
ergiebig auf der 5V-Schiene.

Markus

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