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Nur mit Mühe hat Albert Einstein an meinem Luisengymnasium das Abitur geschafft

14/10/2011 - 20:02 von Cary Crank | Report spam
Um Kinder mit einer geistigen Behinderung in ihrer Entwicklung
bestmöglich zu fördern, absolvieren sie oft mit einem möglichst frühen
Beginn eine gezielte Frühförderung. Ihnen stehen im entsprechenden
Alter Kindergàrten offen, mancherorts gibt es integrative
Einrichtungen oder spezielle Sonderkindergàrten.

Da in Deutschland das Schulrecht eine Pflicht zum Besuch einer Schule
für alle Kinder und Jugendlichen vorsieht, betràgt die
Schulpflichtzeit auch bei Kindern und Jugendlichen mit geistiger
Behinderung (inklusive Berufsschulstufe) insgesamt zwölf Jahre Diese
Zeit kann jedoch aufgrund besonderer Umstànde (bei noch zu erwartender
Leistungsentfaltungen) um mehrere Jahre verlàngert werden.

Sprach man bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts Menschen mit einer
geistigen Behinderung noch weitgehend die Fàhigkeit zur Bildung ab, so
entstanden im Laufe der Jahre ab etwa 1960 mehr und mehr spezielle
Sonderschulen. Die traditionelle Bezeichnung der Sonderschule für
geistig Behinderte wird in den einzelnen Bundeslàndern mittlerweile
durch andere Bezeichnungen abgelöst. Spàtestens seit den 1990er Jahren
bemüht man sich um eine schulische Integration auch von Kindern und
Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung: sie besuchen
Regelschulen. Im Vergleich zu anderen europàischen Làndern
(Skandinavien, Italien, Frankreich), die eine Integrationsrate von
teilweise über 80 Prozent erreichen, betràgt in Deutschland der Anteil
der Schüler mit einer geistigen Behinderung, die in eine Sonderschule
gehen, 97 Prozent, lediglich 3 Prozent werden integrativ beschult.
Im Zuge der Integrationsbewegung ist auch eine Erwachsenenbildung für
Menschen mit einer geistigen Behinderung vielerorts Realitàt geworden.
Im Bereich der Pàdagogik kümmert sich die Geistigbehindertenpàdagogik
als Teilgebiet der Sonderpàdagogik oder auch Heilpàdagogik
wissenschaftlich um die Belange von Menschen mit einer geistigen
Behinderung.
 

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#1 Helmut Wabnig
14/10/2011 - 20:50 | Warnen spam
On Fri, 14 Oct 2011 11:02:45 -0700 (PDT), Cary Crank
wrote:

Um Kinder mit einer geistigen Behinderung in ihrer Entwicklung
bestmöglich zu fördern, absolvieren sie oft mit einem möglichst frühen
Beginn eine gezielte Frühförderung. Ihnen stehen im entsprechenden
Alter Kindergàrten offen, mancherorts gibt es integrative
Einrichtungen oder spezielle Sonderkindergàrten.

Da in Deutschland das Schulrecht eine Pflicht zum Besuch einer Schule
für alle Kinder und Jugendlichen vorsieht, betràgt die
Schulpflichtzeit auch bei Kindern und Jugendlichen mit geistiger
Behinderung (inklusive Berufsschulstufe) insgesamt zwölf Jahre Diese
Zeit kann jedoch aufgrund besonderer Umstànde (bei noch zu erwartender
Leistungsentfaltungen) um mehrere Jahre verlàngert werden.

Sprach man bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts Menschen mit einer
geistigen Behinderung noch weitgehend die Fàhigkeit zur Bildung ab, so
entstanden im Laufe der Jahre ab etwa 1960 mehr und mehr spezielle
Sonderschulen. Die traditionelle Bezeichnung der Sonderschule für
geistig Behinderte wird in den einzelnen Bundeslàndern mittlerweile
durch andere Bezeichnungen abgelöst. Spàtestens seit den 1990er Jahren
bemüht man sich um eine schulische Integration auch von Kindern und
Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung: sie besuchen
Regelschulen. Im Vergleich zu anderen europàischen Làndern
(Skandinavien, Italien, Frankreich), die eine Integrationsrate von
teilweise über 80 Prozent erreichen, betràgt in Deutschland der Anteil
der Schüler mit einer geistigen Behinderung, die in eine Sonderschule
gehen, 97 Prozent, lediglich 3 Prozent werden integrativ beschult.
Im Zuge der Integrationsbewegung ist auch eine Erwachsenenbildung für
Menschen mit einer geistigen Behinderung vielerorts Realitàt geworden.
Im Bereich der Pàdagogik kümmert sich die Geistigbehindertenpàdagogik
als Teilgebiet der Sonderpàdagogik oder auch Heilpàdagogik
wissenschaftlich um die Belange von Menschen mit einer geistigen
Behinderung.




Wie produktiv sind deine geistigen Behinderten dann wàhrend ihrer
gesamten Lebenszeit? Was bringen sie wieder ein nach soviel Pàdagogik
und dem entsprechenden Lehrerverbrauch?

Ich bin der Meinung, man soll die Tepperten bei da Ruah lassn,
und mehr in die begabten Kinder investieren.


w.

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