nach leeren des NVRAM bleibt Einstellung bestehen

14/07/2014 - 01:08 von Reinhold M | Report spam
Hallo,

ich habe hier einen etwas àlteren Rechner den ich noch manchmal benutze.
Nun habe neulich, warum auch immer, mich durch das Bios-Menu (Award
2E600V6 269740371) gehangelt. Dabei setzte ich eine Einstellung, die den
PC ausschalten soll, wenn die Temperatur der CPU zu hoch ist. Jetzt geht
der PC immer direkt nach einer Sekunde aus.
Ich beobachtete die Temperatur vorher öfter, die war immer irgendwo bei
50°C. Auf dem Mainboard (Asus A7V133) gibt zwei Kontakte zum
kurzschließen um den NVRAM zu leeren. Probiert, hat nicht funktioniert.
Danach hab ich die Knopfzelle entfernt und nach einem Tag durch eine
neuere ersetzt, auch kein Resultat. Ist es möglich das die Information im
EEPROM gespeichert wird? Was habe ich für Möglichkeiten das wieder zu
richten?

Gruß
Reinhold
 

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#1 Ansgar Strickerschmidt
14/07/2014 - 09:52 | Warnen spam
Also schrieb Reinhold Müller:

Hallo,

ich habe hier einen etwas àlteren Rechner den ich noch manchmal benutze.
Nun habe neulich, warum auch immer, mich durch das Bios-Menu (Award
2E600V6 269740371) gehangelt. Dabei setzte ich eine Einstellung, die den
PC ausschalten soll, wenn die Temperatur der CPU zu hoch ist. Jetzt geht
der PC immer direkt nach einer Sekunde aus.
Ich beobachtete die Temperatur vorher öfter, die war immer irgendwo bei
50°C. Auf dem Mainboard (Asus A7V133)



Weia... das ist ja ziemlich antik... das Brett dürfte ja von ca. 2000/2001
sein. Ist also schon mitten in der Pubertàt ;)

gibt zwei Kontakte zum kurzschließen um den NVRAM zu leeren.Probiert,
hat nicht funktioniert.



Bei mir hat bei einem anderen ASUS-Brett nur folgendes geholfen:
- Board komplett vom Netzteil trennen
- Batterie raus
- Clear CMOS-Jumper für min. 30s stecken, besser eine Minute; dann erstmal
STECKENLASSEN!
- Netzteil anstecken
- Board einschalten
- da muss die "CMOS Checksum Bad"-Message erscheinen
- Gleich wieder ausschalten
- Clear CMOS-Jumper runter bzw. auf "Normal" zurückstecken
- Batterie wieder rein
- Einschalten - es muss immer noch die "CMOS Checksum Bad"-Message kommen
- Ins BIOS gehen und Einstellungen nach Wunsch wieder vornehmen und
speichern.

Bei einem Athlon XP sollte man die therm. Ausschaltschwelle nicht zu
niedrig setzen. Pauschal sind da 75°C schon OK.
Ich würde aber die thermische Ankopplung der CPU an den Kühlkörper allemal
kontrollieren! Wàrmeleitpads und -paste werden alt und krümelig - BTST.
Wenn Du das seit damals noch nie zerlegt hast, würde ich da auf jeden Fall
nachschauen! Die A-XPs sind da anfàllig für Hotspots, weil ohne
Heatspreader.

Ceterum censeo... dass so ein Brett mit SDR-SDRAM (PC133) heutzutage nur
noch was fürs Museum ist. Das taugt nichtmal für einen sparsamen Server.
Und speziell ein A7V133 mit dem VIA Apollo-Chipsatz (und der verbuggten
Southbridge) hat jetzt auch nicht so den Sammlerwert. Ich habe
mittlerweile schon etliche deutlich neuere Boards weggeworfen, weil es
keinen Sinn mehr hat, sie aufzuheben.
(Dafür habe ich mir ein Intel D815EEA Board mit Pentium III 833 MHz
aufgehoben - das ist ein ziemlich rares Intel-Developer-Board... aus
Nostalgie...)
Man bekommt heute Athlon 64 (X2)-Board-Bundles gebraucht für ein besseres
Taschengeld, die bei weniger Stromverbrauch um Faktoren schneller sind. Da
würde ich upgraden.
Abgesehen davon dürfte bei Deinem Methusalem langsam der Elko-Fraß
zuschlagen - auf dem Motherboard und im Netzteil. Schau Dir die Deckel der
Elkos mal an - wenn die nach oben gewölbt sind, ggf. durch ein kleines
gelbbraunes Hàubchen gekrönt, dann sind sie End-of-Life.
Könnte auch ein weiterer Grund fürs schnelle Abschalten sein.

Ansgar

*** Musik! ***

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