NAS oder doch ein "richtiger" Computer?

03/05/2011 - 00:40 von Christoph Schneegans | Report spam
Hallo allerseits!

Auf meinem Schreibtisch tummeln sich mittlerweile vier externe USB-
Festplatten mit insgesamt etwa 6 TB Kapazitàt, auf die ich von
meinem Notebook aus zugreife. Ich kann so leidlich arbeiten, aber
die stàndige Umstöpselei von Strom- und USB-Kabeln geht mir
natürlich auf den Keks, ebenso die geringe Datenrate von USB 2.0.
Ich suche irgendeine bessere Lösung, wobei ich überhaupt noch nicht
weiß, wie die aussehen könnte.

Vielleicht sollte ich meine Anforderungen kurz umreißen:

• 10 TB dürften mittelfristig ausreichen. Mehr schadet aber auch
nicht. :-)

• Verwaltungsfunktionen (bspw. Benutzer- und Gruppenberechtigungen)
brauche ich nicht, ich werde als einziger Benutzer mit dem System
arbeiten. Multimedia-Streaming o.à. brauche ich auch nicht,
simpler Dateizugriff genügt.

• Leistungsaufnahme ist nebensàchlich. Das Ding wird nur laufen,
wenn ich am Schreibtisch sitze.

• Die Daten sollen vollstàndig verschlüsselt sein. (Die externen
Platten sind derzeit alle mit TrueCrypt verschlüsselt.)

• Performance ist nicht das wichtigste Kriterium, aber etwas
schneller als USB 2.0 wàre schon nett.

Etwa in der c't werden ja regelmàßig NAS-Systeme getestet; mein
Eindruck ist der, daß brauchbare NAS-Systeme mit einer oder zwei
Platten nicht viel Geld kosten müssen. Solche mit vier Platten
scheinen aber hàufig schon an die 1.000 € zu kosten. (Liege ich
damit ungefàhr richtig?) Für das Geld kriegt man doch aber auch
einen sehr soliden Desktop-Rechner. Was spràche dagegen? Ich bin
nicht ganz auf dem Laufenden, was die typische Ausstattung von
Desktop-PCs angeht. Wie viele Festplatten ließen sich dort etwa
einbauen?

Ich traue mir allerdings nicht zu, einen Rechner komplett selbst
aufzubauen. Derzeit schwebt mir vor, mir ein lauffàhiges System
zu kaufen, in das ich dann noch ein paar Festplatten einbauen kann,
ohne gleich Netzteil oder Gehàuselüfter austauschen zu müssen.

Aber wie gesagt, ich bin auch für andere Ansàtze offen und in jedem
Fall für Denkanstöße dankbar.

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#1 Shinji Ikari
03/05/2011 - 07:54 | Warnen spam
Guten Tag

"Christoph Schneegans" schrieb

Auf meinem Schreibtisch tummeln sich mittlerweile vier externe USB-
Festplatten mit insgesamt etwa 6 TB Kapazitàt, auf die ich von
meinem Notebook aus zugreife. Ich kann so leidlich arbeiten, aber
die stàndige Umstöpselei von Strom- und USB-Kabeln geht mir
natürlich auf den Keks,



Vielleicht hilft Dir ein ausreichend dimensionierter aktiver USB-Hub
und eine Steckdosenleiste?

ebenso die geringe Datenrate von USB 2.0.



Naja, wenn Du USb2-Gehaeuse gekauft hast, hast Du die wohl mit Absicht
gewaehlt. Du koenntest im rahmen entsprechender Investitionen auf USB3
oder auch (e)SATA umstellen.

Ich suche irgendeine bessere Lösung, wobei ich überhaupt noch nicht
weiß, wie die aussehen könnte.



Dazu muesst eman genauer Wissen, warum Du ueberhaupt so viele Platten
verwendest und ob nicht vielleicht auch wenige grosse Platten fuer den
Anwendungszweck auch ausreichen wuerden.

Vielleicht sollte ich meine Anforderungen kurz umreißen:
• 10 TB dürften mittelfristig ausreichen. Mehr schadet aber auch
nicht. :-)



Das ist schon eine grosse menge Speicherplatz.

• Verwaltungsfunktionen (bspw. Benutzer- und Gruppenberechtigungen)
brauche ich nicht, ich werde als einziger Benutzer mit dem System
arbeiten. Multimedia-Streaming o.à. brauche ich auch nicht,
simpler Dateizugriff genügt.



Also wuerden Dir vermutlich mehrere Platten zu einem
JBOD-zusammengefasst schon reichen.

• Leistungsaufnahme ist nebensàchlich. Das Ding wird nur laufen,
wenn ich am Schreibtisch sitze.



Dann ist ein NAS weniger interessant, da man so etwas in aller Regel
dauerlaufen laesst.

• Die Daten sollen vollstàndig verschlüsselt sein. (Die externen
Platten sind derzeit alle mit TrueCrypt verschlüsselt.)



Das koenntest Du ja weiterhin beibehalten.

• Performance ist nicht das wichtigste Kriterium, aber etwas
schneller als USB 2.0 wàre schon nett.



Hier wuerden also weiterhin USB3 oder (e)SATA interessant werden.

Etwa in der c't werden ja regelmàßig NAS-Systeme getestet; mein
Eindruck ist der, daß brauchbare NAS-Systeme mit einer oder zwei
Platten nicht viel Geld kosten müssen.



Mit einem solchen NAS erreichst Du aktuell nicht die gewuenschten ca.
10TB.

Solche mit vier Platten
scheinen aber hàufig schon an die 1.000 € zu kosten. (Liege ich
damit ungefàhr richtig?)



Fuer 10TB sind aktuell rund 5-6 Stueck 2Tb HDD erforderlich. man
koennte auch auf 2,5 oder 3TB Platten setzen, doch die sind aktuell
ueberproportional teurer als 2TB Platten.

NAS (und aehnliche Loesungen) mit 4 HDDs:
http://gh.de/?cat=gehhdnas&sort...st=&xf80_4
(Presisspanne von ca. 156 Euro bis ca. 1285 Euro)

NAS (und aehnliche Loesungen) mit 6 HDDs:
http://gh.de/?cat=gehhdnas&sort...st=&xf80_6#xf_top
(Preisspanne 651 - 1077 Euro)

NAS (und aehnliche Loesungen) mit 8 HDDs:
http://gh.de/?cat=gehhdnas&sort...st=&xf80_8#xf_top
(Preisspanne 664 - 2000 Euro)

Für das Geld kriegt man doch aber auch
einen sehr soliden Desktop-Rechner. Was spràche dagegen?



Wenn man gezielt Komponenten fuer den Zweck heraus sucht/waehlt
spricht nur der ggf. groessere Platzbedarf dagegen.

Ich bin
nicht ganz auf dem Laufenden, was die typische Ausstattung von
Desktop-PCs angeht. Wie viele Festplatten ließen sich dort etwa
einbauen?



Soviele, wie man ins Gehaeuse herein bekommt.
Wenn es ein Standard-Desktop-Gehaeuse ist, mag bei ca. 3 *3,5" HDDs
eine gewisse Grenze bestehen, bei Mini/Midi/Maxi-Towern kann man auch
schon mehr als 20 HDDs unter bringen.

Ich traue mir allerdings nicht zu, einen Rechner komplett selbst
aufzubauen.



Dann lass es Dir machen oder kaufe eine komplettloesung.
Vielleicht kommt fuer Dich auch ein DroBo in Frage?.

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