Nebenfachwahl: Chemie oder Informatik (evtl. Spieleprogrammierung)

08/10/2008 - 23:24 von Alexander Erlich | Report spam
Hallo,

ich studiere Physik im dritten Semester an der Universitàt Bremen. Bei
uns ist es so geregelt, dass ein Semester lang ein nicht-
physikalisches Wahlpflichtfach belegt wird. In der Regel ist dieses
Fach Chemie, doch es ist auch möglich, ein anderes Fach etwa aus dem
Bereich Mathematik oder Informatik zu wàhlen. Voraussetzung ist, dass
man eine solche Alternativwahl begründen kann; meine Begründung ist
die, dass ich mich für theoretische Physik interessiere und daher
annehme, in Zukunft wahrscheinlich nicht viel mit Chemie zu machen.

Ich habe mir das Angebot der Informatik für dieses Semester angeschaut
und bin vor allem auf zwei Vorlesungen aufmerksam geworden:

Praktische Informatik I (hier ist ein Link zu den Inhalten der
Vorlesung vor zwei Jahren vom gleichen Professor:
http://www.informatik.uni-bremen.de...i1/#zettel )

und 3D-Spieleprogrammierung (Informationen zur Vorlesung:
http://medien.informatik.uni-bremen...ammierung/
)

Ich muss dazu sagen, dass ich grundlegende Programmiererfahrungen
habe. Ein Überblick darüber, was ich gemacht habe, ist hier:
http://www.airlich.de/index.php?opt...mp;ItemidG
).

In der Vorlesung zur Praktischen Informatik wird in Java programmiert.
Beim Durchschauen der Zettel schienen mir die Inhalte etwas fad und
auch nicht untheoretisch.
Die 3D-Spieleprogrammierung ist etwas, was mich schon immer fasziniert
und interessiert hat (ich habe auch einige ganz kleine 3D-Gehversuche
gemacht, s.o.), aber Dinge wie Grafikprogrammierung, Szenengraphen,
ràumliche Datenstrukturen, Terrainrendering, KI oder
Shaderprogrammierung habe ich konkret nie gemacht. Ich weiß, dass bei
uns in der theoretischen Physik auch Simulationen entwickelt werden,
auch in 3D. Allerdings kann ich nicht sagen, ob die 3D-
Spieleprogrammierung-Veranstaltung mir etwas bringt, was ich spàter in
der Physik einsetzen kann, vielleicht bei eigenen Simulationen. Am
Ende der Veranstaltung sollen in Gruppen Spiele entwickelt und beim
Imagine Cup eingereicht werden, daher vermute ich, dass der Kurs ein
Haufen Arbeit wird, und eine Entscheidung fàllt mir schwer.

Was sind Eure Gedanken dazu? Ist für jemanden, der sich für
theoretische Physik interessiert, ein Chemie-Kurs am sinnvollsten,
oder eher ein grundlegender Programmierkurs, oder sind sogar
Kenntnisse der 3D-Spieleprogrammierung eine sinnvolle Sache? Oder
möglicherweise etwas anderes, woran ich noch gar nicht gedacht habe?

Ich bin gespannt, was Ihr dazu denkt!

Gruß
Alexander
 

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#1 Alexander Erlich
09/10/2008 - 00:11 | Warnen spam
Eine Inhaltsübersicht der Chemie-Vorlesung ist hier:
http://iapc.chemie.uni-bremen.de/ba...onzept.pdf

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