Netzfrequenztoleranz Nahost/Afrika?

30/03/2010 - 16:08 von Joerg | Report spam
Hallo Leute,

Ihr seid naeher dran und einige von Euch bereisen die Gegend dort sogar.
Ich aendere das Netzteil eines Geraetes von 120V auf auf 220V
(Aegypten, bei uns hier Argentinien, usw.), ob 230V geht weiss ich noch
nicht nicht. Baue gerade eine frequenzvariable Versorung zum Testen,
brauche ich ohnehin mal.

Was ist die niedrigste zu erwartende Frequenz und die hoechste zu
erwartende Spannung (ueber mehr als ein paar Sekunden)? Beides
gleichzeitig waere natuerlich der Worst Case fur einen Transformator.

Installiert wird das eher in Touristengegenden, aber eben in Laendern
die m.W. nicht immer ueber Verbundnetze verfuegen.

Regards, Joerg

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#1 Waldemar Krzok
30/03/2010 - 03:13 | Warnen spam
Joerg wrote:

Kai-Martin Knaak wrote:
On Tue, 30 Mar 2010 07:43:10 -0700, Joerg wrote:

Haengt denn Aegypten auch am Verbundnetz?



Meinst Du, der Strom aus dem Assuan-Staudamm wird vor Ort verjubelt?
Man sollte nicht vergessen, dass Ägypten seit ein paar tausend Jahren
durchgehend ein organisierter Staat ist. Es gilt sogar als Mutterland der
Bürokratie.




Das weiss ich eben nicht. Ich weiss nur dass mir Aegypter erzaehlt haben
dass dort vieles arg runtergewirtschaftet ist. Ein Ingenieur von dort
sagte er waere nach der Einwanderung in die USA vom Stromnetz angenehm
ueberrascht worden. Man koenne sogar Farbfernseher ohne
Stabilisatorkasten betreiben. Bei mir war's eher umgekehrt, ziemliche
Ernuechterung.

Nun denn, jetzt kann ich endlich frequenzvariabel speisen. Bei 235V/50Hz
zischt der Kern in die Saettigung. Der Trafo fuer Ami-Netz tut das erst
bei gut 130V/60Hz, da hat man etwas mehr Reserven.



dann ist dein Trafo zu klein sogar für das ziemlich gute EU-Verbundnetz. Er
muss schon 250V/50Hz aushalten.

Waldemar

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