OpenVPN+Samba ueber WAN

24/07/2013 - 06:38 von Peter Mairhofer | Report spam
Hi,

Ich hab hier einen OpenVPN Tunnel ueber 2 Kontinente, davon das eine
Ende ein ADSL Zugang (d.h. Upstream ist ein Bottleneck).

Dass das ganze (v.a. mit SMB) sehr sehr langsam ist, ist mir klar und
fuehle ich. Die Frage ist: Kann ein trotzdem etwas mehr Performance
rausquetschen, indem man den Tunnel fuer high-latency oder so
konfiguriert? Oder Samba fuer bestimmte Quell IPs (die des VPN)
bestimmte socket options setzen?

Protokoll ist natuerlich UDP, comp-lzo ist aktiviert und comp-noadapt
sicherheitshalber auch.

Erfahrung mit --fragment, tun-mtu, mssfix etc? Bringt sich das was zu
schrauben?

LG
Peter
 

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#1 Heiko Nocon
24/07/2013 - 17:28 | Warnen spam
Peter Mairhofer wrote:

Bringt sich das was zu
schrauben?



Das kommt drauf an. Wenn du schon erkannt hast, wo der Bottleneck ist,
dann kannst du doch selber abschàtzen, ob rein theoretisch überhaupt
noch was drin sein KANN. Uns hast du diese Möglichkeit leider nicht
eingeràumt, ich kann in deinem Posting keine Zahlen entdecken, mit denen
man etwas anfangen könnte.

Normalerweise sind aber schon rein theoretisch nur noch wenige Prozent
drin, wenn der Upstream prinzipiell schon der Bottleneck ist.

Und praktisch ist es fast unmöglich, diese wenigen fehlenden Prozent
noch rauszukitzeln, weil sie i.d.R. aus den unvermeidbaren Latenzen und
unvorhersehbaren Ereignissen wie random packet loss resultieren.

Insbesondere gegen letzteres ist kein Kraut gewachsen. Ein geànderte
Einstellung, die für einige Sekunden oder Minuten ein geringfügig
besseres Ergebnis bringt, kann sich im nàchsten Moment schon als völlig
kontraproduktiv herausstellen, weil die Situation dann schon wieder eine
völlig andere sein kann.

Also meiner Meinung nach, ist das einzige, was wirklich lohnt: Den
bereits erkannten Bottleneck aufzuweiten, sprich: deutlich mehr Upstream
bereitzustellen.

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