Neuer Freizeitradweg. Eine Katastrophe mit Ansage

06/05/2014 - 21:23 von Gregor Frowein | Report spam
Noch ist der Weg nicht eröffnet, aber am Wochenende kann man einfach
die Sperre ignorieren und staunen, was man da in Kürze dem radelnden
Volk abverlangen wird.

In der Summe ist der neu angelegte Weg kaum 5 Kilometer lang und hat
sehr viel Geld verschlungen und das, obwohl parallel eine schön
ausgebaute, wenig genutzte Straße verlàuft. (Am Wochenende würd ich
mal sagen 1 Auto pro Minute maximal) Dort sei es aber gefàhrlich und
darum, und um den Radverkehr zu fördern dieser Neubau. Mit
Fördergeldern aus Europa. Logisch, daß der Radweg lànger ist und wohl
doppelt so viele Höhenmeter aufweist wie die Landstraße. Wirklich nett
angelegt aber es sind zwei Gefàllestücke drin, die sich gewaschen
haben.

Dieses hier ist so steil, (wie man so gern sagt: man sieht das leider
nicht so richtig im Bild) daß in der Mitte der Abfahrt praktisch keine
Bremsverzögerung zu erzielen ist, wenn man oben die Gefahr
unterschàtzt hat. Der Unterbau ist fest verdichtet und darauf rollt
dann der Splitt. Besonders gut, wenn es sehr trocken ist.

Eine Gefahrenstelle ist das allemal für den ungeübten Radfahrer, er
muß aufmachen, wenn er merkt, es gibt kein Halten mehr, laufen lassen,
aber dann unten die Kurve kriegen. Am besten legt er sich aber gleich
hin, bevor er unten dann die Böschung runter fàhrt und sein Leben an
einem Baumstamm aushaucht. So ein nicht sonderlich utopisches
Szenario.

http://1drv.ms/1kJg4P4

Auch ist die Fahrbahn stellenweise auch sehr stark gewölbt und wenn
man mal eine Sekunde nicht aufpaßt ist man am Rand und kommt sich vor
wie beim Sechstagerennen in der Steilkurve und das ist nicht unbedingt
einfach zu meistern. Auch die Schrankenumfahrungen sind zu schmal und
so hoch gebaut, daß es den ungeübten Radler auch schmeißen wird.

Wer ortskundig ist, mag gern schon mal probefahren. Start auf dem
Parkplatz am Netzbachweiher, Ende an der Abzweigung der Landstraße
nach Riegelsberg.

Gruß
Gregor
 

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#1 Johannes Leckebusch
06/05/2014 - 21:35 | Warnen spam
Am 06.05.2014 21:23, schrieb Gregor Frowein:
Noch ist der Weg nicht eröffnet, aber am Wochenende kann man einfach
die Sperre ignorieren und staunen, was man da in Kürze dem radelnden
Volk abverlangen wird.

In der Summe ist der neu angelegte Weg kaum 5 Kilometer lang und hat
sehr viel Geld verschlungen und das, obwohl parallel eine schön
ausgebaute, wenig genutzte Straße verlàuft. (Am Wochenende würd ich
mal sagen 1 Auto pro Minute maximal) Dort sei es aber gefàhrlich und
darum, und um den Radverkehr zu fördern dieser Neubau. Mit
Fördergeldern aus Europa. Logisch, daß der Radweg lànger ist und wohl
doppelt so viele Höhenmeter aufweist wie die Landstraße. Wirklich nett
angelegt aber es sind zwei Gefàllestücke drin, die sich gewaschen
haben.



(...)

Eine Gefahrenstelle ist das allemal für den ungeübten Radfahrer, er
muß aufmachen, wenn er merkt, es gibt kein Halten mehr, laufen lassen,
aber dann unten die Kurve kriegen. Am besten legt er sich aber gleich
hin, bevor er unten dann die Böschung runter fàhrt und sein Leben an
einem Baumstamm aushaucht. So ein nicht sonderlich utopisches
Szenario.

http://1drv.ms/1kJg4P4

Auch ist die Fahrbahn stellenweise auch sehr stark gewölbt und wenn
man mal eine Sekunde nicht aufpaßt ist man am Rand und kommt sich vor
wie beim Sechstagerennen in der Steilkurve und das ist nicht unbedingt
einfach zu meistern. Auch die Schrankenumfahrungen sind zu schmal und
so hoch gebaut, daß es den ungeübten Radler auch schmeißen wird.



Öhm - kommen da noch Leitplanken hin?

In Oberfranken bauen sie zwischen Himmelkron und Wirsberg einen Rad- und
Fußgàngerweg, schön breit und neben der Straße, mit Abstand. Die ist
allerdings ziemlich befahren, und schlimmere Autofahrer als die
Obertfranken gibt es nicht. Ein Gegenbeispiel? Bin noch nicht auf die
Iedee gekommen, das fotografisch zu dokumentieren (bin aber auch nur
selten dort).

Mit freundlichen Grüßen: Johannes Leckebusch (AR1)

http://johannes-leckebusch.de/

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