Neues Gaming-System mit Linux-Kompatibilität gesucht

27/05/2013 - 11:21 von Martin Wohlauer | Report spam
Also zunàchst mal, ich bin jetzt nicht der langjàhrige Linux-User, ich
möchte nur endlich mal den großen Schritt wagen und Linux auch als
Produktiv-System einsetzen, nicht nur als Gelegenheits-Testojekt. Es
soll ein Ubuntu sein, weil ich damit die letzten Monate und vor allem
Tage so meine Erfahrungen gesammelt hab. Da nun aber letzte Woche mein
letztes neueres System in die ewigen Jagdgründe gegangen ist, wollt ich
den ohnehin geplanten Schritt endlich gehen und Windoof und Linux
parallel auf demselben Rechner laufen haben, also Linux für die
"ernsthaften" Dinge und die Doze dann mehr für Gaming und andere
Kleinigkeiten, die ich mit Linux so noch nicht hin bekomme (bzw. es
selbst noch nicht damit kann). Evtl. kann man ja auch irgendwann auf das
Zeug von MS verzichten.

Aber jetzt stehe ich auch schon vor dem Problem der
Hardware-Kompatibilitàt mit dem verwendeten System. Wie schon
geschrieben, es soll auch ein Gaming-System sein, also wàre es nett,
wenn z. B. auch die Graka, die noch dazu kommen wird, vollstàndig
nutzbar sein wird, aber auch Board und Co. sollten einwandfrei
verwendbar sein. Mein bisheriges System war da bisschen ein Sorgenkind,
weil die Grafikkarte nicht mit einem passenden Treiber versorgt war,
sodass das Ubuntu eben nur bei 1024x768 lief, obwohl da mehr drin
gewesen wàre. Sowas würde ich gerne vermeiden.

Was ich gerne hàtte:
Board:
- 1055er Sockel mit 4-Kern-Intel-CPU, irgendwas im Bereich 4x3,4 GHz
oder sowas schwebt mir vor
- RAM bis zu 32 GB, soll aber vorerst aus finanziellen Gründen nur mit 1
x 8 GB bestückt sein, spàter kommt noch mehr dazu, wenigstens 1 x 8
- ATX-bauform, ich will Platz haben...
- 4 x USB 3.0 extern und 2 x intern (ums nach vorne an die Frontseite zu
führen), da sind zwar Abstriche möglich, aber ich würde es gerne vermeiden
- GBit-LAN (muss sein, weil Netzwerkanbindung an ein NAS bestehen wird,
bei der ich gerne die Möglichkeiten ausnutzen will) mit WOL (! ist
wichtig, weil ich den Rechner eben ggf. auch von der Ferne aus
anschalten und nutzen können möchte), irgend ein LAN-Chip, der es auch
erlaubt, tatsàchlich die 125 MB/s brutto nutzen zu können
- idealerweise ein Board, bei dem SLI-Verbund von Grakas auch möglich
ist (tatsàchliche Nutzung ist aber noch nicht geplant, sollte es also
daran liegen, kann ich auch drauf verzichten)
- ein Board-Layout, bei dem man nicht beim Benutzen einer Gamer-Graka
gezwungen ist, PCI-Steckplàtze brach liegen zu lassen (oder alternativ
so viele, dass man eben auch noch einen nutzen kann, trotz Graka(s) drin)
- OnBoard-Graka, weil die eigentliche Grafikkarte aus finanziellen
Gründen erst spàter folgen wird, bis dahin will ich das System zumindest
im Office-Betrieb schon mal nutzen können =)
- laufen soll das System von SSD, sowohl Windoof als auch Linux auf der
selben SSD, entsprechend partitioniert. Da Spiele ja zuweilen etwas mehr
Platz fressen, soll es eine ~256 GB SSD sein. Ich dachte da an eine
Samsung 840 Basic.
- dazu kommt eine bereits vorhanden 2,5" 500 GB Platte, als
Datenspeicher, weniger für Programme oder Spiele.
- als Graka soll spàter noch eine NVidia GTX 660 rein, oder was
vergleichbares, nur nichts von AMD/ATI.
- dazu noch so Kleinkram wie BD-Combo-Laufwerk, Kartenleser, passendes
Gehàuse, Netzteil mit passender Dimensionierung

Und jetzt bisschen der Knackpunkt: Der Preisrahmen sollte alles in
allem, ohne Graka, nicht über 900 Euro liegen. Den Monat drauf solls
dann noch eine Graka + Monitor geben, womit ich dann fertig wàre mit
Geràtschaften kaufen. Drum sollte es eben auch nicht mehr sein als die
900, da kommt ja noch was dazu, aber ich hàtte gerne schon im Juni ein
nutzbares System, was dann irgendwann als fertiges Gamer-System làuft.

Ich dachte an irgendwas in der Richtung:

http://www.amazon.de/P8Z77-M-Mainbo...F8&qid69596527&sr=8-1&keywords=P8Z77-M

http://www.amazon.de/P8Z77-V-Sockel...F8&qid69593289&sr=8-1&keywords=ASUS+P8Z77-V

http://www.amazon.de/ASUS-P8Z77-V-M...F8&qid69593289&sr=8-2&keywords=ASUS+P8Z77-V

http://www.asrock.com/mb/Intel/Z77%...ifications

http://www.amazon.de/Intel-i7-3770-..._cp_2_A7J3

Wichtig ist mir u. A. auch, dass ich die Komponenten auch beim lokalen
Hàndler bestellen und zusammen bauen lassen kann, einfach weil ich gerne
im Fehlerfall denen das Ding aufn Tresen stellen können will, statt
6-wöchige Versand-Orgien mit zu machen.

Was sind da so die Gedanken der hier versammelten Kenner?

Grüßle,

Martin.
 

Lesen sie die antworten

#1 Hermann Riemann
27/05/2013 - 12:13 | Warnen spam
Martin Wohlauer schrieb:

Mein bisheriges System war da bisschen ein Sorgenkind,
weil die Grafikkarte nicht mit einem passenden Treiber versorgt war,
sodass das Ubuntu eben nur bei 1024x768 lief, obwohl da mehr drin
gewesen wàre. Sowas würde ich gerne vermeiden.



Das liegt wahrscheinlich daran, dass kein Treiber
vom Hersteller verwendet wurde.

- RAM bis zu 32 GB, soll aber vorerst aus finanziellen Gründen nur mit 1
x 8 GB bestückt sein, spàter kommt noch mehr dazu, wenigstens 1 x 8



Mit einem Riegel wird das bei üblichen ATX-Formen vielleicht nicht gehen,
entweder 2 oder 4 Riegel.
Also 2x4 GB und diese spàter vielleicht verkaufen.

- OnBoard-Graka, weil die eigentliche Grafikkarte aus finanziellen
Gründen erst spàter folgen wird, bis dahin will ich das System zumindest
im Office-Betrieb schon mal nutzen können =)



also vorerst kein Gamer PC.

- laufen soll das System von SSD, sowohl Windoof als auch Linux auf der
selben SSD, entsprechend partitioniert. Da Spiele ja zuweilen etwas mehr
Platz fressen, soll es eine ~256 GB SSD sein. Ich dachte da an eine
Samsung 840 Basic.



Bitte Garantie beachten.
Die schrànken ihre 3 Jahre noch ein auf eine Überschreibgrenze.

Ich dachte an irgendwas in der Richtung:


http://www.amazon.de/P8Z77-M-Mainbo...F8&qid69596527&sr=8-1&keywords=P8Z77-M

Angabe ASUS-P8Z77-V-Mainboard hàtte auch gereicht.
Direkte Kaufangaben sind nicht immer zweckmàßig
weil man sich mit geizhals oder idealo Hàndler aussuchen kann.
Und Amazon am gleichen Tag eventuell mehrere Pakete liefert.

Bei mir gab es mit boards von Asus bisher keine Linux Probleme.

Wichtig ist mir u. A. auch, dass ich die Komponenten auch beim lokalen
Hàndler bestellen und zusammen bauen lassen kann, einfach weil ich gerne
im Fehlerfall denen das Ding aufn Tresen stellen können will, statt
6-wöchige Versand-Orgien mit zu machen.



Und der sag dann eventuell "Linux, damit kenne ich mich nicht aus."

Hermann
der, da es ihm so aussah,
als könne kein computer Schrauber sicher mit (U)EFI
und Linux umgehen, seine Linux Kisten seit
diesem Jahr wieder selber zusammenbaut,
auch wenn es mit Wàrmeleitpaste Problem gibt.

http://www.Hermann-Riemann.de

Ähnliche fragen