Neues zu dunkler Energie und dunkler Materie

24/08/2015 - 22:34 von kro4pro | Report spam
Eine kurze Zusammenfassung:

Betrachte die affine Spiegelungsgruppe E9 welche durch Einpunkterweiterung
aus der E8 entsteht.
Betrachte die Hintereinanderausführung der erzeugenden Spiegelungen.
Daraus ergibt sich eine àhnliche Symetrie wie die des Standardmodells.

Nur wird die Symetrie um eine SU(5) Symetrie erweitert.
Also aus SU(3) x SU(2) x U(1) wird SU(5)x SU(3) x SU(2) x U(1)

Folgerungen:

die adjungierte Darstellung (Generatoren) ist eine Spin 2 Darstellung.
Das heißt die Austauschbosonen haben wie das Graviton Spin = 2.

Dies hat erhebliche Konsequenzen da sich gleiche Ladungen anziehen und
ungleiche Ladungen abstoßen.
Da die Austauschbosonen wie bei den Gluonen selber Ladung tragen und
untereinander wechselwirken führt dies wie es bei der dunklen Energie
der Fall ist zu einen auseinandertreibenden Effekt.
Diese Austauschbosonen sind deshalb ein heißer Kandidat für die dunkle Energie
sowie die neuen Teilchen der SU(5) Symetrie ein Kandidat für die dunkle Materie ist.


nàheres hier

http://www.kro4pro.com/SymetrieModell/
 

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#1 Gregor Scholten
24/08/2015 - 23:19 | Warnen spam
Am 24.08.2015 um 22:34 schrieb :

Eine kurze Zusammenfassung:

Betrachte die affine Spiegelungsgruppe E9 welche durch Einpunkterweiterung
aus der E8 entsteht.
Betrachte die Hintereinanderausführung der erzeugenden Spiegelungen.
Daraus ergibt sich eine àhnliche Symetrie wie die des Standardmodells.

Nur wird die Symetrie um eine SU(5) Symetrie erweitert.
Also aus SU(3) x SU(2) x U(1) wird SU(5)x SU(3) x SU(2) x U(1)

Folgerungen:

die adjungierte Darstellung (Generatoren) ist eine Spin 2 Darstellung.
Das heißt die Austauschbosonen haben wie das Graviton Spin = 2.

Dies hat erhebliche Konsequenzen da sich gleiche Ladungen anziehen und
ungleiche Ladungen abstoßen.
Da die Austauschbosonen wie bei den Gluonen selber Ladung tragen und
untereinander wechselwirken führt dies wie es bei der dunklen Energie
der Fall ist zu einen auseinandertreibenden Effekt.



Nicht ganz. Der Effekt der Dunklen Energie ist keine abstoßende Kraft
zwischen Teilchen, sondern ein Effekt, der beschleunigend auf die
Expansion des Raumes wirkt. Dass sich beides àhneln würde, wird nur in
populàrwissenschaftlichen Quellen so dargestellt. Tatsàchlich hàtte eine
abstoßende Kraft zwischen Teilchen rein mechanisch betrachtet keinerlei
Einfluss auf die Expansion des Raumes, sie würde zunàchst einmal nur
dazu führen, dass sich die sich abstoßenden Teilchen gleichmàßig über
den Raum verteilen würden. Ein Einfluss auf die Expansion des Raumes
ergàbe sich nur indirekt: durch die abstoßende Kraft sind Energiedichte
und Druck des aus den Teilchen gebildeten Mediums größer als ohne, was
zu einer gesteigerten Gravitationswirkung führt. Diese aber beschleunigt
die Expansion des Raumes nicht, sondern bremst sie. Deine abstoßende
Kraft hàtte also eher die gegenteilige Wirkung als wie die Dunkle Energie.

Übrigens: dass die Dunkle Energie beschleunigend auf die Expansion des
Raumes wirkt, daran ist gar nichts ràtselhaft, das ist im Rahmen der ART
schon sehr gut verstanden: aus den ART-Feldgleichungen folgen die
Friedmann-Gleichungen, denenzufolge die Expansion durch die Gleichung

d^2 S(t) / dt^2 = - S(t) 4/3 pi G (rho + 3p)

bestimmt wird, wobei S(t) der Skalenfaktor ist, rho die Energiedichte
und p der Druck. Für rho + 3p > 0 sind beide Seiten negativ, die
Expansion des Universums wird also gebremst (die linke Seite gibt die
Beschleunigung der Expansion an). Ein beschleunigender Effekt ergibt
sich für rho + 3p < 0, was z.B. für eine kosmologische Konstante mit p =
-rho erfüllt ist. Die Dunkle Energie ist also ein Medium mit rho + 3p < 0.

Dafür, die Wirkung der Dunklen Energie auf eine neu eingeführte
Wechselwirkung zurückführen zu wollen, wie es dir vorschwebt, besteht
also kein Anlass. Was es an der Dunklen Energie zu erklàren gilt, ist,
warum sie überhaupt vorhanden ist, und wie es zustandekommt, dass bei
ihr rho + 3p < 0 ist. Daran, dass sie die Expansion des Universums
beschleunigt, daran gibt es nichts mehr zu erklàren, das ist bereits
durch die ART geklàrt.

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