Neue Domäne: Best practice für Serveraufteilung

22/07/2009 - 13:05 von Thorsten Albrecht | Report spam
Hallo,

für geplantes Domàneupgrade von NT4 auf Server2008 mit ca. 60 PCs
suche ich ein paar Informationen zu der "richtigen" oder besser:
empfehlenswerten Aufteilung/Anzahl der Server. Ich befinde mich
zurzeit in der Planungsphase, d.h. ich sammele Informationen, damit
ich mit meinem Dienstleister zumindest einigermaßen kommunzieren und
seine Vorschlàge besser einschàtzen kann. Daher wàre ich sehr dankbar,
wenn ich hier ein paar Tips oder Best practice links bekommen könnte.
Im Grunde làßt sich die Frage unter Berücksichtigung der folgenden
Nebenbedigungen dahingehend verkürzen: Welche und wieviele Server
benötige ich eigentlich?

Nebenbedingungen:

0. Unternehmen mit 60 PCs, tendenz steigend. Sagen wir: sollte auch
noch mit max. 200 PC klarkommen.

1. Sehr hohe Ausfallsicherheit: Das (Handels-)Unternehmen ist zwar
kein Flughafen, und es werden auch keine Operationsroboter gesteuert,
aber wenn der Fileserver oder das Mailsystem ausfàllt, haben fast 80
Leute nicht mehr so richtig viel zu tun, und daher sollte das Konzept
so ausfallsicher sein wie möglich.

2. Benötigte Serverfunktionalitàten:
- Exchange-Server 2007 (soll auch von außerhalb über Webinterface
zugreifbar sein)
- Fileserver (max. 1 TB)
- sehr gutes Backupsystem (evtl. Storage Server 2008?) (Sicherung auf
Platte + evtl. auf Tape(?))
- geplant: MS SQL Server (zur Zeit noch nicht dringend, aber in 2-3
Jahren für WaWi benötigt)


Momentan hat unser Diensleister aufgrund der Anforderung "hohe
Ausfallsicherheit" die Stichwörter Essential Server 2008 zusammen mit
einer Clusterlösung fallen lassen. Wàre das ein Ansatz (Cluster)?
Wieviele Cluster würde man benötigen? Oder wàre es vielleicht
ratsamer, lieber mit Redundanzen zu arbeiten, d.h. in der Art: der
Exchangeserver könnte beim Ausfall vom DC oder Fileserver deren
Aufgaben bei Bedarf übernehmen und umgekehrt? Oder ist eine
Redundanzlösung Quatsch, d.h. wenn Ausfall, dann immer einen
hardwareidentischen Reserveserver in der Ecke mit dem letzten Backup
herrichten, und weiter geht's?

Die Fragen, die ich mir hinsichtlich dieser beiden Ansàtze immer
stelle, ist:
- Sind Clusterlösung schwer zu administrieren?

- Wieviel Aufwand ist es, bei einer Redundanzlösung (also kein
Cluster) auf den Ersatzserver umzuschalten? Z.B.: Exchangeserver fàllt
aus - wie lange benötige ich, um den Fileserver als
Notfall-Exchangeserver herzurichten?

- Ist es ratsamer, normale Server 2008 einzusetzen als eine Essential
Server Solution? Mein Dienstleister schlug vor, den Exchange Server
nicht als Standalone einzusetzen, sondern nur in der Essential
Server-Kombination, da er einfacher mit Hilfe von Assistenen zu
administrieren sei. Ist das richtig? Oder gilt das nur für den SBS?


Ich kann nicht einschàtzen, welche Serverstruktur für das skizzierte
Scenario sinnvoll wàre. Daher würde ich mich über ein paar Hinweise
freuen. Ist schon klar, dass dieses Thema nicht eindeutig beantwortet
werden kann, aber vielleicht ist ja aufgrund Eurer Antworten trotzdem
ein Trend sichbar (z.B.: Cluster sind super! oder: Hànde weg von
Clusterlösungen! ...)

Danke schon mal im Voraus,

Thorsten
 

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#1 Tobias Redelberger [MVP - SBS]
22/07/2009 - 13:31 | Warnen spam
Hi Thorsten,

für geplantes Domàneupgrade von NT4 auf Server2008 mit ca. 60 PCs
suche ich ein paar Informationen zu der "richtigen" oder besser:
empfehlenswerten Aufteilung/Anzahl der Server. Ich befinde mich
zurzeit in der Planungsphase, d.h. ich sammele Informationen, damit
ich mit meinem Dienstleister zumindest einigermaßen kommunzieren und
seine Vorschlàge besser einschàtzen kann. Daher wàre ich sehr dankbar,
wenn ich hier ein paar Tips oder Best practice links bekommen könnte.
Im Grunde làßt sich die Frage unter Berücksichtigung der folgenden
Nebenbedigungen dahingehend verkürzen: Welche und wieviele Server
benötige ich eigentlich?

Nebenbedingungen:

0. Unternehmen mit 60 PCs, tendenz steigend. Sagen wir: sollte auch
noch mit max. 200 PC klarkommen.

1. Sehr hohe Ausfallsicherheit: Das (Handels-)Unternehmen ist zwar
kein Flughafen, und es werden auch keine Operationsroboter gesteuert,
aber wenn der Fileserver oder das Mailsystem ausfàllt, haben fast 80
Leute nicht mehr so richtig viel zu tun, und daher sollte das Konzept
so ausfallsicher sein wie möglich.

2. Benötigte Serverfunktionalitàten:
- Exchange-Server 2007 (soll auch von außerhalb über Webinterface
zugreifbar sein)
- Fileserver (max. 1 TB)
- sehr gutes Backupsystem (evtl. Storage Server 2008?) (Sicherung auf
Platte + evtl. auf Tape(?))
- geplant: MS SQL Server (zur Zeit noch nicht dringend, aber in 2-3
Jahren für WaWi benötigt)


Momentan hat unser Diensleister aufgrund der Anforderung "hohe
Ausfallsicherheit" die Stichwörter Essential Server 2008 zusammen mit
einer Clusterlösung fallen lassen. Wàre das ein Ansatz (Cluster)?
Wieviele Cluster würde man benötigen? Oder wàre es vielleicht
ratsamer, lieber mit Redundanzen zu arbeiten, d.h. in der Art: der
Exchangeserver könnte beim Ausfall vom DC oder Fileserver deren
Aufgaben bei Bedarf übernehmen und umgekehrt? Oder ist eine
Redundanzlösung Quatsch, d.h. wenn Ausfall, dann immer einen
hardwareidentischen Reserveserver in der Ecke mit dem letzten Backup
herrichten, und weiter geht's?

Die Fragen, die ich mir hinsichtlich dieser beiden Ansàtze immer
stelle, ist:
- Sind Clusterlösung schwer zu administrieren?

- Wieviel Aufwand ist es, bei einer Redundanzlösung (also kein
Cluster) auf den Ersatzserver umzuschalten? Z.B.: Exchangeserver fàllt
aus - wie lange benötige ich, um den Fileserver als
Notfall-Exchangeserver herzurichten?

- Ist es ratsamer, normale Server 2008 einzusetzen als eine Essential
Server Solution? Mein Dienstleister schlug vor, den Exchange Server
nicht als Standalone einzusetzen, sondern nur in der Essential
Server-Kombination, da er einfacher mit Hilfe von Assistenen zu
administrieren sei. Ist das richtig? Oder gilt das nur für den SBS?


Ich kann nicht einschàtzen, welche Serverstruktur für das skizzierte
Scenario sinnvoll wàre. Daher würde ich mich über ein paar Hinweise
freuen. Ist schon klar, dass dieses Thema nicht eindeutig beantwortet
werden kann, aber vielleicht ist ja aufgrund Eurer Antworten trotzdem
ein Trend sichbar (z.B.: Cluster sind super! oder: Hànde weg von
Clusterlösungen! ...)



Folgende Stichworte wàren kurz zu nennen:

Microsoft EBS 2008 Premium + DFS + 2. Exchange 2007 - ggf. auf einer
vollredundanten Hardware-Virtualisierung basierend auf VMware vSphere
Enterprise inkl. Backup-Lösung auf Microsoft DPM 2007 bzw. Symantec
BackupExec + Virtual Infrastructure Agent

Die Details erarbeitet Dir gerne Dein Dienstleister Deiner Wahl.

Tobias Redelberger
StarNET Services (HomeOffice)
Schoenbornstr. 57
D-97440 Werneck
Tel: +49 (9722) 4835
Mobil: +49 (163) 84 74 421
Email:
Web: http://www.starnet-services.net

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