Opensuse bootete nicht mehr durch/ Zufall half

20/01/2015 - 10:38 von Peter Thoms | Report spam
Hallo,

ich wollte mal berichten, warum ich mit Linux màchtig in Bedràngnis kam.
Nach einem Tag leiden lief die Kiste wieder, danach war Erholung fàllig.

Es begann damit, daß ich den Wireshark ausprobierte, um ssl auszulesen
(bis jetzt noch allerings erfolglos).
Nach einiger Zeit muckte nichts mehr. Der wireshark wurde gekillt.
Danach brauchte ich aber auch noch ein init 0.

So, aber jetzt blieb meine Kiste mitten im Boot einfach stehen.
reproduzierbar, es ging nichts mehr.

Mein Glück war, daß ich über einen anderen Rechner über Nacht ein
Live-Suse besorgte (DSL-Ligth verlangt halt Geduld oder Gelegenheit).

Mit diesen Linux stellte ich nach vielen Stunden rumprobierens fest, daß
mein /tmp (Partition im Live-System von 21GB) nahezu vollgelaufen war.
Darin befanden sich auch die Capture-Files vom Wireshark.
Einige Files gelöst - das Problem war behoben.
Mein Linux lief wieder, aber ich dafür erst einmal abgeritten.

Nun habe ich Fragen über Fragen.
Außerdem kann ich überhaupt nicht feststellen, daß /tmp auf dem festen
Linux eine eigene Partition besitzt.

peter@linux-cdzl:~> df -T

Dateisystem Typ 1K-Blöcke Benutzt Verfügbar Verw%
Eingehàngt auf

/dev/mapper/system-root ext4 20511356 9668904 9777492 50% /
devtmpfs devtmpfs 1962744 0 1962744 0% /dev
tmpfs tmpfs 1969468 100 1969368 1% /dev/shm

tmpfs tmpfs 1969468 9244 1960224 1% /run
tmpfs tmpfs 1969468 0 1969468 0%
/sys/fs/cgroup

/dev/sda1 ext4 387456 102408 260524 29% /boot

/dev/sdb1 ext4 480589520 42479112 413674748 10%
/mnt/hdd/speicher

/dev/mapper/system-home ext4 25671996 12561952 12045084 52% /home


Wàre jemand bereit, mir zum Verstehen unter die Arme zu greifen?


Peter
 

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#1 Markus Grob
20/01/2015 - 11:26 | Warnen spam
Peter Thoms schrieb:
Nach einiger Zeit muckte nichts mehr. Der wireshark wurde gekillt.
Danach brauchte ich aber auch noch ein init 0.



Logisch auf Grund der unten beschriebenen Problematik.

So, aber jetzt blieb meine Kiste mitten im Boot einfach stehen.
reproduzierbar, es ging nichts mehr.

Mit diesen Linux stellte ich nach vielen Stunden rumprobierens fest, daß
mein /tmp (Partition im Live-System von 21GB) nahezu vollgelaufen war.
Darin befanden sich auch die Capture-Files vom Wireshark.
Einige Files gelöst - das Problem war behoben.

Nun habe ich Fragen über Fragen.
Außerdem kann ich überhaupt nicht feststellen, daß /tmp auf dem festen
Linux eine eigene Partition besitzt.

:~> df -T

Dateisystem Typ 1K-Blöcke Benutzt Verfügbar Verw%
Eingehàngt auf

/dev/mapper/system-root ext4 20511356 9668904 9777492 50% /
devtmpfs devtmpfs 1962744 0 1962744 0% /dev
tmpfs tmpfs 1969468 100 1969368 1%
/dev/shm

tmpfs tmpfs 1969468 9244 1960224 1% /run
tmpfs tmpfs 1969468 0 1969468 0%



Komisch, müsste als tmpfs durch systemd beim booten automatisch gelöscht
werden. Evtl. besteht aber das Problem, dass der Bootvorgang nicht so
weit kommt, weil das tmp schon voll ist. Da ich systemd nicht kenne,
weiss ich nicht, ob er das tmp auch schon beim shutdown löschen könnte
und so die Situation verhindern.

Gruss, Markus

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