OpenVPN - Tuning?

25/01/2013 - 09:40 von Ansgar Strickerschmidt | Report spam
Hallo NG,

wir betreiben hier OpenVPN mit einer Linux-Kiste (Ubuntu 10.04 LTS, im
Moment noch...) als Server und Windows-Clients auf der anderen Seite.
Funktioniert alles soweit bestens. Bei Downloads größerer Dateien wird
auch der maximal mögliche Durchsatz erreicht (Verbindung ist DSL16000,
also 1MBit Uplink-Speed). Nur wenn eine Anwendung Daten in kleinen
Hàppchen transferiert, bricht die Datenrate auf ungefàhr 1/10 oder weniger
ein.
Auf der Linux-Server-Seite ist das tap-Interface gebridged mit dem
Ethernet-Anschluss (=> Interface br0 ), damit man auch Windows-Netzwerk
ohne Verrenkungen mit Routing und WINS etc. transparent betreiben kann.
Vermutlich muss man an der Paketgröße, der MTU oder der MSS irgendwo
drehen. Achja, auf der VPN-Seite wird UDP verwendet.

Irgendwelche Vorschlàge, um den Transfer vieler kleiner Pàckchen zu
beschleunigen?
Ich meine, ich habe noch nicht wàhrend so einer Übertragung live auf die
CPU-Last geschaut. Vielleicht ist auch das ein limitierender Faktor, der
Linux-Server ist nicht der allerjüngste ;) (P-III, 600 MHz). Vermutlich
reicht das aber locker, die Kiste langweilt sich ansonsten eh nur, wenn
man nicht gerade einen "netperf"-Test auf dem GBit-Lan fàhrt...

Ansgar

*** Musik! ***
 

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#1 Oliver Sch
26/01/2013 - 19:33 | Warnen spam
Ansgar Strickerschmidt wrote:

Irgendwelche Vorschlàge, um den Transfer vieler kleiner Pàckchen zu
beschleunigen?



Ich vermute, es liegt einfach an der Latenz, zusammen mit dem Overhead
eines Dateizugriffs und gegebenfalls noch mit TCP-Slow-Start.

OpenVPN weiß nichts von Dateien, weder große, noch kleine, es wird das
als Daten wie alle anderen behandeln. Daher würde ich erstmal OpenVPN
aus der Rechnung rausnehmen.

mfg
Oli

Man darf ruhig intelligent sein, man muss sich nur zu helfen wissen

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