Neue GSMA Intelligence-Studie zur Entwicklung der SIM-Karte

03/03/2015 - 07:00 von Business Wire

Neue GSMA Intelligence-Studie zur Entwicklung der SIM-KarteDer Studie betrachtet Embedded SIM und Remote Provisioning als Zukunft der SIM.

Ein heute veröffentlichter GSMA Intelligence-Bericht bietet einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen im Segment der SIM-Karten und stellt die Anstrengungen der Branche bei der Definition eines neuen SIM-Konzepts dar, das sowohl für den M2M- als auch den Verbrauchermarkt geeignet ist.

„Die SIM-Karte gewährleistet seit einem knappen Vierteljahrhundert die Sicherheit und Zugangsauthentifizierung für Mobilfunknetze und wird diese Funktionen auch künftig übernehmen“, so Hyunmi Yang, Chief Strategy Officer, GSMA. „Für 2020 erwarten wir fast eine Milliarde mobiler M2M-Anschlüsse und neun Milliarden Verbraucheranschlüsse, die eine SIM-Karte voraussetzen. Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, bei der Weiterentwicklung der SIM-Karte ihre Sicherheit und Robustheit zu garantieren.“

Die SIM-Karte muss weiterhin einen sicheren, identifizierbaren und authentifizierten Zugriff auf Mobilfunknetze ermöglichen – unabhängig davon, welche Richtung die Entwicklung künftig einschlagen wird. In jüngster Zeit wurden in einigen M2M-Geräten und -Tablets alternative SIM-Lösungen eingesetzt, die nicht auf dem herkömmlichen Ansatz der vom Betreiber ausgestellten SIM-Karte basieren. Die wichtigsten Merkmale dieser neuen Lösungen sind:

  • Integrierte Lösungen – fest installierte SIM-Karten, die nicht aus dem Gerät entfernt werden können
  • Remote-Bereitstellung – SIM-Karten, die über das Mobilfunknetz aktualisiert werden und mehrere Betreiberprofile speichern können

Die GSMA Embedded SIM Specification wurde speziell auf die Anforderungen des M2M-Marktes zugeschnitten und bereits von fast 30 Betreiberunternehmen und Herstellern übernommen. Die GSMA-Initiative Consumer Remote SIM Provisioning (die diese Woche gesondert auf dem Mobile World Congress angekündigt wird) erstellt einen gemeinsamen globalen Standard für Remote-Bereitstellungen auf dem Verbrauchermarkt, die der M2M-Lösung entsprechen und herstellerübergreifende Interoperabilität bieten wird.

„Die GSMA setzt sich gemeinsam mit seinen Mitgliedern dafür ein, dass die Geschäftsmodelle der Mobilfunkbetreiber an die neuen SIM-Technologien angepasst werden und die sich kontinuierlich verändernden Anforderungen der Verbraucher erfüllen“, fügt Yang an. „Die Betreiber werden auch ihre zentrale Rolle bei der Entwicklung der SIM und der Geschwindigkeit dieser Evolution beibehalten.“

Dem Bericht zufolge werden diese alternativen SIM-Lösungen nicht alle Betreiber, Länder und Verbrauchersegmente in gleicher Weise oder zu gleichen Zeit beeinflussen. Die breitgefächerte Markteinführung jeder neuen Lösung vollzieht sich im Verlauf von mehreren Jahren. Ob und wann Embedded SIM und Remote Provisioning eingeführt werden, entscheiden die Betreiber anhand konkreter Marktanforderungen und Kriterien.

Der Bericht weist außerdem darauf hin, dass weder Embedded SIM noch Remote Provisioning als „Soft SIM“ betrachtet werden kann. In beiden Fällen ist ein physisches Hardware-Element vorhanden, das eine unverzichtbare Sicherheitsschicht hinzufügt.

Der neue Bericht „Understanding SIM Evolution“ kann über folgenden Link heruntergeladen werden:

https://gsmaintelligence.com/research/2015/03/understanding-sim-evolution/499/.

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress. Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Unternehmenswebsite von GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie GSMA auf Twitter: @GSMA.

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Source(s) : GSMA

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