openSUSE: immer wieder das doofe Kernelupdate-Problem!

19/01/2009 - 22:36 von Uwe Premer | Report spam
Habe gestern ein Kernelupdate gemacht, nàmlich auf
"2.6.27.10-1-default".
Toll, hab ich erst gedacht, neuer Kernel, auch toll, dass dieser beim
Booten endlich die WLAN-Diode an meinem Lenovo R60 zum Leuchten bringt.

Blöd allerdings dann, was so Grub so über diesen vermeintlich neuen
Kernel anzeigt:
"openSUSE 11.2 Alpha 0 - 2.6.27.10-1".
Aha, eine Alpha-Version!

Und das böse Erwachen kam dann nach dem Booten: WLAN-Zugang geht nicht
mehr, will nicht mehr. Weder mit KnetworkManager noch mit if Up/down.
Auch wicd aus dem Build-Service làßt sich nicht installieren, kommt
eine blöde Fehlermeldung, von wegen wicd sei nicht in dem Paket.

OK, gibt ja noch die Möglichkeit, den alten Kernel zu booten.
Doch hierbei genau das in dieser Gruppe mehrfach beschriebene Debakel:
alter Kernel làßt sich mit diesen Grub-Einstellungen nicht mehr booten.
Grund ist natürlich der, dass die Kernel-Dateien in /boot in ...old
umbenannt worden sind, ebenso wurde die Partition in der menu.lst
flscha festgelegt auf (hd0) anstatt auf (hd0,9).

Also die Dateien umbenannt, obige Partitionsbezeichnung in der menu.lst
geàndert, dann aber erkennt wàhrend des Bootens die SUSE die
home-Partition nicht mehr.

OK, bevor ich jetzt meine 11.0 64-Bit platt machen werden und die 11.1
installiere, werde ich halt noch folgenden Rettungsversuch unternehmen,
um endlich wieder Internet auf meiner 11.0 zu erhalten:

Ich werde ganz einfach den alten Kernel von der in YAST gemounteten
11.0-Iso installieren, mal sehen, ob dann das WLAN wieder geht...

Wenn nicht, adieu 11.0...

Uwe
 

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#1 Martin Schnitkemper
19/01/2009 - 23:18 | Warnen spam
· Uwe Premer schrieb:

Also die Dateien umbenannt, obige Partitionsbezeichnung in der menu.lst
geàndert, dann aber erkennt wàhrend des Bootens die SUSE die
home-Partition nicht mehr.



Sind denn die zum alten Kernel passenden Kernelmodule noch da?

Soweit ich mich erinnern kann, werden die beim Kernelupdate fatalerweise
entfernt. Damit verbaut man sich den Weg, bei Problemen noch einmal den
alten Kernel zu booten.

OK, bevor ich jetzt meine 11.0 64-Bit platt machen werden und die 11.1
installiere, werde ich halt noch folgenden Rettungsversuch unternehmen,



Du willst doch nicht wirklich die 11.1 nach den Problemen, die hier in den
vergangenen Wochen diskutiert wurden.

Martin.
OS: openSUSE 10.2 (i586)
Kernel: 2.6.18.8-0.13-default
KDE: 3.5.9 "release 65.2"

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