Neutralleiterunterbrechung: Schaden von Versicherung gedeckt?

18/09/2013 - 20:38 von Johannes Bauer | Report spam
Hallo Gruppe,

das ist nicht so wirklich OT, aber ich bin mir ausgesprochen sicher,
dass hier die richtigen Leute mitlesen.

Folgende Situation: In einer Wohnung bei uns im Haus (Mehrfamilienhaus)
kam es durch einen unterbrochenen Neutralleiter zu einem großflàchigen
Schaden an Elektrogeràten. Die Hausinstallation ist alt (60er, evtl 70er
Jahre, TN-C).

Das ist jetzt natürlich eine bescheuerte Situation für die betreffenden
Mieter. Bei mir ist die Verunsicherung jetzt auch groß -- wenn es meine
Wohnung getroffen hàtte, wàre der Schaden vermutlich noch erheblich
größer geworden.

Darum habe ich mich jetzt bei Hausratversicherungen schlau gelesen,
damit wir nicht möglicherweise in einem halben Jahr in derselben
Situation sind. Die Hausratsversicherungen zahlen aber wohl nur bei
Blitzschlag.

Gibt es da Tipps, wie man mit einer (möglicherweise) vor sich hin
gammelnden Elektroinstallation aus den 70ern am geschicktesten umgeht?
Bringen Überspannungsschutz-Steckdosen bei Ausfall des Neutralleiters
etwas (d.h. sichern die WIRKLICH oder ist das nur Placebo)? Was für
Hersteller von Überspannungsschutzequipment sind empfehlenswert? Und
welche Versicherung würde einen solchen Schaden decken?

Würde mich über eure Tipps freuen.

Viele Grüße,
Johannes
 

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#1 gUnther nanonüm
18/09/2013 - 21:43 | Warnen spam
"Johannes Bauer" schrieb im Newsbeitrag
news:

Folgende Situation: In einer Wohnung bei uns im Haus (Mehrfamilienhaus)
kam es durch einen unterbrochenen Neutralleiter zu einem großflàchigen
Schaden an Elektrogeràten. Die Hausinstallation ist alt (60er, evtl 70er
Jahre, TN-C).

Das ist jetzt natürlich eine bescheuerte Situation für die betreffenden
Mieter. Bei mir ist die Verunsicherung jetzt auch groß -- wenn es meine
Wohnung getroffen hàtte, wàre der Schaden vermutlich noch erheblich
größer geworden.

Darum habe ich mich jetzt bei Hausratversicherungen schlau gelesen,
damit wir nicht möglicherweise in einem halben Jahr in derselben
Situation sind. Die Hausratsversicherungen zahlen aber wohl nur bei
Blitzschlag.

Gibt es da Tipps, wie man mit einer (möglicherweise) vor sich hin
gammelnden Elektroinstallation aus den 70ern am geschicktesten umgeht?
Bringen Überspannungsschutz-Steckdosen bei Ausfall des Neutralleiters
etwas (d.h. sichern die WIRKLICH oder ist das nur Placebo)? Was für
Hersteller von Überspannungsschutzequipment sind empfehlenswert? Und
welche Versicherung würde einen solchen Schaden decken?

Würde mich über eure Tipps freuen.



Hi,
Meldung an den Eigtentümer wegen der maroden Elektroinstallation.
Schriftlich. Der muß das sanieren. Ansonsten "hilft", sich für einige
Bereiche eine USV hinzustellen. Bei unserem Haus ist nàmlich die Sanierung
nach der "hypschen" Schaltschrankerneuerung ins Stocken geraten. Als es
kürzlich zu àhnlichen Effekten kam, etwa rottenden Kabeln, Kurzen unterm
Putz, Wacklern an Erde etc, starben bei Nachbarn sàmtliche
Komsumelektroniken, bei mir gabs nichtmal Internetabbruch :-)
Aber der Leidensdruck ist noch zu gering, die kauften sich erstmal neue
Fernseher und sitzen es aus.
Komplett neue Verkabelung bedeutet bei Mehrfamilienhàusern eine wochenlang
unbewohnbare Bude...oder man braucht ein sehr fàhiges Handwerksunternehmen.
Sowas ist im Rheinland nicht zu finden. Hierzulande gilt bereits ein
Handwerker, der sich im vereinbarten Monat einfindet, als "überpünktlich".
Wenns nicht so dreckig wàre, ich hàtte làngst meine eigene Bude
saniert...der Eigentümer spielt da mit. Aber die "letzten Meter" sind nur
gemeinsam machbar. Und bis sich genug Leute dazu bereit finden, wird auch
das Dach ein Sanierungsfall. Rate mal was dann wichtiger ist...

mfg,
gUnther

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