opportunistisches Sperren

25/05/2009 - 19:27 von werner meyer | Report spam
Hallo,
ich habe folgende reg-Datei erhalten:
REGEDIT4

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanWorkstation\Parameters]
"BufFilesDenyWrite"=dword:00000000
"BufNamedPipes"=dword:00000000
"UseOpportunisticLocking"=dword:00000000
"DormantFileLimit"=dword:00000000

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanWorkstation\Parameters\Linkage]
"UtilizeNtCaching"=dword:00000000

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Filesystem]
"Win95TruncatedExtensions"=dword:00000000
"NTFSDisable8dot3NameCreation"=dword:00000001

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanManServer\Parameters]
"EnableOpLockForceClose"=dword:00000001
"EnableOpLocks"=dword:00000000

1. Frage:
genügt das für Foxpro?

2. Frage:
funktioniert das auch unter Vista bzw. Windows 7?
oder ist das unter diesen Betriebssystemen nicht mehr nötig?
 

Lesen sie die antworten

#1 Olaf Doschke
22/08/2009 - 18:06 | Warnen spam
Hallo werner,

siehe hier:
http://www.dataaccess.com/whitepape...ching.html

In SMB2, was für Vista, Win2008 Server und Win7 Standard ist, kann man
Oplocks nicht abschalten, aber man kann SMB2 abschalten und mit SMB1
arbeiten.

Insofern beantworten sich Deine Fragen mit:
1. es reicht nicht, wenn SMB2 zum Einsatz kommt.
2. unter den neuen Betriebssystemen ist as nicht anders, also immer noch
nötig.

Der Nachteil ist natürlich, daß sowohl das Abschalten von Oplocks als auch
SMB2 gleich das gesamte Netzwerk betrifft. Es ist z.B. zu klàren, ob auf
SMB2 verzichtet werden darf. SMB1 wird sicherlich auch seine Dienste tun,
das ist nicht die Frage, aber es gibt auch Gründe, SMB2 einsetzen zu wollen.

Man kann sich zum Abwenden von Oplocks durchaus auch des Machnismus
bedienen, die Locks jeweils einzeln zu brechen, indem immer mindestens zwei
Clients auf eine Datei zugreifen und so ein Oplock logischerweise nie
greifen kann, alle anderen Applikationen können von dem Feature dann aber
immer noch profitieren.

Der Punkt, über den man sich auch klar sein muß ist, daß der Vorteil für
einen einzeln arbeitenden User damit verschwindet. Es entsteht auf der
anderen Seite (kaum) ein Vorteil für den Multiuserbetrieb, außer, daß man
dem Phànomen vorbeugt der Datenzugriff dauere ewig für einen zweiten User
und würde für den ersten User spürbar langsamer. Wenn ein System schon bei 2
Usern so spürbar langsam wird, ist sowas eher ein Zeichen mangelnder
Datenzugriffsoptimierung oder anderer Ursachen als Oplocks. Man prüfe z.B.
mal GETENV("TEMP"), das sollte nicht ins Netzwerk zeigen.

Tschüß, Olaf.

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