[NMZ] Under Cover oder der Schrei nach Schwarz-Weiss

21/07/2014 - 21:40 von Gregor Frowein | Report spam
Sollte ich feststellen, daß an diesem Bild jemand die Wasserwaage
anlegt oder mit dem Maßband irgendwas nachmißt, der kriegt es mit mir
zu tun.

Aber was ich sagen wollte. Jeder im Reich wundert sich, warum unser
Bundesland, und dort im Speziellen unsere Landeshauptstadt, so im Geld
schwimmen, daß die Zebrastreifen aus Marmorblöcken von den größten
Bildhauern gefertigt sind und im Schwimmbad eine Becken für Erwachsene
Mit Champagner gefüllt ist, um nur zwei Kleinigkeiten rauszugreifen.
Jedenfalls, die Welt soll es endlich wissen: Auch unser Geheimnis sind
natürlich Briefkastenfirmen, die ganzen Straßenzüge in den besten
Lagen beherrschen. Die Briefkàsten, nicht die Firmen.

https://www.flickr.com/photos/grego.../lightbox/

Jetzt muß ich meine Tàtigkeit für heute einstellen, ein sporadisches
Leider verhindert, wie auch jetzt, für lange Minuten, daß ich
irgendetwas richtig sehen kann.

Da ereignet sich nix als ein psychedelisches Flimmern in allen
erdenklichen Farben und Mustern und ich sehe es, egal ob die Augen auf
oder zu sind. Oder das rechte oder linke Auge auf ist. Das Phànomen
ereignet sich halt tief im "Hirn" dort wo die Sehnerven schon in einem
Bündel die Impulse weiterleiten. Nix dramatisches, ich muß halt
warten, bis der vom Sehzentrum nach außen konzentrisch wandernde
Effekt verklingt.

Auf Deutsch gesagt, ich hab eine Aura, klar, in Folge einer Migràne,
die aber juchhee nicht so weit nach außen wandert, daß sie Schmerzen
verursacht. Innen drin leidet das Hirn stumm.

Und man wird nicht blöd davon und es ist auch kein Schlaganfall, was
eine Heerschar von Ärzten, als ich noch privat zusatzversichert war,
und es zum ersten Mal aufgetreten ist, festgestellt hat. Heute stelle
ich mir meine Diagnosen preisgünstig selbst, da die kostenlose
Zusatzversicherung für Knappschaftsmitglieder einer Gesundheitsreform
zum Opfer gefallen ist. Und jeder ist Knappschaftsmitglied, der auch
nur einen Tag in seinem Leben in einem Unternehmen gearbeitet hat,
dessen Mitarbeiter damals in der Knappschaft zwangsversichert waren.

Genug Exkurs, die Sicht ist wieder halbwegs klar.

Gruß
Gregor
 

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#1 Thomas Krenzel .
21/07/2014 - 21:48 | Warnen spam
Am 21.07.2014 21:40 verkündete Gregor Frowein:
Innen drin leidet das Hirn stumm.



Das hast Du sehr schön ausgedrückt, Gregor, auch unabhàngig von jedwedem
Ordnungswahn kann man das in eigentlich allen Zusammenhàngen anwenden.

Und innen drin leidet das Hirn stumm.

Das ist Sig-fàhig.
Ach was sag ich, das ist ein episches Gedicht.

Da braucht es keine Migràne, keine Bilder, die den Horizont schief
erscheinen lassen...

Danke ;)

Thomas

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