Netzwerkfestplatte LaCie mit afp 3.1

14/11/2007 - 19:31 von André Igler | Report spam
Hi everyone

In 5obp2oFm887pU1@mid.individual.net versprach ich, Ergebnisse mit der
www.lacie.com/de/products/product.htm?pid836 Netzwerkfestplatte zu
posten. Gekostet hat sie 610 Eumels plus Versand.

Erster Eindruck: Sauber verarbeitet & solide (man kann einen CRT Monitor
draufstellen). Das Ding will in einem Serverkammerl leben, es tobt wie
mein alter Hoover. Viermal USB 2.0, je einmal RS232 & Ethernet. Dazu
kommt eine CD, mit Treibern und einem Setupprogramm, mit dem man die IP
konfiguriert und das sich dankenswerterweise direkt von der CD starten
làsst. Das Handbuch auf der CD ist frei von störenden technischen
Aussagen. Dafür ist der Setup via Brauser ziemlich DAU-fest, komplett
mit Assistent zum Share-Anlegen. Ich setze das Ding auf DHCP, lege meine
zwei Shares an, kopiere meine Daten, fertig. Tückischerweise ist eine
Appletalk Zone Paris vorgegeben, nachdem ich das rausgelöscht habe,
findet auch Apfel-K das Ding.

Bislang hatten wir einen win2k server mit afp 2.5, daher sind unsere
Mac-Daten (mit 10.4.10) problemlos zu kopieren. Dann kopiere ich von
einem notebook mit win2k vom alten server die mp3-Sammlung, da mault er
mich bei einigen Dateinamen an, sie seien zu lang oder hàtten illegale
Zeichen (# und % plus ein paar andere, ich hab' nicht aufgepasst). Ein
sofortiger Test ergibt: ich kann direkt Namen bis 245 Zeichen (so lange
waren die file names *sicher* nicht) anlegen und sowohl per smb/cifs als
auch afp lesen, mit sovielen # und $ und % drinnen wie ich will.
Erklàren kann ich mir das nicht, aber da jetzt nur ein paar Bachkantaten
kürzer heissen, isses mir erstmal egal. BTW: Hat jemand eine Erklàrung?

Spàter ist es mir noch gelungen, per Brauser die IP Adresse auf
192.168.1.255 mit Subnet 255.255.255.0 zu setzen. Das unterliegende
Windows hat nicht den geringsten Murrer gemacht. Anschliessend war ich
ausgesperrt. (Nein, jetzt bitte keine Postings zum Thema broadcast und
subnets - ich habe schon nachgeschaut). Windows ist einfach per se /nie/
DAU-fest.

Mit Monitor, Maus und Keyboard angeschlossen bekomme ich eine
LaCie-Shell, in der man nicht viel kann, ausser die Einstellungen sehen
(und keine IP Adresse àndern). Ich setze auf dem Server von Lacie ein
Support Ticket und bekomme nach 24 Stunden die freundliche Antwort,
(Vorsicht: OT) ctrl-alt-del sei mein Freund, anschliessend kann man sich
zur CL hanteln und das control panel von XP aufrufen, so hab' ich den
Schwachsinn dann korrigiert. Im Handbuch steht nix darüber. Ach ja, und
ich hàtte auch selber draufkommen können. :->

Fazit: Wer gut XP kann, kann sich sicher noch weiter spielen. Und so
schlecht wie das Handbuch war der Support von LaCie nicht.

Ach ja: Es kommt nicht bei jedem Booten tatsàchlich der File Service für
Mac mit hoch. Dann ist der Share nur smb, ftp und http, und es hilft nur
rebooten. Windows, halt, das kenne ich schon von win2k. :-<

Ansonst làuft es bis jetzt problemlos und schnell, und alle Daten sind
problemlos mitgekommen, soweit ich das sehe.

Schlussendlich gibt's auch ein Backup Programm, das man direkt von der
LaCie Shell starten muss, über die USB 2.0 Anschlüsse an eine externe
Disk. Muss ich erst testen. *nachdenk* Ob das auch /alle/ Metadaten
mitnimmt/restored? Theoretisch ja.

Thomas: Gigabit Ethernet haben wir nicht, was möchtest Du sonst getestet
haben? Von ExtremeZ IP steht auch nirgends was, aber es muss wohl drin
sein, so wie es problemlos làuft.

Grüsse von der Insel
André Igler
pm (first name) at (last name) at
 

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#1 Thomas Kaiser
14/11/2007 - 20:06 | Warnen spam
André Igler schrieb in <news:
Bislang hatten wir einen win2k server mit afp 2.5



Eher AFP 2.2

daher sind unsere Mac-Daten (mit 10.4.10) problemlos zu kopieren. Dann
kopiere ich von einem notebook mit win2k vom alten server die
mp3-Sammlung, da mault er mich bei einigen Dateinamen an, sie seien zu
lang oder hàtten illegale Zeichen (# und % plus ein paar andere, ich
hab' nicht aufgepasst).



Das liegt daran, daß SMB einfach nur bàh ist! Sollte man immer im
Hinterkopf haben. Das Protokoll mag ein paar Zeichen per se nicht und
manche nicht am Ende des Dateinamens (bspw. "." und " "). Siehe Archiv:

<http://groups.google.com/groups/sea...eichen>

Ein sofortiger Test ergibt: ich kann direkt Namen bis 245 Zeichen (so
lange waren die file names *sicher* nicht) anlegen



Nein ;-)

Du kannst Dateinamen mit max. 255 _Byte_ langen Namen verwenden, was in
85-255 _Zeichen_ resultiert je nach Verwendung findenden Glyphen. In
UTF-8 kann ein Zeichen zwischen 1-3 Byte lang sein.

und sowohl per smb/cifs als auch afp lesen, mit sovielen # und $ und %
drinnen wie ich will.



Aber bspw. nicht mit einem Slash oder Backslash. Also per SMB.

Erklàren kann ich mir das nicht, aber da jetzt nur ein paar
Bachkantaten kürzer heissen, isses mir erstmal egal. BTW: Hat jemand
eine Erklàrung?



Yep, siehe oben. Außerdem ist fraglich, ob auf dem Weg per SMB auch
alles kopiert wurde. Die Services for Macintosh vom alten Server und
ExtremeZ-IP auf dem neuen speichern ja den Mac-Schraddel in NTFS-
Filestreams. Würde ich an Deiner Stelle mal nachschauen, ob alles
transferiert wurde (indem Du in die Streams schaust oder einfach vom Mac
aus irgendwelche Dateien, die vorher 'ne Resourcefork oder Finder-
Metadaten wie Etikett oder sowas hatten, am Ziel noch intakt sind).

Normalerweise müsste ein XP das alles vollstàndig mitkopieren (also eine
Datei inkl. aller Streams wenn Quelle und Ziel gleichermaßen Support für
NTFS-Streams haben). Aber sicher ist sicher...

Ach ja: Es kommt nicht bei jedem Booten tatsàchlich der File Service
für Mac mit hoch. Dann ist der Share nur smb, ftp und http, und es
hilft nur rebooten.



LOL! Echt? Hau da auch mal den Support von LaCie an und frag, ob die das
ernstmeinen :-)

Schlussendlich gibt's auch ein Backup Programm, das man direkt von der
LaCie Shell starten muss, über die USB 2.0 Anschlüsse an eine externe
Disk. Muss ich erst testen. *nachdenk* Ob das auch /alle/ Metadaten
mitnimmt/restored? Theoretisch ja.



Wenn's mit NTFS-Streams kann und die externe Platte auch... dann sollte
das funktionieren. Aber erstmal prüfen, dann wissen.

Thomas: Gigabit Ethernet haben wir nicht, was möchtest Du sonst getestet
haben?



Ich hàtte gerne trotz Fast Ethernet einen Helios LanTest mit 30er
Settings und einen Helios Filesystem Test (beides for free erhàltlich in
aktuellen Versionen hier [1])

Ach ja, und wenn Ihr einen PowerMac habt, der jünger als 5 Jahre ist und
ein Cat-5e-Kabelchen (oder besser), dann wàre das mit dem GBit-Ethernet
vielleicht doch 'ne Option, oder? *g*

Von ExtremeZ IP steht auch nirgends was, aber es muss wohl drin
sein, so wie es problemlos làuft.



Dann bitte die Ausgabe von asip-status.pl, wenn Du es einfach von
irgendeiner MacOS X Kiste per

./asip-status.pl $IP-Adresse-der-Lacie-Kiste

aufrufst (gibbet hier <http://users.phg-online.de/tk/asip-...pl.tgz>).

Und falls es ExtremeZ-IP ist und Du zufàllig Xpress 7.3 zur Hand hast:
Bitte einen Ordner "Tàst" vom Mac aus auf dem Server anlegen, dann eine
Xpress-Datei hineinkopieren, von dort aus öffnen und mit neuem Namen
_innerhalb des Ordners Tàst_ speichern lassen. Und dann bitte Bescheid
geben, ob die Datei anschließend hin ist oder nicht [2]. Und falls sie
nicht hin ist, sagen, ob es Xpress 7.3 oder 7.3.1 ist.

Gruss,

Thomas

[1] <http://webshare.helios.de/>, Anmelden mit tools/tools, dann zu
"HELIOS Tools" weiter...

[2] Xpress 7.3 ist so putzig und meint, auf einmal im Netz mit MacRoman-
Datei-/Ordnernamen um sich werfen zu müssen. Was bedeutet, daß auf
Helios- und MacServerIP-Shares die Datei anschl. hin ist. Auf
Netatalk- oder MacOS X Server-Shares hingegen nicht. In meiner Liste
fehlt nur noch ExtremeZ-IP. Ach ja, Hintergründiges bei Helios:
<http://www.helios.de/support/ti.phtml?109>

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