NokiaMaps für ältere Modelle doch nicht kostenlos?

18/02/2010 - 01:45 von Charlie | Report spam
Moin...

http://www.teltarif.de/n561/s/s37647.html

Stellt sich jetzt die Frage, was sind àltere Modelle? sollten die User
eines E90 oder eines N82 jetzt gar doch in die Röhre kucken? Das wàre echt
armselig von den Finnen...

Bert

Große Geister sagen in wenigen Worten viel, kleine in vielen Worten nichts.
 

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#1 Frank Werner
18/02/2010 - 07:16 | Warnen spam
Am 18.02.2010 01:45, schrieb Charlie:

Stellt sich jetzt die Frage, was sind àltere Modelle? sollten die User
eines E90 oder eines N82 jetzt gar doch in die Röhre kucken? Das wàre echt
armselig von den Finnen...



Ich verstehe die Meldung so, dass man keine kostenlose Maps-Version mit
neuen Features wie Augmented Reality für àltere Symbian-Handys anbieten
wird. Darüber bin ich als E90-Nutzer auch ganz froh :-)

Mir graut es schon davor, ein neueres Handy einzuschalten und Meldungen
aus Facebook und anderen Kindergàrten wegdrücken zu müssen. Das E90 ist
für Pragmatiker. Deshalb habe ich es gekauft.

Außerdem ist für mich Nokia zukünftig ohnehin fraglich. Die
Programmierbarkeit beschrànkt sich auf Mode-Sprachen wie Python, teure
unhandliche Spielereien wie NS-Basic oder unwartbare Gebilde wie Java
oder C++. Da war selbst das olle Windows Mobile schon viel weiter.

Der erneute Versuch, das tote Pferd Symbian als Renngaul zu verkaufen,
spricht auch nicht für die Finnen. Symbian wird noch beworben, weil in
Finnland offenbar niemand so recht weiß, wohin die Reise eigentlich
gehen soll.

Maemo hat keine Anwendungen und Ovi Maps ohne Ton. Maemo ist auch kurz
nach seiner Geburt gleich wieder gestorben und geht mit Intels Moblin
(für das es auch keine Anwendungen gibt) in MeeGo auf. Dank an alle
N900-Besitzer, die mit ihrem 600-Euro-Handy nun mal eben in die Röhre
gucken. Ich habe immer viel Geld für Handys ausgegeben und da schöpft
man doch Vertrauen.

Nokia setzt auf Symbian einfach weil man nichts anderes mehr in der
Tasche hat. Ein echtes Nokia ist das N97, das aber mit 32 GB offenbar
fast niemand haben wollte. Also kastriert man es und verscheuert es als
"N97 Mini".

Die bloße Ankündigung von Google Maps (das selbst als Navi dem Ovi Maps
nicht das Wasser reichen kann) reichte aus um Nokia zum Verschenken
seines Navis zu animieren. Hypernervöse Manager haben offenbar Angst vor
etwas, was es noch gar nicht gibt.

Nokia braucht die Blutgràtsche. Wàre ich Chef von dem Laden, derzeit
würde eine Android-Version und eine Windows Phone 7-Version des N97
entwickelt. Nokia wird nie eine Software-Firma werden und Microsoft und
Google nie welche für Hardware.

Frank Werner
www.frankwerner.org

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