Neuer Versuch in Fukushima: Zeolith fängt Cäsium ein?

16/04/2011 - 17:21 von Christian Grünwaldner | Report spam
Mit Zeolith hatte ich nicht viel am Hut - bis jetzt. Denn nun habe ich
gelesen:

***
Verzweifelt kàmpfen die Arbeiter im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima
gegen das verseuchte Wasser in der Anlage. Jetzt soll ein neues
Wundermittel dabei helfen, die Radioaktivitàt deutlich zu reduzieren.
Das Mineral Zeolith kann aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften
das hochgefàhrliche Càsium 137 einfangen, wenn es mit diesem in Kontakt
kommt. Ob der Plan aber wirklich aufgeht, ist noch unklar.

Am Samstag deponierten die Arbeiter drei je 100 Kilogramm schwere Sàcke
mit Zeolith nahe der Ansaugrohre für den Reaktor 1 im Meer. Zeolithe
kommen in der Natur vor, können aber auch künstlich hergestellt werden.
Eine ihrer besonderen Eigenschaften ist die Fàhigkeit zum
Ionenaustausch: Das mit Càsium 137 verseuchte Wasser wird über die Sàcke
geleitet, wobei die radioaktiven Atome von dem Material eingefangen werden.

Sieben weitere der 80 Zentimeter hohen Sàcke seien vorbereitet worden,
meldete Jiji. Der Betreiber Tepco will zunàchst prüfen, wie effektiv
diese Methode ist. Es werde erwogen, Zeolith dann auch in den
Turbinengehàusen der Reaktoren einzusetzen, wo sich verseuchtes Wasser
angesammelt hat.

Quelle: http://bit.ly/gM0PS2
***

Kann mir jemand erklàren, wie das vor sich geht, bzw. ob mein Verdacht
korrekt ist, dass man am Ende - wenn es denn klappt - radioaktiv
strahlende Zeolith-Sàcke hat?
 

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#1 Helmut Wabnig
16/04/2011 - 18:48 | Warnen spam
On Sat, 16 Apr 2011 17:21:13 +0200, Christian Grünwaldner
wrote:

Mit Zeolith hatte ich nicht viel am Hut - bis jetzt. Denn nun habe ich
gelesen:

***
Verzweifelt kàmpfen die Arbeiter im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima
gegen das verseuchte Wasser in der Anlage. Jetzt soll ein neues
Wundermittel dabei helfen, die Radioaktivitàt deutlich zu reduzieren.
Das Mineral Zeolith kann aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften
das hochgefàhrliche Càsium 137 einfangen, wenn es mit diesem in Kontakt
kommt. Ob der Plan aber wirklich aufgeht, ist noch unklar.

Am Samstag deponierten die Arbeiter drei je 100 Kilogramm schwere Sàcke
mit Zeolith nahe der Ansaugrohre für den Reaktor 1 im Meer. Zeolithe
kommen in der Natur vor, können aber auch künstlich hergestellt werden.
Eine ihrer besonderen Eigenschaften ist die Fàhigkeit zum
Ionenaustausch: Das mit Càsium 137 verseuchte Wasser wird über die Sàcke
geleitet, wobei die radioaktiven Atome von dem Material eingefangen werden.

Sieben weitere der 80 Zentimeter hohen Sàcke seien vorbereitet worden,
meldete Jiji. Der Betreiber Tepco will zunàchst prüfen, wie effektiv
diese Methode ist. Es werde erwogen, Zeolith dann auch in den
Turbinengehàusen der Reaktoren einzusetzen, wo sich verseuchtes Wasser
angesammelt hat.

Quelle: http://bit.ly/gM0PS2
***

Kann mir jemand erklàren, wie das vor sich geht, bzw. ob mein Verdacht
korrekt ist, dass man am Ende - wenn es denn klappt - radioaktiv
strahlende Zeolith-Sàcke hat?



Katzenstreu.

Wenns weißt, wie Katzenschit stinkt,
dann sei froh daß es Zeolith gibt.


w.

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