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Netzteil für Mikroprozessor-Experimentier-"System"

27/12/2011 - 13:08 von Michael Witton | Report spam
Hallo,

ich plane ein Experimentier-"System" für Mikroprozessoren (ich habe z.B.
einen 68030 hier herumliegen, mit dem ich irgendwann mal was sinnvolles
anstellen will), FPGAs und was mir noch so digitales Einfàllt. Da der
ganze Zweck der Sache Lernen ist, will ich so viel wie möglich selbst bauen.

Nun bin ich am überlegen, wie ich die Spannungsversorgung gestalten soll.
Das Netzteil müsste wohl ungefàhr folgendes Leisten:

+5V, 30 Watt
+3.3V, 20 Watt
+12V, 10 Watt
-12V, 2-3 Watt (damit ich auch mal einen OpAmp oder so einsetzen kann)

Theoretische Gesamtleistung wàre also etwas über 60 Watt, wobei ich nicht
damit rechne, +5V und +3.3V gleichzeitig voll zu belasten.

Mir fallen einige verschiedene Bauweisen ein, stellt sich nur die Frage,
was davon für einen nicht-Profi realisierbar ist.

* Grundvariante 1: Trafo + Spannungsregelung auf der Sekundàrseite

a) Linearregler für alles
b) Schaltregler (Inverter) für -12V, sonst Linear (ein kompletter
negativer Zweig nur für 3W ist ziemlich Verschwendung IMO)
c) Schaltregler für alles (mit Untervarianten für die verschiedenen
Reglerprinzipien)

* Grundvariante 2: Primàrer Schaltregler

a) Alles direkt mit einem/mehreren primàren Schaltreglern
b) Primàrer Schaltregler auf Zwischenkreis, dann Schaltregler
c) oder Linearregler (oder eine Mischung)

plus alles was ich vergessen hab oder nicht drauf gekommen bin (und nein,
fertig kaufen ist keine Lösung).

Was sind die theoretischen Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten?
Und bei welcher sind die Chancen am Größten, dass das Ergebnis a)
funktioniert, b) sicher ist, c) halbwegs kompakt bleibt, d) kaufbare Teile
benutzt und e) nicht als Heizlüfter doublet?

Michael
 

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#1 Gerrit Heitsch
27/12/2011 - 13:21 | Warnen spam
On 12/27/2011 01:08 PM, Michael Witton wrote:
Hallo,

ich plane ein Experimentier-"System" für Mikroprozessoren (ich habe z.B.
einen 68030 hier herumliegen, mit dem ich irgendwann mal was sinnvolles
anstellen will), FPGAs und was mir noch so digitales Einfàllt. Da der
ganze Zweck der Sache Lernen ist, will ich so viel wie möglich selbst bauen.

Nun bin ich am überlegen, wie ich die Spannungsversorgung gestalten soll.
Das Netzteil müsste wohl ungefàhr folgendes Leisten:

+5V, 30 Watt
+3.3V, 20 Watt
+12V, 10 Watt
-12V, 2-3 Watt (damit ich auch mal einen OpAmp oder so einsetzen kann)



Ein PC-Netzteil kommt nicht in Frage? Hin und wieder gibts die als
Restposten mit kleiner Leistung für kleines Geld.

Selbst bauen macht sicher Spass, aber das wird deutlich teurer als ein
fertiges Netzteil zu kaufen und beim Basteln mit Netzspannug hört der
Spass ganz schnell auf.

Wenn es unbedingt selbst gebastelt sein muss, nimm einen oder zwei
Trafos und regle sekundàr mit Schaltreglern. Der zweite, kleinere Trafo
für die -12V incl. 7912 als Regler.

Gerrit

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