Nadeldrucker als Kopierer zweckentfremden

11/02/2011 - 23:08 von Manuel Rodriguez | Report spam
Ja, ich weiß: ein Nadeldrucker ist kein Spielzeug. Er dient dem
preiswerten Ausdruck von Text (bevorzugt in 10 characters per inch --
cpi--). Da rattert er schön seiner ordinàren Zweckbestimmung gemàß
über die Seite und hàlt sich brav an die Normseite "Dr: Grauert
Brief". Ich glaube, dass waren so 2200 Anschlàge pro Seite. Und wenn
man das auf die Reichweite des Farbbandes von 5 Mio Zeichen, zumindest
die guten Epson-Modelle bringen diese Leistung für 4€ je Farbband --
das nenne ich preiswert -- umrechnet; àh wo war ich nochmal?; dann hat
man eine ungefàhre Vorstellung davon wie preiswert eine Nadeldrucker
eine Seite bedrucken kann. Soweit die Theorie

In der Praxis würde ich den Nadeldrucker jedoch als Kopierer verwenden
wollen. D.h. ich scanne ein Dokument ein (ja bei Büchern gibt es
schonmal große schwarze Stellen, wenn sie zuweit von der Glasplatte
wegstehen) und dann drucke ich es mit 24 Nadeln im Grafikmodus wieder
aus. Frage: wie lange hàlt ein Nadeldruckerfarbband sowas aus?
Vielleicht zum Vergleich die Kosten von echten Kopierern: Im
Einkaufsmarkt kostet eine Seite 0,10€ inkl. Blatt. Ein
Multifunktionsdrucker Tinte von Aldi kommt auf Kosten von 0,05€ je
Seite. Und ein High-End-Laser mit Refill-Toner kann den Seitenpreis
auf 0,01 EUR drücken. Irgendwie habe ich die Vermutung, dass ein 24
Nadler das noch unterbietet. Leider habe ich jedoch kein Modell
vorràtig, dass ich mal ebenso ein komlettes Farbband leerdrucken
lassen kann (im Grafikmodus selbstverstàndlich bei 10% Deckung) nur um
den exakten Seitenpreis zu ermitteln. Und auf http://www.druckerchannel.de
hab ich auch nichts gefunden.

Im Grunde bràuchte ich eine Umrechnung von 5 Mio Reichweite des
Farbbandes hin zu "Anzahl Seiten im Grafikmodus mit viel Schwarz".
 

Lesen sie die antworten

#1 Hergen Lehmann
11/02/2011 - 23:34 | Warnen spam
Am 11.02.2011 23:08, schrieb Manuel Rodriguez:

Ja, ich weiß: ein Nadeldrucker ist kein Spielzeug. Er dient dem
preiswerten Ausdruck von Text (bevorzugt in 10 characters per inch --
cpi--).



Nunja... die bevorzugten Einsatzgebiete von Nadeldruckern sind heute
wohl eher das Bedrucken von Formularen und Endlospapier. Für das Drucken
von Text und Grafik auf Normalpapier gibt es deutlich zweckmàssigere Geràte.

In der Praxis würde ich den Nadeldrucker jedoch als Kopierer verwenden
wollen. D.h. ich scanne ein Dokument ein (ja bei Büchern gibt es
schonmal große schwarze Stellen, wenn sie zuweit von der Glasplatte
wegstehen) und dann drucke ich es mit 24 Nadeln im Grafikmodus wieder
aus. Frage: wie lange hàlt ein Nadeldruckerfarbband sowas aus?



Neben dem im Vergleich zu einer Textseite deutlich höheren Farbauftrag
dürfte auch die mechanische Beanspruchung dem Band stark zusetzen. Wie
lange das Druckbild unter diesen Bedingungen akzeptabel bleibt, wirst du
wohl selbst ausprobieren müssen; für Erfahrungswerte ist die Anwendung
zu praxisfremd ;)

Dazu kommen:
- der Zustand der Kopien (nach meiner düsteren Erinnerung wurde das
Papier bei allzu viel genadeltem Schwarz immer etwas wellig),
- die fehlende Möglichkeit zur Abbildung von Graustufen,
- das pixelige Druckbild im Grafikmodus,
- die Beanspruchung der Nerven aller Anwesenden.

Hergen

Ähnliche fragen