Neuer GSMA-Bericht: Internet of Things verändert Familienleben

02/03/2015 - 07:00 von Business Wire

Neuer GSMA-Bericht: Internet of Things verändert FamilienlebenKosteneinsparungen, Ruhe und Sicherheit sind wesentliche Wachstumsfaktoren von drahtlosen vernetzten Geräten; 89 Prozent wünschen sich künftig Konnektivität für alle ihre Geräte.

Das Internet of Things (IoT) verändert das Familienleben durch die kabellose Vernetzung von Geräten in Privathaushalten, wie Smart Meters und Sicherheitssysteme, die zu Kosteneinsparungen und größerer Sicherheit und Ruhe beitragen, so die Ergebnisse einer heute von der GSMA veröffentlichten Studie. Der Bericht ‘The Impact of the Internet of Things: The Connected Home’ wurde von KRC Research* und GSMA Intelligence entwickelt und verdeutlicht, dass circa jeder Vierte in Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA bereits ein angeschlossenes Gerät besitzt, wie beispielsweise Smart Meters (28 Prozent), Sicherheitssysteme (23 Prozent), Beleuchtungssysteme (23 Prozent) oder Gesundheitsmonitoren (23 Prozent), wodurch die wachsende Bedeutung von drahtloser Konnektivität und des Internet of Things im Leben der Verbraucher betont wird.

Die Recherchen deuten ferner darauf hin, dass sich der Anstieg von angeschlossenen Geräten in den kommenden Jahren rapide fortsetzen wird. 89 Prozent der Befragten bestätigten den Wunsch einer künftigen nahtlosen Vernetzung von allen ihren Haushaltsgeräten. Dem Bericht zufolge zeigen die Verbraucher ein starkes Interesse an der Vernetzung von praktisch allem in ihren Haushalten, wie Sicherheitssysteme, Thermostate, Smart Meters, Beleuchtung und Fahrzeuge sowie Gesundheitsmonitore, Waschmaschinen, Smart Watches, Aktivitätstracker, Öfen, Kühlschränke und ältere Bildschirme.

„Verschiedene Maschinen, Geräte und Vorrichtungen werden durch zahlreiche Netze mit dem Internet verbunden und bieten Verbrauchern und Unternehmen innovative neue Dienste. Das Internet of Things klingt vielleicht wie ein futuristisches Schlagwort, ist aber bereits hier und verbessert unser Leben”, so Alex Sinclair, Chief Technology Officer, GSMA. „Dieser Bericht bestätigt, dass trotz des noch relativ unbedarften Marktes eine enorme Nachfrage nach diesen Diensten im vernetzten Haushalt besteht. Da die nahtlose Interaktion dieser Geräte und Dienstleistungen jedoch eine entscheidender Grundlage bildet, ist die Zusammenarbeit und Interoperabilität zwischen Unternehmen verschiedener Sektoren wichtiger als jemals zuvor.”

Intelligente Einsparungen

Die Umfrageergebnisse bestätigten, dass die Möglichkeiten für Kosteneinsparungen als überzeugende Vorteile beim Kauf von angeschlossenen Geräten für Eigentümer und Nicht-Eigentümer gelten. 70 Prozent aller Befragten sind beispielsweise der Ansicht, dass es sich hierbei um den wichtigsten Aspekt eines angeschlossenen Energiesystems handelt. Die Recherchen zeigten ein starkes Verbraucherinteresse am vernetzten Auto aufgrund von Kraftstoffeinsparungen durch die neuesten Verkehrsmeldungen in Echtzeit sowie aufgrund geringerer Versicherungsprämien durch Nutzungsüberwachung. 86 Prozent der Nicht-Eigentümer würden beim nächsten Fahrzeugkauf ein vernetztes Auto in Betracht ziehen, wenn sie 30 Prozent ihrer monatlichen Versicherungskosten sparen könnten. Zeitersparnisse werden ebenfalls ein wesentlicher Nutzen eines vernetzten Fahrzeugs gesehen, da sich die monatlichen Wegezeiten durch die Vermeidung von Staus durch aktuelle Verkehrsmeldungen in Echtzeit um mehr als sechs Stunden verringern lassen. Sicherheit und Schutz vor Diebstahl oder Gefahren wurden auch als wichtige Vorteile intelligenter Sicherheitssysteme genannt, wobei nahezu alle Eigentümer angaben, ihr Sicherheitsgefühl habe sich seit der Installation erhöht.

Vernetzte Gesundheit und Fitness

Bei der Umfrage wurde ferner der steigende Einfluss tragbarer Fitnessgeräte zur Verbesserung der sportlichen Leistung festgestellt. Fast 25 Prozent der Nicht-Eigentümer würden den Erwerb eines angeschlossenen Fitnessgeräts in Erwägung ziehen, wenn die von ihnen monatlich verbrannten Kalorien um 10 Prozent erhöht werden könnten. Angeschlossene Gesundheitsgeräte werden von den Verbrauchern ebenfalls als gut empfunden. 83 Prozent der Eigentümer gaben an, ihr Wohlbefinden habe sich gesteigert, einhergehend mit einer höheren Sicherheit und Verbesserungen ihres Lebensstils. Die Möglichkeit, ein enges Familienmitglied mit einer chronischen Krankheit zum Beispiel per Fernüberwachung zu beobachten, um mit einem intelligenten Gesundheitsgerät sicherzustellen, dass die täglichen Medikamente eingenommen werden, erhielt auch eine überwältigende positive Reaktion von 86 Prozent der Nicht-Eigentümer, die daran Interesse zeigen.

Connected Living beim Mobile World Congress 2015

Das GSMA-Programm Connected Living wird in der GSMA Innovation City beim Mobile World Congress 2015 in Halle 3, Stand 3A11 und 3A31 von Montag bis Donnerstag mit einer Reihe an interaktiven Demonstrationen der neuesten mobilen Produkte und Dienste präsentiert. Zudem werden während der Woche verschiedene Seminare und Präsentationen veranstaltet. Weitere Informationen sind verfügbar unter: http://www.gsma.com/connectedliving/events/mobile-world-congress-2015/

Das GSMA-Programm Connected Living ist eine Initiative zur Unterstützung von Mobilfunkbetreibern zur Schaffung von Mehrwerten und schnelleren Bereitstellung von neuen angeschlossenen Geräten und Dienstleistungen im M2M-Markt (Machine-to-Machine, M2M). Dieses Ziel soll durch eine Zusammenarbeit der Branche, angemessene Regulierung, optimierte Netze und der Entwicklung von wesentlichen Voraussetzungen erreicht werden, um das Wachstum von M2M in der nahen Zukunft und des IoT auf längerfristiger Basis zu fördern.

Zum Herunterladen des Berichts ‘The Impact of the Internet of Things: The Connected Home’ besuchen Sie bitte http://www.gsma.com/newsroom/wp-content/uploads/15625-Connected-Living-Report.pdf. Weitere Informationen über das GSMA-Programm Connected Living sind verfügbar unter www.gsma.com/connectedliving.

Anmerkung an Redakteure

* The Impact of the Internet of Things: The Connected Home’ Der Bericht wurde im Rahmen des GSMA-Programms Connected Living und GSMAi in Auftrag gegeben. Die Durchführung der Markt- und Meinungsforschungsgesellschaft KRC Research beruht auf Umfragen von Technikbegeisterten in Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA. KRC befragte 500 Technologiekenner in jedem Land. Die Umfrage: 1) stützt sich auf vernetzte Familien, z. B. mit einer Definition, was eine vernetzte Familie ist, 2) bemisst den Wunsch dieser Familien hinsichtlich der Zukunft in Bezug auf angeschlossene Geräte und 3) bemisst das aktuelle Ausmaß der Akzeptanz angeschlossener Geräte durch Familien in jedem Land. Es wurden lediglich Teilnehmer mit starkem technologischen Interesse ausgewählt, z. B. mit dem Wunsch, ein angeschossenes Gerät in den nächsten Jahren zu kaufen oder mit umfassenden Kenntnissen über die Vorteile angeschlossener Technologien/Geräte.

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen sind auf der GSMA-Unternehmenswebsite verfügbar unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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Source(s) : GSMA

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