Netzteiltausch wg. besserem Wirkungsgrad - lohnt sich das?

11/11/2007 - 16:31 von Jürgen | Report spam
hallo,

ich hab hier einen àlteren TARGA-PC. Den gabs mal vor etlichen Jahren
bei Lidl. Diese Kiste làuft bei mir 24h/365Tage durch. Man merkt das
auch bei der Stromrechnung :-(

Ich gehe mal davon aus das das eingebaute Netzteil ein 0815-Teil mit
durchschnittlichem Wirkungsgrad ist.

Wenn ich mal annehme die Kiste benötigt eine Leistung 150 Watt. Dann
dürfte die Leistungsaufnahme abhàngig vom Wirkungsgrad etwa so
aussehen:

Wirkungsgrad -> Leistungsaufnahme

60% -> 250W
70% -> 214W
80% -> 187W

In der Annahme ein neues Netzteil hàtte 80% Wirkungsgrad wàre das eine
Differenz von 60% auf 80% von 63 Watt :-()

=> ergibt 551 kWh / Jahr -> 110 Euro (bei 0,2Euro / kWh)

Bei einer Differenz von 70% auf 80% wàren das auch noch 27 Watt :-()

=> ergibt 236 kWh / Jahr -> 47 Euro (bei 0,2Euro / kWh)

Dazu habe ich nun folgende Fragen:

- ist die Annahme das ein "Standart-Netzteil" nur einen Wirkungsgrad
von 60% hat richtig?

- hat meine Beispielrechnung irgendwelche Fehler oder basiert sie auf
falsche Annahmen?

- gibt es bezahlbare Netzteile die 80% oder mehr Wirkungsgrad haben?


Wenn meine Zahlen passen dann würde es sich ja recht oft lohnen alte
Netzteile rauszuwerfen ...

Gruss
Jürgen
 

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#1 Bastian Lutz
11/11/2007 - 16:59 | Warnen spam
Hallo Juergen!

Jürgen schrieb:
ich hab hier einen àlteren TARGA-PC. Den gabs mal vor etlichen Jahren
bei Lidl. Diese Kiste làuft bei mir 24h/365Tage durch. Man merkt das
auch bei der Stromrechnung :-(

Ich gehe mal davon aus das das eingebaute Netzteil ein 0815-Teil mit
durchschnittlichem Wirkungsgrad ist.



Je nach dem was drin ist, koennte sich ein neuer Rechner lohnen (z. B.
P4-Heizplatte vs. Cool'n'Quiet). Als Privatmann kann man die Netzteile
immer nur ueberdimensionieren, da man a) nicht vernuenftig auf allen
Spannungen messen kann und b) praktisch nicht den Worst-Case-Fall testen
kann.

Bei Notebooks z. B. duerften die Netzteile ziemlich gut ausgelegt sein,
weil die Aufruestmoeglichkeiten bzw. die Stromaufnahme dadurch sehr
begrenzt sind (4x 2,5W = 10W fuer USB und das war's dann oft schon).
Zudem ist Notebook-Technik wg. Akku-Betrieb auf Sparsamkeit getrimmt.
D.h. wenn das Display aus ist sollte das sparsamer sein als ein entspr.
Desktop. Und den Akku hast du dann noch als "USV fuer Arme" (gab aber
AFAIK auch schon Modelle ohne).
Wuerfel-PCs mit Notebook-Technik gibt's AFAIK auch, d.h. dort kann man
dann meist noch eine PCI-Karte oder so reinstecken.

Was machst du ueberhaupt mit dem Rechner? Waere ferngesteuertes Ein- und
Ausschalten eine Loesung?

Bastian Lutz

Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand
anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname
verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.

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