Nameserver mit Unterstützung für nicht-FQDNs?

27/05/2010 - 13:37 von reiner.buehl | Report spam
Hallo,

ich stehe vor der Aufgabe, für ein aus mehreren DNS Domains
bestehendes Netz eine konsistente Namensauflösung zu implementieren.
Das Netz an sich ist abgeschlossen, so dass ein eigener "Root" Server,
der die Root und alle genutzten Domains hostet, fast alles abdecken
würde. Leider gibt es in den einzelnen Sub-Netzen noch eine ganze
Menge Hosts, die aus historischen Gründen keinen FQDN haben sondern
nur einen kurzen Hostnamen. Aufgrund der Komplexitàt der Umgebung ist
es leider auch nicht möglich, diese Systeme auf FQDN umzustellen.
Daher mein Problem: Wie kann ich einem BIND9 (oder einem anderen nicht-
Windows Nameserver) beibringen, auch kurze Hostnames zu verwalten (und
auszuliefern!) wie dies z.B. WINS oder NIS könnte? Die kurzen Namen
selbst sind eindeutig, d.h. es gibt keine Konflikte mit FQDNs die mit
dem selben Hostname anfangen. Lokal auf dem Nameserver könnte ich das
ja mit einer nsswitch.conf lösen, die z.B. auf DNS und NIS zugreift.
Aber leider habe ich auch ein paar Windows Server, die meines Wissens
weder ein Äquivalent zur nsswitch.conf noch NIS Support haben.
Gibt es andere Möglichkeiten? Evtl. Samba/WINS mit BIND oder
àhnliches?

Reiner Bühl
 

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#1 Stefan Dreyer
27/05/2010 - 14:48 | Warnen spam
Am 27.05.2010 13:37, schrieb :
Hallo,

ich stehe vor der Aufgabe, für ein aus mehreren DNS Domains
bestehendes Netz eine konsistente Namensauflösung zu implementieren.
Das Netz an sich ist abgeschlossen, so dass ein eigener "Root" Server,
der die Root und alle genutzten Domains hostet, fast alles abdecken
würde. Leider gibt es in den einzelnen Sub-Netzen noch eine ganze
Menge Hosts, die aus historischen Gründen keinen FQDN haben sondern
nur einen kurzen Hostnamen. Aufgrund der Komplexitàt der Umgebung ist



Mir ist da nicht so ganz klar, wo Dein Problem bei der Namensauflösung
ist. Was sind denn das für Hosts? Welches OS?

es leider auch nicht möglich, diese Systeme auf FQDN umzustellen.
Daher mein Problem: Wie kann ich einem BIND9 (oder einem anderen nicht-
Windows Nameserver) beibringen, auch kurze Hostnames zu verwalten (und
auszuliefern!) wie dies z.B. WINS oder NIS könnte? Die kurzen Namen
selbst sind eindeutig, d.h. es gibt keine Konflikte mit FQDNs die mit
dem selben Hostname anfangen. Lokal auf dem Nameserver könnte ich das
ja mit einer nsswitch.conf lösen, die z.B. auf DNS und NIS zugreift.
Aber leider habe ich auch ein paar Windows Server, die meines Wissens
weder ein Äquivalent zur nsswitch.conf noch NIS Support haben.
Gibt es andere Möglichkeiten? Evtl. Samba/WINS mit BIND oder
àhnliches?



Du kannst ja ohne Probleme Deine hosts also TLD-Zone im DNS einrichten
und denen einen entsprechenden A-Record geben. Vermutlich brauchst Du
das aber gar nicht. Wenn Deine Clients eine Domain eingetragen haben,
also das Äquivalent von search in der resolv.conf, dann brauchst Du
Deine Hosts ja nur unter der Domain einzurichten.
Ich vermute aber eher, dass Du WINS benötigst.

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