Opamp Ausgang an schwacher Spannungsquelle ein Problem?

30/06/2010 - 12:08 von Frank Birbacher | Report spam
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Hallo!

Mein Ziel:
Ich versuche einen Dimmer für Leuchtstoffröhren von einem
Mikrocontroller anzusteuern. Der Dimmer hat einen "1..10V" Anschluss,
der für Lampensteuerungen wohl herstellerübergreifend bekannt ist. Die
Funktionsweise ist mir allerdings noch immer ein Ràtsel: Der Anschluss
ist 2-polig und galvanisch getrennt von der Netzpannung. Allerdings ist
der Plan der Hersteller nicht, 1..10V an den Anschluss zu geben und
damit die Helligkeit einzustellen. Stattdessen liegen unbelastet schon
10V an, die man zum Beispiel mit einem Widerstand herunterziehen kann.
Der maximale Strom aus dem Geràt ist mit 0,6mA angegeben (also max 6mW
Leistung), so dass die Spannung (schnell) einbrechen kann. Der Anschluss
ist also auch kurzschlussfest.

Meine Schaltung:
Ein Mikrocontroller ATTiny44 liefert ein 0..5V PWM Signal. Dieses geht
auf einen RC-Tiefpass (10kOhm, 6,8nF). Das Ergebnis über einen weiteren
10kOhm auf den nichtinvertierenden Eingang eines L165V Opamp. Der
Ausgang ist mit einem Spannungsteiler aus zwei 100kOhm rückgekoppelt auf
den invertierenden Eingang, also ein Verstàrkungsfaktor von 2. MCU und
Opamp haben unterschiedliche Spannungsversorgungen: MCU mit 5V gegen GND
und der Opamp mit 16V und GND versorgt. Der Ausgang des Opamps ist
ferner an den Dimmer angeschlossen, der gegen GND verschaltet ist.

Mein Problem:
Der Opamp wird recht warm, wenn der Dimmer angeschlossen ist. Ich denke
mir, er kann die umgekehrte Stromrichtung am Ausgang nicht abhaben. Mit
einem zusàtzlichen 1k Widerstand zum Dimmer (Opamp Aus -> 1kOhm ->
Dimmer -> GND -> Opamp) wird es besser und die Schaltung funktioniert.
Aber gut ist das doch bestimmt nicht. Was soll ich da tun? Brauche ich
nur einen anderen Opamp?

Ich brauche den Aufbau spàter viermal, also nehme ich gerne Quad-Opamps
als SMD. Dann gesteuert durch einen 3,3V PIC. Dazu will ich den
Verstàrkungsgrad einfach mit der Rückkopplung anpassen.

Gruß, Frank
 

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#1 Ansgar Strickerschmidt
30/06/2010 - 12:20 | Warnen spam
Also schrieb Frank Birbacher:

Mein Problem:
Der Opamp wird recht warm, wenn der Dimmer angeschlossen ist. Ich denke
mir, er kann die umgekehrte Stromrichtung am Ausgang nicht abhaben. Mit
einem zusàtzlichen 1k Widerstand zum Dimmer (Opamp Aus -> 1kOhm ->
Dimmer -> GND -> Opamp) wird es besser und die Schaltung funktioniert.
Aber gut ist das doch bestimmt nicht. Was soll ich da tun? Brauche ich
nur einen anderen Opamp?



Ich hàtte spontan gesagt: FET nachschalten...

Ansgar

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