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neuer Kernel: fdisk zeigt nicht alle Platten an

23/08/2010 - 11:48 von Helmut | Report spam
Hallo alle miteinander,

ich habe jetzt ein sehr interessantes Problem:

neugebackener Kernel 2.6.32.20, auf Grundlage von Slackwares "huge"-
Kernel (damit er keine Init-Ramdisk braucht).

ftp://hullen.hopto.org/pub/Arkturke...220-h1.tgz

Funktioniert brav auf meinem Thinkpad T22 (mit grosser Dockingstation,
also mit insgesamt 3 P-ATA-Platten), funktioniert brav in einer
Nachbarschule in einem Rechner mit 1 S-ATA-Platte.

Funktioniert nicht auf meinem Hauptrechner mit einem Mix aus P-ATA (on
board) und S-ATA (PCI-Karte).

Das pure Booten funktioniert, es endet damit, dass er die root-Partition
nicht finden kann (soll sdb1 sein). Wenn ich das "root"-Passwort
eingebe, dann kann ich auf diese Partition zugreifen (weil sie auch
Boot-Partition war), einige wenige Kommandozeilen funktionieren.

"fdisk -l" sollte eigentlich die Platten sda bis sdf anzeigen (z.T. P-
ATA, z.T. S-ATA), aber bei diesem Kernel wird nur sdf angezeigt, keine
andere Platte.

(wie erwàhnt: in anderen Rechnern funktioniert alles brav, mit einem
anderen Kernel in diesem Rechner auch)

Wo sollte ich weitersuchen?

Viele Gruesse
Helmut

"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".
 

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#1 Jan Kandziora
23/08/2010 - 21:37 | Warnen spam
Helmut Hullen schrieb:

"fdisk -l" sollte eigentlich die Platten sda bis sdf anzeigen (z.T. P-
ATA, z.T. S-ATA), aber bei diesem Kernel wird nur sdf angezeigt, keine
andere Platte.



Er steht also in der Initrd. Ich hatte das nun auch schon ein paarmal.
Wonach ich gucke:

1. Ob das BIOS des Boards den SATA-Adapter in einem seltsamen "kompatiblen"
Modus initialisiert, der natürlich nicht richtig funzt. Stattdessen "AHCI"
oder "Enhanced" einstellen.

2. Ob im Kernel/in der initrd der zum Board passende
SATA-Host-Adapter-Treiber fehlt.

Mit freundlichem Gruß

Jan

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