Nigel Calder schreibt: Eine der Grundannahmen Einsteins ist falsch

28/08/2010 - 12:22 von Berthold Müller | Report spam
Norbert Dragon schreibt:
(...)
www.berthold-mueller.com/


Das ist eine Sammlung falscher Behauptungen.



Ich darf mir die Bemerkung erlauben, dass eigentlich nichts behaupte,
sondern mehr Fragen steller.


Wenn Du nur lesen und verstehen wolltest, wàre Dir die
Relativitàtstheorie nicht ràtselhaft.
http://www.itp.uni-hannover.de/~dragon/stonehenge/relativ.pdf



Wollen tu ich schon, aber ich bin offensichtlich doch so unbeweglich,
dass ich einfach nach Deinem Überblick bereits stocke und in den
folgenden Seiten nur erkenne, dass die Richtigkeit der Aussagen im
Überblick immer Voraussetzung sind.
Um es einfacher zu machen, zitiere ich daraus.

Die Aussage beginnt:

Zitat:
Überblick
So wie Euklidische Geometrie sich aus einfachen Eigenschaften von
Punkten und Ge-
raden ergibt, so folgt die Relativitàtstheorie aus dem einfachen
Befund, das sich im
Vakuum Ruhe nicht von gleichförmiger Bewegung unterscheiden làsst.
Daraus leiten wir
ab, das uns eine Uhr rotverschoben und langsamer erscheint, wenn sie
sich in Sichtlinie
von uns entfernt, und das sie blauverschoben und schneller erscheint,
wenn sie auf uns
zu kommt. Das dieser Dopplereffekt anders als bei Schall nur von der
Geschwindigkeit
der Lichtquelle uns gegenüber abhàngt, macht ihn besonders einfach.
Mit ihm mist die
Polizei alltàglich Geschwindigkeiten. Wir bestimmen aus dem
Dopplereffekt Geschwin-
digkeitsaddition, Lorentztransformationen, Zeitdehnung und
Làngenverkürzung.
Ende des Zitats

Hier bereits beginnt das Problem für mich. Wenn ich nicht mit dieser
Einleitung in Übereinstimmung komme, hat des Weiterlesen wenig Sinn.

Erste Hürde:
"folgt die Relativitàtstheorie aus dem einfachen Befund, das sich im
Vakuum Ruhe nicht von gleichförmiger Bewegung unterscheiden làsst."

Argument (aus meiner Homepage):

Nigel Calder schreibt in seinem Buch „Einsteins Universum“ den
bemerkenswerten Satz:
„Was falsch ist, ist nichts weniger als eine von Einsteins
grundlegenden Annahmen: Für einen Astronauten, der sich mit
gleichförmiger Geschwindigkeit bewegt, ist es unmöglich zu
unterscheiden, ob er sich bewegt oder die Welt um ihn herum. Es
stellte sich tatsàchlich heraus, dass er das doch kann, und die
kosmische Allgemeingültigkeit von Einsteins Theorie ist erschüttert.“
Man kann nicht gerade sagen, dass Calder sich als Gegner der
Relativitàtstheorie erweist, das Gegenteil ist der Fall. Er nennt aber
die Gründe für seine obige Aussage. Ich will sie kurz zusammen fassen:
1965 entdeckten Arno Penzias und Robert Wilson von den Bell-Telephon-
Laboratories eine „verschmierte“ Radioenergie im Universum, die nicht
zu den individuellen Radiogalaxien oder Quasaren gehört. Aus der
Princeton University erfuhren sie, dass der Big Bang eine Erklàrung
sein könnte.
Um es kurz zu machen: Der leere Raum ist mit einer Energie angefüllt,
die einer Temperatur von 3 Grad (>>3K<<) über dem absoluten Nullpunkt
entspricht. Die 3-K Radioenergie ist die heutige Form der Strahlung
aus einem gewaltigen Lichtblitz...als das Universum sehr jung war.
Experimentatoren vom Lawrence Berkeley Laboratory in Kalifornien
bauten einen Geschwindigkeitsmesser für die Erde. In den Jahren 1976
bis 1977 flogen sie mit diesem Geràt in einem U2-Flugzeug hoch oben in
der Erdatmosphàre. Sie fanden, dass durchaus Unterschiede in der
gemessenen Geschwindigkeit gegenüber einem durch die 3-K-Radioenergie
definiertes kosmischen Bezugssystem gibt, es ergaben sich auch klare
Ergebnisse für die Bewegung unserer Milchstrasse durch das Universum.
(Informationen aus Nigel Calder, „Einsteins Universum“ Kapitel 16+17)

Argument 2:

Die von Bradley beobachtete Aberration, die nur vom Verhàltnis der
Eigengeschwindigkeit des Beobachters zur Lichtgeschwindigkeit abhàngt.
Der auftretende Ablenkungswinkel ist ein Maß für die Gewschwindigkeit
des Beobachters. (Grimsehl, Lehrbuch der Physik)

Du hast mich direkt angesprochen und deshalb will ich noch einmal auf
dieses Thema reagieren. Ich bin jetzt 81 und möchte eigentlich dieses
Thema für mich ablegen. Vielleicht bin ich auch nur zu blöde geworden

Herzliche Grüße, Berthold

www.berthold-mueller.com/
 

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#1 Kurt Bindl
28/08/2010 - 12:58 | Warnen spam
Berthold Müller wrote:
Norbert Dragon schreibt:

Die Aussage beginnt:

Zitat:
Überblick
So wie Euklidische Geometrie sich aus einfachen Eigenschaften von
Punkten und Ge-
raden ergibt, so folgt die Relativitàtstheorie aus dem einfachen
Befund, das sich im
Vakuum Ruhe nicht von gleichförmiger Bewegung unterscheiden làsst.



Hallo Bethold, das ist nicht der einzige Punkt der einem stocken làsst wenn
jemand versucht einem die RT als "Wahrheit" zu verkaufen.

Frag einfach nach.

*Sind die Ausagen der RT nur innerhalb der RT-Anwendung gültig oder verhàlt
sich die "Natur" so wie es da behauptet wird/postuliert wurde.*

Dann wird klar das es sich bei der RT um eine Theorie handelt die nur eins
im Sinn hat, deren Sinn es ist Umstànde in der Natur in irgendeiner Form zu
"beschreiben"/hàndelbar zu machen.

Es ist das Werk der "Übereifrigen" die RT-Annahmen auch als "es ist so in
der Wirklichkeit" hinzustellen.


Gruss Kurt

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