NFS-Server hat keine Freigabeverzeichnisse

01/01/2010 - 21:11 von Harald Boss | Report spam
Ich arbeite mit Ubuntu 9.10. Wenn ich den Befehl
"showmount -e Benutzer1-Desktop" eintippe bekomme ich kein
Freigabeverzeichnis. Wenn ich den Server neu starte mit dem
Befehl "sudo /etc/init.d/nfs-kernel-server restart" oder den
Befehl "sudo exportfs -ra" eingebe so habe ich danach das
Freigabeverzeichnis.
Ich möchte nun nicht jedesmal diese Befehle eingeben! Warum
wird die Datei exports nicht korrekt gelesen beim Systemstart?

Eine Möglichkeit wàhre es ja ein Skript beim Systemstart zu
starten aber die beiden Befehle "sudo /etc/init.d/nfs-kernel-server
restart" und "sudo exportfs -ra" benötigen ja ein Passwort.
Oder kann man das Passwort umgehen?

mfg

Boss Harald
 

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#1 Andreas Kohlbach
02/01/2010 - 04:04 | Warnen spam
Harald Boss wrote on 01. January 2010:

Ich arbeite mit Ubuntu 9.10. Wenn ich den Befehl
"showmount -e Benutzer1-Desktop" eintippe bekomme ich kein
Freigabeverzeichnis. Wenn ich den Server neu starte mit dem
Befehl "sudo /etc/init.d/nfs-kernel-server restart" oder den
Befehl "sudo exportfs -ra" eingebe so habe ich danach das
Freigabeverzeichnis.
Ich möchte nun nicht jedesmal diese Befehle eingeben! Warum
wird die Datei exports nicht korrekt gelesen beim Systemstart?



AFAIK sollte das beim Booten in /etc/[dein_Runlevel] gestartet
werden. Der Portmapper muss AFAIK auch laufen dazu. Ggf. tut er das
nicht, und das wird erst bei "sudo exportfs -ra" mit nachgeholt?

Jedenfalls startet bei mir alles automagisch beim Booten.

Eine Möglichkeit wàhre es ja ein Skript beim Systemstart zu
starten aber die beiden Befehle "sudo /etc/init.d/nfs-kernel-server
restart" und "sudo exportfs -ra" benötigen ja ein Passwort.
Oder kann man das Passwort umgehen?



Man kann in der /etc/sudoers angeben, welche Kommandos auch ohne Passwort
und von wem ausgeführt werden dürfen.

Beim Systemstart allerdings wird ja alles per root (ggf. fàllt das eine
oder andere auf einen "kleineren" User zurück danach) gestartet, dass das
nicht nötig ist.
Andreas
Linux: The choice of a GNU generation.

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