OP mit problemzone

17/01/2016 - 13:06 von Marc Santhoff | Report spam
Moin,

das viele Wissen, daß man mit sich rumtragen muß, fordet seinen Tribut:

Ich weiß, es gibt unter den Standardtypen einen OP, der bei SPannungen
entweder bei 2/3 Vcc oder auch 1/3 ein Problem hat, man soll iirc sogar
laut Datenblatt diesen Bereich meiden.

Ich meine das wàre deswegen so, weil dort Transistoren beider
Polaritàten in der Differenz-Eingangsstufe sitzen und der
Übernahmebereich zwischen diesen Ungenauigkeiten verursacht.

Leider kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, welcher Typ das
war. Welcher OP hat diese eigenschaften?

Marc
 

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#1 MaWin
17/01/2016 - 13:41 | Warnen spam
"Marc Santhoff" schrieb im Newsbeitrag
news:

Leider kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, welcher Typ das
war. Welcher OP hat diese eigenschaften?



z.B. OP191/OP291/OP491 family and the OP279, sieht man gut im Datenblatt
bei TPC 3. Input Bias Current vs. Common-Mode Voltage
und TPC 4. Offset Voltage vs. Common-Mode Voltage

Verzerrungen hauptsàchlich weil beim Übergang NPN/PNP der Offsetstrom
anders ist und sich damit an der Eingangsimpedanz unterschiedlich auswirkt.
Siehe http://www.analog.com/media/en/trai...MT-035.pdf

Heute nutzt man meist einen internen Spannungswandler der eine Spannung
über V+ erzeugt, damit am Eingang ein Transistortyp (meist CMOS N-Kanal)
ausreicht. Das geht am Eingang, weil dort der Stromverbrauch bekannt und
niedrig ist. Am Ausgang kann man die 20mA oder mehr nicht bereitstellen
und muss mit einer corss-over Stufe arbeiten.
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

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